IMWI-Lehrveranstaltungen Wintersemester 2010/11

Bitte beachten: Durch die Umstellung auf die neustrukturierten StudiengŠnge (Modularisierung) werden sich noch €nderungen und ErgŠnzungen des Lehrangebots durch das Institut fŸr Musikwissenschaft und Musikinformatik ergeben. Diese Aktualisierungen werden hier auf der Institutshomepage und per Aushang bekanntgegeben

letzte Änderung: 21.12.10

 

Stunden- und Raumplan

StudienverlaufsplŠne und Modulbeschreibungen

Aktualisiert: 21.12.2010

 

übergreifende Veranstaltungen

 

Meisterkurs Klarenz Barlow »Musiquantik«

6. bis 10. Dezember 2010 jeweils 14.00 bis 19.00 | ComputerStudio, Seminarraum

für Studierende in Musikwissenschaft/Musikinformatik sowie Komposition und alle Interessierten

(Pflicht im HF Musikinformatik)

Der Kurs wird sich mit der von Barlow so genannten »Musiquantik befassen«, welche die Wechselbeziehungen zwischen Musik und Akustik, Geometrie, Phonetik und Informatik umfassend behandelt. Das gleichnamige Buch erschien 2008 und wird demnächst neu aufgelegt.

Klarenz Barlow (auch: Clarence A. Barlow) wurde in Kalkutta als Sohn englisch-portugiesischer Eltern geboren. Er studierte nach einem natur- wissenschaftlichen Studium Musik in London und Köln bei B.A. Zimmer- mann und K. Stockhausen. Nach Lehrtätigkeiten in Kalkutta und Darm- stadt wurde er 1990 Künstlerischer Direktor des berühmten Institute for Sonology in Den Haag, dort auch Professor für Komposition und Sono- logie. 2006 wurde auf die Corwin-Professur an der University of California Santa Barbara berufen, wo er zugleich den Lehrstuhl für Komposition innehat. Barlow erhielt für seine ungewöhnlichen kompositorischen Konzepte und Prozesse zahlreiche Auszeichnungen. Berühmt wurde er unter anderem mit der Klavierkomposition Çogluotobüsletmesi (Busreise nach Parametron), aber auch dem Programm AUTOBUSK, mit dem er einen parametrischen Zugang zu musikalischen Räumen gestaltete.

 

Anmeldung bis 9. November an Dr. T. A. Troge (troge@hfm.eu) oder mit dem Anmeldeformular in der Broschüre „Karlsruher Meisterklassen“.

 

Vorbereitungskurs zum Meisterkurs Klarenz Barlow

Prof. Dr. Thomas A. Troge

Bei entsprechendem Bedarf findet am Freitag, den 3. Dezember 2010, ab 15.30 ein Vorbereitungskurs statt, bei dem die Schulkenntnisse aus der Mathematik und Physik aufgefrischt werden sollen. Anmeldung bis spätestens 29. November bei Frau Rößler oder T. A. Troge.

 

Crashkurs Musiktheorie

für Studienanfänger Musikwissenschaft/Musikinformatik

Montag 4. Oktober bis Freitag 8. Oktober | ComputerStudio, Seminarraum und Studios

Beginn und Einteilung am Montag 4.10 um 16.00

 

Veranstaltungsreihe »Musik als Beruf«

Für Studierende der Musikwissenschaft / Musikinformatik

Die Veranstaltungsreihe setzt sich aus Einzelvorträgen, verteilt über das erste bis fünfte Semester, und aus speziellen Blockveranstaltungen zusammen. (Pflichtmodul für MW und MI). Bereits feststehende Termine im WS sind:

 

– Mo 11.10.2010, 18.30: Vortrag Marc Marshall | Schloss Gottesaue, Genuit-Saal

– Mo 8.11.2010, 18.30: Vortrag Peter Tilling | Schloss Gottesaue, Genuit-Saal

– Mo 24.1.2011, 18.30: Vortrag Matthias Nassauer | Schloss Gottesaue, Genuit-Saal

– Blockkurs zur Vortragstechnik und -gestaltung, Selbstdarstellung, Medienverwendung mit Video-Übungen

Baez / Troge | Mittwoch 10.11.2010 15.00 - 18.00 | ComputerStudio, Seminarraum/Live-Raum

– Steuern, Versicherungen, Finanzen, KSK, GEMA und GVL: Berufspraktische Fragen für Selbständige und Nichtselbständige

N.N. / Troge | Termin und Ort wird in Kürze an dieser Stelle bekanntgegeben

 

Internes u. Externes Praktikum

Besprechung und Einteilung: Termin dazu wird bei der Eröffnungsveranstaltung am 6. Oktober bekanntgegeben

 

Angebote unserer Partner-Institutionen

Sculpture Club – die Ringvorlesung des musiktheater intégrale

Leitung: Dr. Achim Heidenreich / Dr. Uwe Hochmuth | HfG Hochschule für Gestaltung, Raum 305 Senatssaal

Wahlmodul für alle Studierende

In der Ringvorlesung Sculpture Club“ nehmen Experten Stellung zu aktuellen Fragen der Skulpturalität von Musik. Hier soll versucht werden, die bislang klaffende Lücke zwischen einer entweder vorgestellten Skulpturalität von Musik oder deren tatsächlich installativem Charakter zu schließen. Während die vorgestellte, phänomenologisch betrachtete Skulpturalität von Musik mit dem Begriff eines sprachfähigen Komponierens, wie ihn Adorno formulierte, gefasst werden kann, besteht der installative Charakter aus der Konzeptkunst, Fluxus und/oder Medienkunst, meist in einer technischen Umgebung. Hier treffen zwei unterschiedliche Metiers aufeinander, zwischen denen es eine Brücke zu schlagen gilt: Technik ist das Mittel zum Zweck der Musik.

 

Termine

 

• 18.11.2010, 18:30 Uhr: Peter Weibel, CEO ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie

Grand Canyon: Zur fast unüberwindbaren Kluft zwischen zwei Tönen.

• 02.12.2010, 18:30 Uhr: Theo Nabicht, Komponist/Kontrabassklarinettist

Deep Throat: Was ist Klang?

Gesprächskonzert mit Solowerken und experimentellen Beispielen auf der Kontrabassklarinette;

(Workshop mit Theo Nabicht um 15 Uhr)

• 15.12.2010, 20:00 Uhr: Für Helmut Lachenmann....,

Gesprächskonzert mit Helmut Lachenmann anlässlich seines 75. Geburtstags und Gerhard R. Koch (FAZ) sowie dem Ensemble TEMA (Karlsruhe),

Einführung: Peter Weibel.

(Generalprobe und Workshop mit dem Ensemble TEMA um 15 Uhr)

• 13.01.2011, 18:30 Uhr: Armin Köhler, SWR, Redakteur für Neue Musik, Donaueschinger Musiktage

Konzert und Klangkunst

• 27.01.2011, 18:30 Uhr: Rolf W. Stoll, Schott Media/WERGO,

Von der Ratio der musikalischen Bauhütte. Musik als heilsgeschichtliche Skulptur

• 10.02.2011, 18.30 Uhr, Peider A. Defilla, Boa Film München,

Wenn der Film nicht zur Musik kommt, dann kommt die Musik zum Film

(Workshop mit Peider A. Defilla um 15 Uhr)

 

Musiktheater intégrale I – Meisterkurse für Hörer: Das instrumentale Theater Mauricio Kagels

Dr. Achim Heidenreich | Donnerstag 14.00 – 16.00, Beginn 21.10.2010 | Hochschule für Gestaltung, Raum 305

Seminar mit praktischer Übung und Aufführung

Kooperation zwischen HfG Hochschule für Gestaltung und HfM Hochschule für Musik/IMWI

Der Argentinier Mauricio Kagel, der am 24.12.2011 achtzig Jahre alt würde, kam Ende der 1950er Jahre nach Köln und avancierte in der damaligen Welthauptstadt der zeitgenössischen Musik mit seinem postseriellen instrumentalen Theater schnell zu einem der gefragtesten Komponisten. Die Musik wurde in seinem epochalen Opus "Acustika" selbst zum Protagonisten. Material war ihm dabei, was der Schrottplatz hergab ebenso wie das wohltemperierte Klavier. In seiner Gesamtsichtkomposition „Staatstheater“, entstanden um 1970, wurde der gesamte Theaterkomplex als Anti-Oper mit allen zentralen und peripheren Handlungen inszenatorisch durchdekliniert und auskomponiert. Konvention und künstlerische Setzung nimmt Kagel gnadenlos unter seinen soziologisch-gesellschaftskritischen, mikroskopischen Blick. Ironische Brechung, Verfremdung und Überhöhung der voneinander  separierten szenischen Mittel führen zu einer Breughelschen Monumentalsicht auf alles, was das Theater als Spiegel dem empirischen Leben gegenüberstellt. „Staatstheater“ ist Komposition und streng ritualisiertes Aktionstheater zugleich. Die Partitur ist teilweise traditionell notiert, in langen Abschnitten aber auch als grafisch-sprachliche Handlungsanweisung skizziert.

Mauricio Kagel hat in dem Abschnitt „Repertoire“ die Szene selbst, das Utensil und die Requisite, als den alleinigen Opernhelden stilisiert. Seine medialen Mittel sind heute zu aktualisieren und selbst einer kritischen Prüfung zu unterziehen. Die Darsteller sind dabei gewissermaßen nur die Hersteller und Wirte des szenografischen Details, das jetzt buchstäblich im Rampenlicht steht: Es gibt keine Objekt-Subjekt-Grenzen mehr.

 

Die Teilnehmer sollen sich „Staatstheater“ reflektierend aneignen und Schritt für Schritt ein zeitgenössisches Bühnenkonzept aus der umfangreichen Partitur entwickeln, mit dem Ziel einer Aufführung im Herbst 2011.

Anmeldung erwünscht an aheidenreich@hfg-karlsruhe.de

 

 

Sonderveranstaltung im ZKM:

Vom 30. November bis zum 5. Dezember 2010 wird die

»GRM – Groupe de Recherches Musicales« unter der Leitung von Daniel Teruggi

mit dem kompletten Acousmonium* zu Gast im ZKM sein und ein dichtgedrängtes Programm aus Konzerten, Vorträgen und workshops absolvieren. Zur Teilnahme an dem folgenden workshop sind insbesondere auch die Studierenden unserer Hochschule eingeladen!

* Das Acousmonium ist ein „Lautsprecherorchester“ aus über 80 verschiedenen Lautsprechern, 1974 von Francois Bayle in der Nachfolge von Pierre Schaeffer entwickelt. Unter Anpassung an den Raum und das aufzuführende Stück dirigiert der „Klangregisseur“ die Klangereignisse zu jeweils anderen Lautsprechergruppen, analog zum Dirigenten des klassischen Orchesters.

Atelier Akusmonium: Interpretation | Öffentliche Ausschreibung:

Junge Komponisten elektronischer Musik und Klangregisseure können sich bewerben, an einem 2-tägigen Atelier (30.11.-1.12.2010, 10-19 Uhr) mit dem Pariser Komponisten Daniel Teruggi am ZKM in Karlsruhe teilzunehmen. Bereits existierende eigene Kompositionen oder ausgewählte fremde Werke werden mitgebracht und mit den besonderen Möglichkeiten des Akusmoniums interpretiert. Das Atelier besteht aus einer theoretischen Einführung und der betreuten praktischen Umsetzung. Die Ergebnisse des Ateliers werden am Mittwoch, den 01.12.2010 im ZKM_Medientheater in einem Konzert präsentiert.

Elektronische Bewerbung bitte bis zum 1.11.2010 an: gerlach@zkm.de

 

 

Musikwissenschaft

 

Sprechstunden

Prof. Dr. Thomas Seedorf|Mi 11.00 12.00 und n.V.|Schloss Gottesaue, Zi 304

Prof. Dr. Matthias Wiegandt|Do 13.00 14.00(nur während der Vorlesungszeit, sonst n.V.)|Schloss Gottesaue, Zi 304

Vorlesungen

Streifzüge durch die Musik nach '45 (Fortsetzung)

Markus Hechtle|Mo 11.00 12.30 (ab 11.10.)|Schloss Gottesaue, Hörsaal

Für Studierende der Musikwissenschaft / Musikinformatik im 5. Semester BA und auf Anfrage andere Fächer/Semester.

Wie schon in den vergangenen Semestern geht es in dieser Vorlesung nicht etwa um eine lückenlose Darstellung der "Musik nach '45", dazu ist ihr Panorama zu breit und systematisch ohnehin nicht abzuhandeln. Vielmehr handelt es sich um Streifzüge durch die Musiklandschaft der letzten 60 Jahre, mit immer wechselnde Fragestellungen im Visier und unterschiedlichen Komponisten im Fokus, Komponisten, die mehr oder weniger berühmt, mehr oder weniger erfolgreich, mehr oder weniger anerkannt waren oder sind. Vor allem geht es um das Kennenlernen ihrer Musik und die kritische Würdigung ihrer künstlerischen Arbeit.

Musik nach '45

 

Klang-Welten – Die Lieder und Symphonien Gustav Mahlers

Prof. Dr. Thomas Seedorf|Mi 9.15 10.45 (ab 12.10.)|Schloss Gottesaue, Hörsaal

Offen für alle Studierende.

Im Jahr 2010 feiert die Musikwelt den 150. Geburtstag von Gustav Mahler, 2011 wird sie seines 100. Todestags gedenken. Die Vorlesung versteht sich als Begleitveranstaltung zu dem Mahler-Doppeljahr. Fragen des geistesgeschichtlichen Kontextes der Jahrhundertwende werden dabei ebenso berührt wie die kompositorischen Eigenheiten Mahlers und Aspekte der Rezeptions- und Aufführungsgeschichte seiner Werke.

 

Symphonische Dichtungen und Fantasie-Ouvertüren

Prof. Dr. Matthias Wiegandt|Do 9.15 10.45|Schloss Gottesaue, Hörsaal

Offen für alle Studierende.

Im Mittelpunkt der Vorlesung stehen Orchesterwerke des 19. und 20. Jahrhunderts, die den Hörer mit einem außermusikalischen Zusatz (poetische Idee, Programm, literarische Vorlage, Geschehen, Naturschauspiel usw.) konfrontieren und die Rezeption in je spezifischer Weise lenken. Von Mendelssohns Konzertouvertüren und Berlioz’ Symphonie fantastique reicht der Bogen über Liszt, Smetana, Tschaikowsky und Sibelius bis zu verschiedenen Werken des 20. Jahrhunderts.

 

Einführung in den Gregorianischen Choral (mit Übung, Mastermodul Studien zur älteren Musik)

Vito Zuraj|Di 12.45 14.15|Schloss Gottesaue, Hörsaal

Offen für alle Studierende.

Instrumentenkunde und Akustik, Instrumentation

Vito Zuraj / Prof. Dr. Thomas A. Troge|Di 11.15 12.15|Schloss Gottesaue, Hörsaal. Beginn 12.10. 2010

Für Studierende, die „Instrumentenkunde und Akustik“ als Pflicht- oder Wahlfach belegen.

 

Seminare

 

Musikkritik

Dr. h.c. Hans C.Hachmann|Blockseminar Fr  14.1. und Fr  28.1. 14.00 18.00 und Konzertbesuche im ZKM|

ComputerStudio, Seminarraum

Wie in den Vorjahren werden vor und nach den Konzerten im ZKM Grundstrukturen von Musikkritik erarbeitet und praktisch angewendet.

 

Ohne Netz und doppelten Boden (Experimentelle Musik nach '45)

Markus Hechtle|Blockseminar Sa 23.10., 11.00 14.00 und Sa 11.12. 10.00 17.00 und Sa 15.01., 10.00 17.00| ComputerStudio, Seminarraum

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik im 5. Sem. BA und auf Anfrage andere Fächer/Semester.

Das Studium der Musikwissenschaft soll u.a. vermitteln, wie man recherchiert, Texte interpretiert und zusammenfasst, kurz, wie man wissenschaftlich arbeitet. Wie aber kann man sich mit zeitgenössischer Musik und deren Komponisten auseinandersetzen, die bis dato noch keine oder nur wenig öffentliche Beachtung gefunden haben, über die es noch keine Literatur, noch keine einhellige Meinung, noch keine Lexikonartikel gibt? Die Entwicklung der eigenen Urteilskraft und die Fähigkeit, selbstständig zu denken und zu fühlen, hängt eng mit dieser Frage zusammen. In diesem Seminar geht es deshalb nicht darum, zu großartigen Lösungen oder hochintellektuellen Interpretationen zu gelangen, sondern in erster Linie darum, den Mut aufzubringen, Ideen zu entwickeln und Fragen zu stellen, ohne Absicherung durch kluge Aufsätze und geltende Meinungen, eben ohne Netz und doppelten Boden.

Musik nach '45

 

Texte lesen, Texte schreiben / Schreiben über Musik – Lesen zur Musik

Dr. Achim Heidenreich | Mittwoch 17.30– 20.00 14-täglich, Beginn 20.10.2010 HfM | ComputerStudio, Seminarraum

Für Studierende im 3. und höhere Semester Musikwissenschaft (Modul MW-BA-07: Texte)

 

Jeder Künstler und Wissenschaftler muß sich täglich mit Texten über Musik auseinandersetzen – entweder als Leser oder selbst als Autor. Für Dramaturgen und Journalisten gilt diese Feststellung einmal mehr. Fraglos handelt es sich dabei um eine Darstellung von Sachverhalten, Einschätzungen und Tendenzen in einem dem Gegenstand gegenüber fremden Medium. Dennoch muss man eine Sprache für Musik finden und kann es auch. Die Spanne reicht von deskriptiven und wertenden Analysen bis hin zur hermeneutischen Auslegung, subjektiven Betrachtungen und belletristischen Beschreibungen oder einem Opernlibretto. Der Narration und Dichtung scheinen keine Grenzen gesetzt zu sein. Im Focus sollte jedoch immer eine größtmögliche Nähe zum klanglichen, kompositorischen Artefakt stehen. Sprache und ein sinnvolles Schreiben über Musik kann hier den Weg zum „Verstehen“ – falls begrifflich überhaupt möglich – des musikalischen Kunstwerks verkürzen, bzw. erleichtern. Der Autor als Autorität braucht sich dabei nicht hinter dem Opus verstecken, sondern darf getrost das Wort „Ich“ im Munde führen. Denn um nichts anderes geht es bei einem Schreiben über Musik, um die Wechselbeziehung zwischen Schaffensprozess, musikalischer Konkretion in der Aufführung und dem Hörer. Musik wird von Menschen für Menschen gemacht. Fragen der Transzendenz von Musik stehen nicht zur Disposition.

 

Anmeldung erwünscht an aheidenreich@hfg-karlsruhe.de

 

Von Verdelot bis Monteverdi – Das italienische Madrigal im 16. und 17. Jahrhundert (Mastermodul Studien zur älteren Musik)

Sara Jeffe, M. A.|Do 14.3016.00| Hörsaal

Offen für alle Studierende.

In den BA-Studiengängen als „Musikgeschichte“ anrechenbar Das Madrigal, das ab etwa 1520 zunächst in Florenz und Rom entstand und sich später über Venedig in ganz Italien und sogar nördlich der Alpen verbreitete, war zweifellos eine der beliebtesten Gattungen der italienischen Vokalmusik im 16. und 17. Jahrhundert. Es war in seiner höchst variablen Gestalt die ideale Form, unterschiedlichste Texte und Textformen von den schon damals altehrwürdigen Sonetten Francesco Petrarcas (1304–1374) bis zu scherzhaften Episoden aus Giovanni Battista Guarinis Pastoraldrama Il pastor fido (1584) zu vertonen, und ein nahezu grenzenloses Experimentierfeld, ungewöhnliche musikalische Satztechniken zu erproben und dabei zuweilen bis an die Grenzen des Erlaubten und sogar darüber hinaus zu gehen.

Wir wollen uns im Seminar mit den wichtigen Zentren der Madrigalkomposition wie Florenz, Rom, Ferrara, Mantua und vor allem Venedig sowie mit den wichtigsten Madrigalkomponisten von Philippe Verdelot und Jacob Arcadelt über Adrian Willaert und Cipriano de Rore, Orlando di Lasso und Luca Marenzio bis hin zu Carlo Gesualdo und Claudio Monteverdi beschäftigen. Ein Schwerpunkt der Seminararbeit wird auf der gemeinsamen Analyse wichtiger Madrigalkompositionen vor allem unter dem Blickwinkel des Text-Musik-Verhältnisses liegen. Voraussetzung dafür ist immer auch eine eingehende Beschäftigung mit den vertonten italienischen Texten, die jedoch durchweg in deutschen Übersetzungen zugänglich sind. Italienischkenntnisse sind insofern zwar nützlich, aber keine Bedingung für die Teilnahme am Seminar. Ein grundsätzliches Interesse an der italienischen Sprache und Dichtung schadet jedoch nicht.

Je nach Teilnehmerkreis kann die analytische Seminararbeit durch praktische Einheiten ergänzt werden, in denen wir versuchen wollen, einige der unzähligen bisher nicht eingespielten Madrigale einzustudieren und gegebenenfalls aufzuführen.

 

Zur Einführung: James Haar, Art. Madrigal, in: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Sachteil, Bd. 5, hrsg. von Ludwig Finscher, Kassel u. a., Sp. 1541–1569

 

Einführung in musikwissenschaftliche Arbeitstechniken (mit Übung)

Dr. Agnes Michalak|Do 11.00- 12.30|ComputerStudio, Seminarraum

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik BA 1. Semester.

Das Seminar vermittelt die Grundtechniken, des musikwissenschaftlichen Arbeitens, die den handwerklichen Grundstein für das weitere Studium legen sollen. Angefangen von der Herangehensweise um ein Thema wissenschaftlich aufzubereiten über die Methoden der Erarbeitung eines mündlichen Vortrages bis zum Verfassen der Hausarbeit. Ferner werden auch die wichtigste musikwissenschaftliche Literatur und die Datenbanken erläutert und vorgestellt und in Übungen vertieft. Das gelernte Handwerk soll inhaltlich in einigen Projekten umgesetzt werden, deren Themen von E-Musik bis zum U-Musik reichen.

 

Musikalische Interpretationsforschung. Eine Einführung

Prof. Dr. Thomas Seedorf|Di 17.30 19.00|Schloss Gottesaue, Hörsaal

Offen für alle Studierende.

Von musikalischen Werken wird in der Regel im Singular gesprochen: die 5. Symphonie von Beethoven, der „Bolero“ von Ravel etc. Dahinter steht die Idee, dass sich alle Aufführungen dieser Werke auf einen verbindlichen Notentext beziehen, der gleichsam das Maß aller Dinge ist und die Identität des musikalischen Kunstwerks garantiert. Doch lässt sich eine solche Identität in Anbetracht von zum Teil vollkommen unterschiedlichen musikalischen Interpretationsansätzen tatsächlich behaupten? Dieser und daran anknüpfenden Fragen geht die musikalische Interpretationsforschung nach, in deren Themen und Methoden das Seminar einführen möchte.

 

Literatur: Hermann Danuser, Art. „Interpretation“, in: MGG2 Sachteil Bd. 4, Kassel u.a. 1996, Sp. 1053-1069

 

E.T.A. Hoffmann -  Dichter, Komponist, Musiker

Prof. Dr. Thomas Seedorf|Mi 16.00 17.30|Schloss Gottesaue, Hörsaal

Offen für alle Studierende.

Obwohl man in E. T. A. Hoffmann heute vor allem einen der wichtigsten Dichter der deutschen Romantik sieht, galt Hoffmanns größte Liebe zeitlebens der Musik. Er hat als Kapellmeister gewirkt, Opern, Kammermusik und Chorwerke komponiert und in zahlreichen Rezensionen die Grundzüge einer romantischen Musikästhetik entworfen. In vielen seiner Erzählungen und vor allem in der fragmentarischen Biographie des Kapellmeisters Johannes Kreisler, die Teil der Lebensansichten des Katers Murr ist, spielt Musik eine zentrale Rolle. Immer wieder verweist Hoffmann dabei auf eigene Kompositionen, die er auf diese Weise zu einem Teil seiner literarischen Welt werden lässt.

Das Seminar möchte verschiedene Zugänge zum Werk Hoffmanns zu eröffnen und dabei vor allem die enge Wechselbeziehung zwischen den Künsten zu erschließen.

 

Als Ergänzung zum Seminar ist eine Veranstaltung geplant, die am 13. Januar 2011 unter dem Titel „Kreisleriana – Eine literarisch-musikalische Soirée mit Texten und Kompositionen von E. T. A. Hoffmann“ im Gewölbekeller des Schlosses stattfinden wird. Dieser Abend soll eine Mischung aus Lesung und eng damit verknüpften musikalischen Darbietungen sein. Die Seminarteilnehmer sind herzlich eingeladen, an der Planung und Durchführung dieses Projektes mitzuwirken.

 

Literatur: Rüdiger Safranski, E. T. A. Hoffmann. Das Leben eines skeptischen Phantasten, Frankfurt am Main 52000

 

Benjamin Britten und das Musiktheater

Prof. Thomas Seedorf|Blockseminar 22.10. 24.10.|Akademie Schloss Rotenfels, Übernachtung und Vollpension Kosten: 30, Referat ist Pflicht, Themen können in der vorlesungsfreien Zeit mit Prof. Dr. Seedorf vereinbart werden.

Offen für alle Studierende / max. 15  Teilnehmer / Voranmeldung bis 04.10. im Sekretariat Musikwissenschaft und Musikinformatik.

Der Aufenthalt in der Akademie Schloss Rotenfels (mit Übernachtung und Vollpension) wird von der Hochschule finanziell unterstützt, für jede/n Teilnehmer/in ist mit einer Eigenbeteiligung an den Kosten in Höhe von ca. 30,- € zu rechnen.

Die Übernahme eines Referats ist Pflicht; Themen können schon in der vorlesungsfreien Zeit mit Professor Seedorf vereinbart werden (seedorf@hfm.eu).

Anmeldung: bis zum 4.10.2010 im Sekretariat des Instituts für Musikwissenschaft und Musikinformatik

 

Nach einer Phase weitgehenden Verschwindens aus den Spielplänen der internationalen Theater sind die meisten der Opern Benjamin Brittens seit mehr als einem Jahrzehnt ins Repertoire zurückgekehrt, mehr noch: kein anderer Musikdramatiker der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts besitzt eine größere Präsenz auf den Bühnen unserer Zeit als Britten. Das Seminar möchte am Beispiel einiger ausgewählter Werke – Peter Grimes, The Rape of Lucretia, The Turn of the Screw, Death in Venice – einige zentrale Aspekte des Musiktheaters von Benjamin Britten aufzeigen.

Im Mittelpunkt soll A Midsummer Night’s Dream aus dem Jahr 1960 stehen. Die Aufführung dieser Shakespeare-Oper ist das Hauptprojekt des Instituts für Musiktheater im Wintersemester. Für die Teilnehmer des Seminars besteht die Möglichkeit, Einblicke in die Abläufe einer Opernproduktion zu gewinnen und sich durch eigene Beiträge (Programmhefttexte, Einführungsveranstaltungen etc.) an diesem Projekt zu beteiligen.

 

Literatur: Norbert Abels, Benjamin Britten, Reinbek bei Hamburg 2008

 

Musikedition

Dr. Stefanie Steiner|Do 13.00-14.30 (ab 14.10.)| ComputerStudio, Seminarraum

Für Studierende in den Studiengängen MA Musikwissenschaft und Musikinformatik.

In diesem Seminar für MA-Studenten (1. Semester) sollen die im Einführungskurs „Quellenkunde – Digitale Musikedition“ für BA-Studenten (6. Semester) erworbenen Kenntnisse erweitert und vertieft werden. Ein vorausgehender Besuch des BA-Kurses wäre zwar wünschenswert, ist jedoch nicht verpflichtende Voraussetzung für die Teilnahme.

Vor allem anhand von praktischen Übungen werden wir uns nun verstärkt mit »Sonderfällen« der musikeditorischen Praxis beschäftigen, etwa der Herausgabe von älterer Musik oder von Frühfassungen von Werken wie Skizzen und Entwürfen. Auch Fragen, die mit der Edition bzw. Konservierung von Musik des 20. und 21. Jahrhunderts in Zusammenhang stehen, sollen behandelt werden – hier reicht das Spektrum von der Sicherung der Instrumente bzw. Programme, mit denen (elektronische) Musik realisiert und/oder aufgezeichnet wurde bis zur problematischen »Edition« aleatorisch-improvisatorischer Werke oder umfassender musikszenografischer Konzepte.

 

Seminar zur Indischen Musik

Matthias Thiemel |

Die Veranstaltung von Herrn Thiemel muss leider aus persönlichen Gründen auf das SS 2011 verschoben werden!

 

Seminar zur Musik nach '45: John Adams

Prof. Dr. Matthias Wiegandt|Do 11.00 12.30(ab 14.10.)|Schloss Gottesaue, Hörsaal

Offen für alle Studierende.

Der Amerikaner John Adams (*1947) ist der meistgespielte Gegenwartskomponist seines Landes und verzeichnet auch in Europa ansteigende Aufführungszahlen. Der Erfolg seiner Musik beruht – über die kompositionstechnische Finesse hinaus – auf der Fähigkeit, anspruchsvolle kompositorische Konzepte zu realisieren, die den Hörer gleichwohl hineinziehen und nicht selten in Bann schlagen. Nach einer Phase der Auseinandersetzung mit den musikalischen Avantgarden des 20. Jahrhunderts näherte er sich der ‚minimal music’ an, deren spielerische Prozeduren ihm jedoch unzureichend erschienen. Seine Musik wirkt energetischer und getriebener als die zeitgleichen Stücke von Glass oder Reich. Seither hat Adams mit Opern wie Nixon in China, The Death of Klinghoffer oder Doctor Atomic ein besonderes Gespür für politische Fragestellungen bewiesen, sich damit allerdings auch erbitterte Feindschaften zugezogen. Das Seminar wird Adams’ amerikanischen Blickwinkel anhand ausgewählter Texte und Kompositionen thematisieren.

 

Lektüre zur Einführung: The John Adams Reader. Essential Writings on an American Composer, hrsg. von Thomas May, Newark 2006

Webseite des Komponisten: http://www.earbox.com

 

Einführung in die Musikwissenschaft

Prof. Dr. Matthias Wiegandt|Fr 9.15 10.45 (ab15.10.)|Schloss Gottesaue, Hörsaal

Für Studierende im 1. Semester Ba.

Vermitteln die einzelnen Vorlesungen und Seminare des Studiums anhand thematisch eingegrenzter Beispiele Einblicke in die wissenschaftliche Beschäftigung mit Musik, so dient die Einführung in die Musikwissenschaft der grundsätzlichen Orientierung. Das Verhältnis der wissenschaftlichen zu den praktischen und pädagogischen Disziplinen unserer Hochschule, vor allem aber die Inhalte, Methoden sowie die Geschichte der Fachdisziplin Musikwissenschaft werden thematisiert. Was ist Musikgeschichtsschreibung? Welche Fragen stellt die Biografik? Inwiefern lohnt es sich, verschiedene Interpretationen eines Werkes zu vergleichen? Welche Berufsbilder profitieren von der Fachkompetenz des Musikwissenschaftlers?

Im Wechsel zwischen offener Diskussion, Einzel- und Gruppenarbeit sowie Referaten soll das Profil des Fachbereichs Musikwissenschaft erschlossen werden. Als obligatorische Ergänzung zu dieser Lehrveranstaltung hält Frau Dr. Agnes Michalak den Kurs Wissenschaftliche Arbeitstechniken ab, der die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens vermittelt und in die Karlsruher Bibliotheken und Archive führt.

 

Franz Schuberts Kammermusik

Prof. Dr. Matthias Wiegandt|Fr 11.00 12.30 (ab 15.10)|Schloss Gottesaue, Hörsaal

Für Studierende aller Studiengänge.

Schuberts Kammermusikschaffen – es umfasst vor allem Streicher-Kompositionen mit und ohne Klavier – entstand zwischen 1811 und 1828. Dienten die ersten Experimente noch der Erprobung klanglicher und satztechnischer Möglichkeiten, so spiegeln die späten Werke die Etablierung eines bürgerlichen Kammermusikwesens wider, geprägt durch professionelle Ensembles mit einem gehobenen Anspruch an neue Kompositionen und deren Wirkungskraft.

Das Seminar erschließt den Kammermusikbegriff sowie dessen soziologischen Kontext, bevor das Spezifische der Schubertschen Musik anhand exemplarischer Analysen erschlossen wird. Der Schwerpunkt auf den Schaffensjahren 1824-1828. Neben dem Streichquartett D 810 Der Tod und das Mädchen werden das Streichquintett D 956, das Trio Es-Dur D 929, das Forellenquintett und die Arpeggione-Sonate behandelt.

 

 

Musikinformatik

 

Sprechstunde

Prof. Dr. Denis Lorrain|n.V.|ComputerStudio

Prof. Dr. Thomas A. Troge|Ort und Zeitn.V.

 

Vorlesungen

SuperCollider Einführung (Modul Zweite Musikprogrammiersprache) Vorlesung mit Übungen

Juan Alzate M.A.|Mi 09.15 10.45|ComputerStudio, Seminarraum

Für Studierende  mit Hauptfach Musikinformatik und Komposition, im 1 Semester. Auch andere Teilnehmer begrenzt möglich.

 

Grundlagen des Programmierens (Modul Allgemeines Programmieren 1, Vorlesung mit Übungen)

Patrick Borgeat |Do 09.15 10.45|ComputerStudio, Seminarraum

Pflicht für 1. Semester BA Musikinformatik im Hauptfach, Wahl für Musikwissenschaft u. andere Studiengänge.

Die allgemeinen Grundlagen und Konzepte des Programmierens werden anhand einer gut verständlichen Skriptsprache (Python) erklärt und geübt sowie der Boden für ein Grundverständnis der  Standardsprache C vorbereitet.

 

Vermittlungskonzepte (Modul MI-MA-09) Vorlesung, Kurs und Kolloquium

Patrick Borgeat / Prof. Dr. Troge|Mi 13.30 15.00|ComputerStudio, Seminarraum

Pflicht für 1. Semester MA Musikinformatik.

In dieser Veranstaltung geht es um folgende Themen: a) Die Diskussion moderner Vermittlungsformen von künstlerischen und wissenschaftlichen Themen und deren technischer Realisationsmöglichkeiten; b) kritische Sichtung der Webseiten des Instituts und anderer Bildungsanbieter mit Erarbeitung von Konzepten zur Verbesserung und Erweiterung; c) die Vorbereitung einer durch MA-Studierende durchgeführten Lehrveranstaltung für BA-Studierende mit dem Thema: Aktuelle Entwicklungstendenzen der Programmiersprachen.

Die Veranstaltungen kann auch von MA-Studierenden im Fach Musikwissenschaft als Wahlmodul belegt werden, sofern ausreichende Grundkenntnisse vorhanden sind.

 

Rock- und Popmusik I (V mit Kurzbeiträgen zur Musik nach '45, Pflichtmodul MI-BA-11)

Troge|Mi 11.00. 12.30|ComputerStudio, Seminarraum

Für Studierende aller Studiengänge ab dem 3. Semester.  Studentische Kurzbeiträge sind Pflicht.

Die Geschichte der Rockmusik hat Martin Büsser unübertroffen in seinem Buch „on the wild side“ in ihren weniger bekannten, aber umso interessanteren experimentellen Ansätzen und vielfältigen Verflechtungen mit Kunst, Gesellschaft und Politik dargestellt. Die Vorlesung greift diesen Ansatz auf und erweitert ihn um einige Aspekte und natürlich akustische&visuelle Kurzbeiträge zu den behandelten Künstlern und Bands.

 

Musik nach '45 I: Elektronische und Computermusik

Prof. Dr. Paulo Ferreira-Lopes|Mi 11.00 12.30|Schloss Gottesaue, Hörsaal

Pflicht für 1. Semester Musikwissenschaft/Musikinformatik. Offen für alle Studierenden. Kann als Wahlfach in den BA / MA-Studiengängen belegt werden.

NB: Die Lehrveranstaltungen von Prof. Dr. Lopes-Ferreira beginnen erst am 20. und 21. Oktober!

 

Sonic Arts I

Prof. Dr. Paulo Ferreira-Lopes|Do 14.30 16.00|ComputerStudio, Seminarraum

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik MA und ab 5.Sem. BA, sowie Komposition

NB: Die Lehrveranstaltungen von Prof. Dr. Lopes-Ferreira beginnen erst am 20. und 21. Oktober!

 

Sonic Arts III (Vorlesung/Seminar)

Prof. Dr. Paulo Ferreira-Lopes|Do 17.30 19.00|ComputerStudio, Seminarraum

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik MA sowie Komposition

NB: Die Lehrveranstaltungen von Prof. Dr. Lopes-Ferreira beginnen erst am 20. und 21. Oktober!

 

Programmieren in C++ und Objective C (Modul Allgemeines Programmieren 2, V+ Übungen)

Bernd Härpfer |Di 14.00 15.30|ComputerStudio, LiveRaum

Pflicht für 3. Semester BA Musikinformatik im Hauptfach, Wahl für  Musikwissenschaft u. andere Studiengänge.

Anhand vor allem musikbezogener Beispiele wird die heute wichtigste Standardsprache C++ bzw. ObjectiveC vertieft und erweitert.

 

Programmieren in Java / für portable Anwendungen / iPhone etc. (Modul Allgemeines Programmieren 3, V+ Übungen)

Bernd Härpfer |Blockveranstaltung 14.01.2011, 11.02.2011 jeweils Fr 14.00 - 18.30 | siehe Anmeldung

Pflicht für 5. Semester BA Musikinformatik im Hauptfach, Wahl für  Musikwissenschaft u. andere Studiengänge.

Die Entwicklung von im weitesten Sinne „portablen“ Anwenderprogrammen hat durch den Boom von iPhone und iPad etc. eine zusätzliche Bedeutung erlangt. Im Vordergrund stehen natürlich musikbezogene Anwendungsentwicklungen

 

Anmeldung bis 11. Januar 2011 an haerpfer@hfm.eu.

 

DSP Programmierung, Erarbeitung von Projekten

Christian Langen|Fr 14.30 16.00|ComputerStudio, Seminarraum

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik und Komposition ab dem 1. Semester MA. (Für Studierende im alten Studiengang auch ab dem 3. Sem. BA).

Optimale Echtzeit-Signalverarbeitung von Audiosignalen in einem Datenstrom erfordert speziell darauf abgestimmte DSP-Rechnerarchitekturen. Hier wird durch die Synchronisation von Algorithmus und Datenstrom gleichzeitig ein zeitlich vorhersagbares (deterministisches) Systemverhalten und eine minimale Latenzzeit der Signalverarbeitung erreicht.

Die Vorlesung behandelt nach Klassifizierung der Rechnerarchitekturen die Unterschiede zwischen Digitalen Signalprozessoren (DSP) und allgemein üblichen Rechnerarchitekturen (General Purpose Processors). Dadurch wird eine Beurteilung der Leistungsfähigkeit von DSP-Architekturen speziell für die Verarbeitung von Audiosignalen möglich. Anhand grundlegender Algorithmen der digitalen Audiosignalverarbeitung wie Pegelsteller, Mischer, Echo, Hall, Filter und Fast Fourier Transformation (FFT) werden speziell auf diese Algorithmen abgestimmte Merkmale der DSP-Rechnerarchitekturen erläutert. Praktische Übungen bieten einen Einstieg in die Programmierung von Audioalgorithmen. Diese Übungen erfordern die Verwendung einer Windows-Installation auf dem Apple MacBook oder MacBook Pro, die Verwendung einer virtuellen Maschine (Parallels, VMware Fusion) ist möglich.

 

Audio- und Studiotechnologie (V + Übung)

Rainer Lorenz|Mo 11.00 12.30|ComputerStudio, Seminarraum

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik BA 1. Semester.

 

Medienproduktion I (V + Übung)

Rainer Lorenz / Christoph Seibert, Tutoren|Mo 14.15 15.45|ComputerStudio

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik BA 3. Semester.

 

 

Musikinformatik III - Symbolische Programmierung auf Common Lisp – 1

Prof. Dr. Denis Lorrain|Mo 16.00 17.30, Beginn 11. Oktober|Schloss Gottesaue, Hörsaal

Für Studierende in den Fächern Musikwissenschaft / Musikinformatik sowie Komposition im 3. Semester BA

Grundlagen und elementare Techniken der symbolische Programmierung auf Common LISP

 

Symbolische Programmierung auf Common Lisp – 3

Prof. Dr. Denis Lorrain|Di 15.45 17.15|Schloss Gottesaue, Hörsaal

Für Studierende in den Fächern Musikwissenschaft / Musikinformatik und Komposition im 5. Semester BA und MA

Weiterführung der Vorlesungen des Vorjahres über Grundlagen und intermediäre Techniken der Sprache: fortgeschrittene Programmierungstechniken

 

Musik in den Medien

Bernd Härpfer / Christoph Seibert | Mi 14.00 15.30|Schloss Gottesaue, Hörsaal

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik BA 3. Semester

Nach Einführungen in Medientheorie und Mediengeschichte, Wahrnehmungspsychologie und Ästhetik werden Beispiele von Verknüpfungsformen zwischen Musik und verschiedenen Medien betrachtet. Im Rahmen einer Auseinandersetzung mit Musik in Film und Fernsehen soll auch auf entsprechende Produktionsabläufe und Technologien eingegangen werden.
Im SS 2011 werden hierzu folgende Themen behandelt:
Visual Music, Videoclip, Computerspiel, Sound Design, Musik im Internet und Medienkunst.

   

Musikinformatik I

Prof. Dr. Thomas A. Troge|Mo 9.30 11.00|Schloss Gottesaue, Hörsaal

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik BA 1. Semester und Komposition.

Einführung in die praktischen und theoretischen Grundlagen von digitaler Audiotechnik, Computertechnik und deren musikbezogenen Anwendungen. (Zu dieser Vorlesung gehören die separaten Übungen, s.u.)

 

Psychoakustik

Die Veranstaltung von Prof. Dr. Kahle kann aus terminlichen Gründen erst im SS 2011 als Blockveranstaltung durchgeführt werden.

Offen für alle Studierende (Pflicht f. MA Musikinformatik 1. Sem.)

 

Einführung in Psychoakustik, Kognition und Epistemologie (V + Kolloquium)

Prof. Dr. Thomas A. Troge/Christoph Seibert /Sebastian Schmidt|Di 9.30 11.00|ComputerStudio, Seminarraum

Für Studierende in den Studiengängen MA Musikinformatik 1. Semester (Pflicht) sowie BA Musikwissenschaft / Musikinformatik 5. Semester BA  (Wahl), sowie 1. Semester MA Musikwissenschaft (Wahl) und Komposition.

Das Wissen darüber, wie und was der Mensch hört und hören kann, wie seine komplexeren Wahrnehmungsprozesse ablaufen und was er überhaupt wahrnehmen kann bzw. was (allgemeine und spezifisch musikalische) Wahrnehmung überhaupt ist, wird hier als Kontext  für das Studium in den anderen Makromodulen des Masterstudiums Musikinformatik aufbereitet und diskutiert. Es geht also um ein stark multidisziplinäres Forschungsfeld, auf dem gerade in den letzten Jahrzehnten viele bahnbrechende neue Erkenntnisse gefunden wurden und ständig erweitert werden.

 

Konstruktivismus, Musik und KI (V + Kolloquium)

Prof. Dr. Thomas A. Troge / Christoph Seibert / Sebastian Schmidt|Fr 9.30 – 11.00| Schloss Gottesaue, Hörsaal

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik 5. Semester BA , 3. MA und Komposition.

Der uralte Traum des Menschen, einen »homunculus« erschaffen zu können, der über menschliche Fähigkeiten wie Intelligenz, Kreativität, Wissen in gesteigertem Maße verfüge, ist nach Meinung vieler Wissenschaftler durch die Entwicklung der Informationstechnologien ein wenig realistischer geworden. Die Vorlesung versucht, den aktuellen Stand derartiger Entwicklungen und Forschungen kritisch zu beleuchten, vor allem bezogen auf den Bereich musikalischer Intelligenz und Kreativität.

 

 

 

Seminare

 

SuperCollider für Fortgeschrittene (2. Musikprogrammiersprache)

Juan Alzate M.A.|Mo 09.15 10.45|ComputerStudio, Seminarraum

Für Studierende  mit Hauptfach Musikinformatik und Komposition, ab 3. Semester. Auch andere Teilnehmer begrenzt möglich.

 

Musikprogrammierung (Wahlpflichtmodul MI-BA-16b) sowie Vertiefende Studienarbeit (Modul MI-BA-03)

Prof. Dr. Paulo Ferreira-Lopes|Do 16.00 17.30|ComputerStudio, Liveraum

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik und Komposition, im 3. und 5. Sem. BA.

Betreuung von Vertiefende Studienarbeiten sowie Projektarbeiten, die auf Max/MSP aufsetzen.

 

Sonic Arts III (Projektarbeiten mit Max/MSP und Arduino)

Prof. Dr. Paulo Ferreira-Lopes|Do 17.30 19.00|ComputerStudio, Seminarraum

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik und Komposition, im 3. und 5. Sem. BA sowie MA .

 

Musikalische Anwendungen der symbolischen Programmierung 1

Prof. Dr. Denis Lorrain|Mi 15.30 17.00|ComputerStudio, Seminarraum

Als Ergänzung für Studierende, die die Vorlesung „Symbolische Programmierung auf Common Lisp 1“ besuchen.

Ergänzung der Musikinformatik III — Symbolische Programmierung auf Common LISP 1 Vorlesungen: Einführung der musikalischen Anwendungen der symbolischen Programmierung

 

Musikalische Anwendungen der symbolischen Programmierung 3

Prof. Dr. Denis Lorrain|Do 16.00 17.30|ComputerStudio, Seminarraum

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik und Komposition BA 5. Semester und MA.

Ergänzung der Symbolische Programmierung auf Common LISP 3 Vorlesungen: detaillierte Aufklärung von fortschrittliche Anwendungen im Rahmen der symbolischen Programmierung. Mit Studentenreferaten

 

Vertiefende Studienarbeiten und Projektarbeiten in den Wahlpflichtmodulen

Diese Arbeiten können bei den Professoren Ferreira-Lopes, Lorrain, Troge sowie auf Anfrage auch bei anderen Dozenten intern und extern durchgeführt werden. Fragen hierzu bitte an troge@hfm.eu

 

Elektronische Kompositions- und Aufführungspraxis I

Prof. Dr. Thomas A. Troge|Di 09.30.00 11.00|Schloss Gottesaue, Hörsaal

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik BA 1. Semester und im Studiengang Komposition.

Es werden die praktischen Verfahren zur Klangsynthese und Klangumformung mit eigenen Studien erarbeitet. Parallel werden die Möglichkeiten erforscht, elektronische Musik zu analysieren und zu beschreiben. Das Seminar ergänzt die Vorlesung Musik nach 45 I : Elektronische und Computermusik von Prof. Dr. P. Ferreira-Lopes (Beginn am 20.Oktober).

NB: Dieses Seminar beginnt erst am 19. Oktober !

 

 

Kurse

 

Meisterkurs Klarenz Barlow: Musiquantik (siehe oben), Übergreifende Veranstaltungen

Klarenz Barlow|6. Bis 10. Dezember 2010, 14.0020.00|ComputerStudio, Live-Raum und Studioräume

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik und Komposition. Begrenzte Teilnehmerzahl. Nähere Informationen siehe Infobroschüre „Karlsruher Meisterklassen“.

 

Aktuelle Programmiersprachen (Lehrveranstaltung MA für BA)

MA Studierende / Patrick Borgeat / Prof Dr. Troge|Mi 13.30 15.00 / n.V.|ComputerStudio

Vorbereitungskurs für  MA-Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik 1. Semester MA

Die dazugehörige Vorlesung für BA-Studierende MI 6. Semester wird im SS 2011 stattfinden.

 

 

Übungen

 

Übungen zur Vorlesung Musikinformatik I

Christoph Seibert / Tutoren|Mo 12.30 16.00 und n.V. (Gruppeneinteilung)|ComputerStudio

Als Ergänzung für Studierende, die die Vorlesung „Musikinformatik I“ besuchen.

 

Weitere Veranstaltungen

 

Kolloquium für Doktoranden und Magisteranwärter

Prof. Dr. Denis Lorrain / Prof. Dr. Thomas Seedorf / Prof. Dr. Thomas A. Troge / Prof. Dr. Matthias Wiegandt|Mi 17.30 19.00|Schloss Gottesaue, Hörsaal

 

Musikalische Anwendungen der symbolischen Programmierung (Projektbetreuung)

Prof. Dr. Denis Lorrain|n. V.|ComputerStudio

Für BA- und MA-Studierende in den Studiengängen Musikinformatik und Komposition.

 

Projekte /Betreuung von Studienarbeiten

Prof. Dr. Ferreira-Lopes / Prof. Dr. Lorrain / Prof. Dr. Troge | n. V. | ComputerStudio

Für BA-und MA-Studierende Musikinformatik und Komposition

 

Andere Rubriken

 

Stimmbildungskurs für Anfänger

Nuria Cunillera| in kleinen Gruppen, n. V.|ComputerStudio oder Römerbau n. V.

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik.

 

Seminar zur Aufführung von Musik für Vokalensemble mit oder ohne Elektronik

Nuria Cunillera | n.V. siehe Aushang| ComputerStudio oder Römerbau n. V

Für alle Studierende mit Gesangserfahrung. (Konzert in Planung)

 

Dirigieren für Komponisten

Eva Fodor|Do 15.00 19.00| Römerbau 215

Für Studierende im Studiengang Komposition. Kann als Wahlfach belegt werden

 

"Komponisten dirigieren eigene Werke – immer die „treueste“ Interpretation ?"

Eva Fodor|siehe Aushang|ComputerStudio oder Römerbau 215

Für alle Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik. Kann als Wahlfach belegt werden

Welche Rolle spielt für uns heute eine möglichst notengetreue Aufführung und wie geht man damit in der Praxis um? Von welchen Faktoren hängt es ab, ob man z.b. die Tempi, die Dynamik und/oder die Artikulation ändert? Dies sind für jeden Musiker wichtige Fragen.

Wir werden diese Fragen durch die Brillen einiger Komponisten betrachten, die ihre Werke selbst dirigieren. Es werden verschiedene Aufnahmen mit dem Notentext verglichen und mehrere Aspekte der Interpretation diskutiert. Die Studenten werden auch selbst Referate zu ausgewählten Stücken halten.

 

Zu Musiktheorie:

 

Formenkunde/Analyse I

Christine Stolterfoth|Di 9.00 10.30| ComputerStudio, Seminarraum

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik BA 5. Semester .

 

Gehörbildung/Harmonielehre III

Christine Stolterfoth|Di 10.30 12.00| ComputerStudio, Seminarraum

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik BA 3. Semester

 

Gehörbildung/Harmonielehre I

Christine Stolterfoth|Di 12.30 14.00| ComputerStudio, Seminarraum

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik BA 1. Semester

 

Gehörbildung/Harmonielehre I

Christine Stolterfoth|Di 14.00 15.30| ComputerStudio, Seminarraum

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik BA 1. Semester