IMWI-Lehrveranstaltungen Sommersemester 2012

Die Angaben auf den folgenden Seiten aktualisieren und ergänzen die Angaben im gedruckten Vorlesungsverzeichnis und sind somit aktueller als diese! Bitte beachten Sie kurz vor Beginn der Veranstaltungen die Aktualisierung der zeitlichen Angaben auf dieser Webseite

 

 

letzte Änderung: 12.4.2012

StudienverlaufsplŠne und Modulbeschreibungen

Institut für Musikwissenschaft und Musikinformatik

Leitung: Prof. Dr. Thomas A. Troge

Musikwissenschaft

Markus Hechtle, Dr. Achim Heidenreich, Prof. Dr. Susanne Popp, Prof. Dr. Thomas Seedorf, Dr. Stefanie Steiner; Dr. Matthias Thiemel (Musikethnologie), Dr. Antje Tumat, Prof. Dr. Matthias Wiegandt, Vito Zuraj

Musikinformatik

Prof. Dr. Paulo Ferreira-Lopes, Prof. Dr. Denis Lorrain, Prof. Dr. Thomas A. Troge,

Juan Alzate-Romero, Patrick Borgeat, Bernd Härpfer, Christian Langen, Rainer Lorenz (ComputerStudio),

Christoph Seibert, Alexander Stublic

Harmonielehre, Gehörbildung

Andreas von Rüden / Nuria Cunillera

Computerflügel

Prof. Dr. Thomas A. Troge, Dr. Anna Zassimova

ComputerStudio

Leitung: Prof. Dr. Thomas A. Troge

Musikinformatik

Prof. Dr. Denis Lorrain, Prof. Dr. Thomas A. Troge, Prof. Dr. Ferreira-Lopes, Rainer Lorenz (ComputerStudio)

MEISTERKURS

Susanne Otto: Die Vokalpartien bei Luigi Nono

Susanne Otto|Mi 13.06. - Fr 15.06. von 10.00 -13.00 und 15.00-18.00 und am 22./23.10. 2012 |Schloss Gottesaue, Hörsaal

Die Altistin Susanne Otto wirkte seit der Uraufführung des «Prometeo» nicht nur bei nahezu allen Aufführungen dieses Hauptwerkes von Luigi Nono mit, sondern auch bei denen vieler anderer Werke des Komponisten. Einige dieser Werke schrieb Nono speziell für ihre Stimme. So ist sie wie keine andere prädestiniert, ihr Wissen um die speziellen Anforderungen der Nono'schen Vokalpartien weiterzugeben. 

Susanne Otto war darüber hinaus Interpretin zahlreicher Uraufführungen von Werken Wolfgang Rihms, Pierre Boulez’, Klaus Hubers, Dieter Schnebels, Karlheinz Stockhausens und anderer. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Ingo Metzmacher, Claudio Abbado, Michael Gielen und anderen zusammen und ist auf den großen Festivals zu hören, wie den Donaueschinger Musiktagen, den Salzburger Festspielen, dem Warschauer Herbst, dem Festival d'Automnne à Paris und der Biennale Venedig.

Neben ihrem Engagement für die zeitgenössische Musik ist sie auch in der Musik vom Barock bis heute zu Hause und arbeitet regelmäßig mit Ensembles für Alte Musik wie dem Freiburger Barockorchester und dem Balthasar-Neumann-Chor. 

Im Karlsruher Meisterkurs von Susanne Otto wird neben den speziellen Anforderungen an die Singstimme auch das Zusammenspiel zwischen Singstimme und Live-Elektronik, wie es bei Nono eingesetzt wird, Teil der Kursarbeit sein.

In Zusammenarbeit des Instituts für Musiktheater, des Instituts für Neue Musik/Computerstudio und des Instituts für Musikwissenschaft und Musikinformatik.

Verantwortliche Dozenten:

Prof. Andrea Raabe raabe@hfm.eu

Prof. Dr. Thomas A. Troge troge@hfm.eu

 

MEISTERKURS

Dr. Damon T. Lee: Praxis der Filmmusik-Komposition und Realisation

Dr. Damon T. Lee|Ort und Zeit werden an dieser Stelle zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben

 

Veranstaltungsreihe »Musik als Beruf«

Für Studierende der Musikwissenschaft / Musikinformatik

Die Veranstaltungsreihe setzt sich aus Einzelvorträgen, verteilt über das 1. bis 5. Semester, und aus speziellen Blockveranstaltungen zusammen (Pflichtmodul für MW und MI). Bereits feststehende Termine im WS sind:

Termine und Themen zu »Musik als Beruf« werden in Kürze hier bekanntgegeben 

Angebote unserer Partner-Institutionen HfG, ZKM und KIT

Weitere Veranstaltungen unserer Kooperationspartner siehe Webseiten

Musikwissenschaft

Sprechstunde

(nur während der Vorlesungszeit, sonst n. V.)

Prof. Dr. Thomas Seedorf|Mi 13.00 14.00 und n. V.|Schloss Gottesaue, Zi 304

Prof. Dr. Matthias Wiegandt|Do 13.00 14.00|Schloss Gottesaue, Zi 304

Vorlesungen

Es kommt drauf an, was man draus macht! Über Gestaltung und Gestalten zeitgenössischer Musik

Markus Hechtle|Mo 11.00 12.30, ab 16.04.|Schloss Gottesaue, Hörsaal

Offen für alle Studierenden. Als Wahlfach in den MA- / BA-Studiengängen belegbar. Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik: Module BA-MI-HF-12, BA-MI-EF-12, BA-klK-MWMI-12, BA-KMWMI-12, MA –MW-03.

 

"Beton: Es kommt drauf an, was man draus macht!" Dieser Slogan wird seit Jahren von der Betonwirtschaft verwendet und macht auf sehr anschauliche Art deutlich, welchen Stellenwert Baustoffe besitzen können. Sie sind nämlich nur Stoffe, Materialien, die erst durch Gestaltung und Formung zu Wert gelangen. Übertragen auf musikalisches Terrain könnte das bedeuten: Die Grundstoffe der Musik, also Töne, Akkorde, Geräusche, Klangfarben, Lautstärken, etc. haben für sich genommen noch keine qualitative Bedeutung. Erst durch ihre Formung, ihre Platzierung, ihre Anordnung in größeren Zusammenhängen und Verläufen, eben durch ihre Gestaltung, können sie interessant werden.

Oder kann man das möglicherweise auch ganz anders sehen?

In diesem Seminar werden wir sehr unterschiedlichen Umgangsformen mit Stoffen und Materialien begegnen, werden verschiedene Komponisten und Haltungen kennen lernen, und nicht zuletzt versuchen, eigene gestalterische Ideen zu entwickeln.

 

Ringvorlesung Musikgeschichte III: 1800 bis heute

Prof. Dr. Thomas Seedorf|Mi 11.00 12.30, ab 18.04.|Schloss Gottesaue, Hörsaal

Offen für alle Studierenden, als Wahlfach belegbar. Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik: Modul BA-MW-03.

 

In keiner anderen Phase der abendländischen Musikgeschichte haben sich so viele Umbrüche und Entwicklungen ereignet wie in den letzten 200 Jahren. Statt herausragende Werke wie Beethovens Eroica, Wagners Tristan und Isolde, Schönbergs Buch der hängenden Gärten oder Stockhausens Gruppen in den Mittelpunkt zu stellen, möchte ich der Frage nachgehen, welches die Grundlagen für die enormen historischen Umwälzungsprozesse sind, deren Ausläufer wir bis in unsere Gegenwart hinein erfahren können. Neben einer Übersicht, die das Mit- und Nebeneinander allgemein geschichtlicher und musikhistorischer Ereignisse deutlich werden lässt, werde ich Blicke auf einige Krisen- und Umbruchzeiten werfen, den Spuren der musikalischen Moderne seit ihren Anfangen im 19. Jahrhundert nachgehen und nicht zuletzt das Phänomen der Geschichtlichkeit von Musik betonen.

 

Ringvorlesung Musikgeschichte I: bis 1600

Prof. Dr. Matthias Wiegandt|Do 9.15 10.45, ab 12.04.|Schloss Gottesaue, Hörsaal

Offen für alle Studierende des ersten Studienjahrs. Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik: Modul BA–MW-01.

 

Der erste Teil der Ringvorlesung vermittelt Grundkenntnisse zur Musikgeschichte des 9.-16. Jahrhunderts. Kultur-, sozial-, religions- und mediengeschichtliche Betrachtungen verbinden sich mit der Erörterung musiktheoretischer und analytischer Problemstellungen.

 

Ringvorlesung Musikgeschichte II: 17./18. Jahrhundert

Prof. Dr. Matthias Wiegandt|Fr 9.15 10.45, ab 13.04.|Schloss Gottesaue, Hörsaal

Offen für alle Studierende des ersten Studienjahrs. Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft/Musikinformatik: Modul BA–MW- 02.

 

Der mittlere Teil der Ringvorlesung setzt mit dem kultur- und musikgeschichtlichen Wandel am Ende des 16. Jahrhunderts ein und reicht bis zur Französischen Revolution. Anhand ausgewählter Themenfelder (Monteverdi, Musik und Religion in England, Oper, Instrumentalmusik um 1700, Bach-Biografik und -Rezeption, ‚Sturm und Drang’) werden historische und systematische Fragen erörtert.

 

Einführung in den Gregorianischen Choral II (mit Übung)

Vito Zuraj|Di 12.45 14.15|Schloss Gottesaue, Hörsaal

Offen für alle Studierenden. Kann als Wahlfach in den BA- / MA-Studiengängen belegt werden.

 

Gregorianischer Choral wird als Ursprung der europäischen Musik bezeichnet. Diese einstimmigen Gesänge sind Quellen für viele später entstandenen Kompositionen. Bei der Vorlesung und dem Kurs "Einführung in die Gregorianik" werden sich Studenten mit der Grundlagen der quadratischen Notation und der Neumen auf eine interaktive Weise auseinandersetzen: Es werden Computernotensatzprogramme benutzt und der Hörsaal wird mittels Mikrofone und Abspielanlage in einen virtuellen Kirchenraum verwandelt. Denn beim Unterricht wird es auch gesungen. Das Semester wird mit einer Klausur abgeschlossen, der letzte Unterrichtstermin wird in einer Kirche stattfinden.

 

Instrumentenkunde und Akustik, Instrumentation I

Vito Zuraj, Prof. Dr. Thomas A. Troge|Di 11.15 12.30, ab 10.04.|Schloss Gottesaue, Hörsaal

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft/Musikinformatik 1. Semester BA und für alle, die „Instrumentenkunde und Akustik“ als Pflichtfach belegen müssen.

 

Die Vorlesung gibt einen Überblick über die Hauptinstrumente des europäischen Orchesters. Soweit möglich, werden Instrumentalisten auch selbst ihr Instrument vorstellen.

 

Seminare

Sonic Arts / Komposition / Besprechung und Diskussion von eigenen künstlerischen Projekten

Markus Hechtle| parallel zur Vorlesung am Montag, Termine nach Vereinbarung|ComputerStudio, Seminarraum

Offen für alle Studierenden, als Wahlfach belegbar. Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik: Module BA-MI-HF-12, BA-KMWMI-12, MA-MW-03.

 

Sonic Arts / Komposition: Besprechung und Diskussion von eigenen künstlerischen Projekten und Ideen.

Einzelunterricht, Termine nach Vereinbarung. Bitte zögern Sie nicht, mich anzusprechen, entweder montags gegen 12:30 Uhr vor dem Hörsaal, per E-mail oder telefonisch unter 695551.

 

Texte lesen

Dr. Achim Heidenreich|Do 17.15 20.00, 14-tägig (Beginn: 19.04.2012)|Hörsaal Schloss Gottesaue

 Aktualisierung siehe Institutshomepage

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik: Module BA-KMW-21, BA-MW-HF-07.

 

Jeder Künstler und Wissenschaftler muss sich täglich mit Texten über Musik auseinandersetzen – entweder als Leser oder selbst als Autor. Für Dramaturgen und Journalisten gilt diese Feststellung einmal mehr. Fraglos handelt es sich dabei um eine Darstellung von Sachverhalten, Einschätzungen und Tendenzen in einem dem Gegenstand gegenüber fremden Medium. Dennoch muss man eine Sprache für Musik finden und kann es auch. Die Spanne reicht von deskriptiven und wertenden Analysen bis hin zur hermeneutischen Auslegung, subjektiven Betrachtungen und belletristischen Beschreibungen oder einem Opernlibretto. Der Narration und Dichtung scheinen keine Grenzen gesetzt zu sein. Im Focus sollte jedoch immer eine größtmögliche Nähe zum klanglichen, kompositorischen Artefakt stehen. Sprache und ein sinnvolles Schreiben über Musik kann hier den Weg zum „Verstehen“ – falls begrifflich überhaupt möglich – des musikalischen Kunstwerks verkürzen, bzw. erleichtern. Der Autor als Autorität braucht sich dabei nicht hinter dem Opus verstecken, sondern darf getrost das Wort „Ich“ im Munde führen. Um nichts anderes geht es bei einem Schreiben über Musik, um die Wechselbeziehung zwischen Schaffensprozess, musikalischer Konkretion in der Aufführung und dem Hörer. Im Seminar werden wir auch kreative Musiktexte verfassen und uns dabei unter dem Motto „Ist Hamlet ein Opernstoff?“ der Librettistik widmen.

Anmeldung erwünscht an aheidenreich@hfg-karlsruhe.de

 

Musik und Bildende Kunst

Prof. Dr. Thomas Seedorf|Di 17.30 19.00, ab 10.04.|Schloss Gottesaue, Hörsaal

Offen für alle Studierenden. Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik: Pflichtmodule BA-MW-HF-08, BA-klk-MW-08, BA-KMW-22, BA-EF-MW-08.

 

Musik und Bildende Kunst sind Schwesterdisziplinen, die im Laufe ihrer geschichtlichen Entwicklung ganz unterschiedliche Beziehungen zueinander eingegangen sind. Das Seminar versucht zunächst eine Klärung grundsätzlicher Gemeinsamkeiten und Unterschiede, gibt dann einen Einblick in die Geschichte der Wechselbeziehung zwischen beiden Bereichen, um schließlich deren faszinierende Vielfalt in einer Reihe von Fallstudien näher zu beleuchten.

Geplant ist u.a. ein gemeinsamer Besuch in einer Karlsruher Kunstsammlung.

 

Komposition und Improvisation

Prof. Dr. Thomas Seedorf|Mi 16.00 17.30, ab 11.04.|Schloss Gottesaue, Hörsaal

Offen für alle Studierenden. Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik als Wahlmodul.

 

Komposition und Improvisation scheinen auf den ersten Blick Gegensätze zu sein: Auf der einen Seite steht die Komposition als durch einen genau fixierten Notentext fixiertes musikalisches Kunstwerk, das wiederhol- und interpretierbar ist, auf der anderen Seite Musik, die nur im Augenblick des Erklingens existiert. Bei näherer Betrachtung erweisen sich die Grenzen zwischen Komposition und Improvisation als fließend. Da Seminar bietet einen historischen Überblick über die vielfältigen Wechselbeziehungen zwischen beiden Bereichen vom Mittelalter bis in die Gegenwart.

 

Musik in Venedig

Prof. Dr. Thomas Seedorf|Blockseminar: Fr, 08.06., 10.00 19.00, Sa, 09.06, 9.00 13.00 |Max-Reger-Institut, Durlach

Offen für alle Studierenden, als Wahlfach belegbar. Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik als Wahlmodul.

 

Über Jahrhunderte war Venedig nicht nur eine der wichtigsten Handelstädte Europas, sondern auch ein hochbedeutendes Zentrum der Künste und nicht zuletzt ein Ort, von dem aus die italienische Musik ihren Weg in alle Welt nahm. Das Blockseminar möchte den Spuren der venezianischen Musikgeschichte vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart nachgehen und dabei u.a. folgende Themenbereiche berühren: Anfänge des Notendrucks, venezianische Mehrchörigkeit, Opernleben, Musik in des Ospedali, Wagner in Venedig, Luigi Nono und die neue Musik.

Die Teilnahme am Blockseminar ist mit der Verpflichtung zur Übernahme eines Referats verbunden. Themen können ab sofort mit mir vereinbart werden (entweder in der Sprechstunde oder per E-Mail: seedorf@hfm.eu).

Das Blockseminar dient der Vorbereitung auf eine Exkursion nach Venedig, die zu Beginn des Wintersemesters (1. bis 5. 10.) stattfinden wird. Einzelheiten siehe Aushang.

 

Monteverdi und die Anfänge des Musiktheaters

Dr. Stefanie Steiner|Blockseminar |Mo 17.00 bis 20.00 14-tägig, (Beginn 16.04.) |Schloss Gottesaue, Hörsaal

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik.

 

Aus der Idee heraus, das antike Drama wiederzubeleben, entwickelte ein Kreis von adeligen Kunstliebhabern um 1600 in Florenz neue musikalische Ausdrucksformen: Rezitativ und Arie – grundlegende Elemente der Oper. An die Stelle der verschlungenen, mehrstimmigen Vokalpolyphonie des 16. Jahrhunderts trat nun der von spärlichem Generalbass begleitete, expressive Sologesang. Höchstes Ziel war die Verständlichkeit der Worte. Nach einigen musiktheatralischen Vorläufern kann Claudio Monteverdis »L’Orfeo« (1607) als Beginn dieser neuen Ära in der Musikgeschichte verstanden werden. Im Seminar werden wir ausgewählte Beispiele der neuen Gattung Oper, deren frühe Zentren und ihr kulturell-historisches Umfeld untersuchen (»Florentiner Camerata«, Giulio Caccini, Jacopo Peri, Claudio Monteverdi, Francesco Cavalli u.a.; Florenz, Venedig, Rom, Neapel u.a.).

 

Musik der„Zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts

Dr. Stefanie Steiner|Blockseminar |Mo 17.00 bis 20.00 14-tägig, (Beginn 16.04.) |Schloss Gottesaue, Hörsaal

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik..

 

Die Zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts sind durch eine breite Vielfalt an musikalischen Stilen gekennzeichnet: Impressionismus, Expressionismus, Neue Sachlichkeit, Neoklassizismus, »Groupe des Six«, Jazz, Swing, Blues, Schlager... In dieser Dekade treten als Komponisten Arnold Schönberg, Igor Strawinsky,  Béla Bartók, Maurice Ravel, Ernst Krenek, Paul Hindemith, Franz Schreker, Alban Berg, Kurt Weill hervor, als Interpreten etwa Richard Tauber, Marlene Dietrich und die Comedian Harmonists. Rundfunk, Film und Schallplatte sorgen für eine weite Verbreitung von Musik. Auch politisch scheinen sich in der Zeit der Weimarer Republik die Ereignisse zu überschlagen: Der anfängliche konjunkturelle Aufschwung wird durch die Weltwirtschaftskrise (»Schwarzer Freitag«) jäh gebremst, neben dem fieberhaften Rausch der »Roaring Twenties« steht eine zunehmende Militarisierung der Gesellschaft – mit bekanntem Ausgang im Jahr der Machtergreifung 1933...

Diese bewegte Zeit wollen wir (nicht nur) musikalisch erkunden.

 

Werkstruktur, Emotionalität und musikalische Deskription – Systematische Aspekte des Musik-Erlebens

Dr. Matthias Thiemel |Blockseminar |Sa 16.06.und Sa 23.06. von 10.30 -17.00, Fr 22.06. 16.00-20.00 |Schloss Gottesaue, Hörsaal

Offen für alle Studierenden, als Wahlfach belegbar. Für Studierende m Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik als Wahlmodul.

 

Das Seminar zeigt auf, inwieweit unser musikalisches Verstehen Und Erleben von einem musikpsychologischen Zugang profitieren kann. Wir erörtern Werke aus der Zeit zwischen J.S. Bach und O. Messiaen. Zum Verständnis der Tonalität greifen wir auf fragmentarische Schriften Arnold Schönbergs zurück; die „emotionale“, musikalische Intelligenz wird durch Schönbergs Differenzierungsfähigkeit bereichert (zuletzt:“Stile herrschen, Gedanken siegen“, Mainz 2007). Wir berücksichtigen musikpsychologische Arbeiten bis 1933 und ab 2000, namentlich die im Hogrefe-Verlag (Göttingen) erschienene „Allgemeine“ und „Spezielle Musikpsychologie“, Bände des Handbuchs der

Systematischen Musikwissenschaft (Laaber) sowie das 2008 von H. Bruhn revidierte

„Handbuch Musikpsychologie“. Referatthemen bitte rechtzeitig vereinbaren (m.thiemel@gmx.de, Tel. 0761 20 20 844)!

 

Musik in der Bundesrepublik der Nachkriegszeit

Dr. Antje Tumat|Blockseminar Do 16.00 19.00, 14-tägig, (Vorbesprechung, Beginn Do 12.04.) |Schloss Gottesaue, Hörsaal

Offen für alle Studierenden, als Wahlfach belegbar. Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik als Wahlmodul.

 

Das Gründungsdatum der Bundesrepublik 1949 wurde im westlichen Teil Deutschlands als vorläufiger Abschluss der unmittelbaren Nachkriegszeit empfunden. In dem darauf folgenden Jahrzehnt, den 1950er Jahren, bestimmte für die damaligen Westdeutschen das Spannungsgefüge von Restauration und Neubeginn in faszinierender Weise die Kunst der Bundesrepublik. Auf die Suche nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten und das Bedürfnis nach aktiver Vergangenheitsbewältigung reagierten junge Künstler dabei auf unterschiedlichste Art und Weise. Da die Mittel musikalischen Ausdrucks für viele von ihnen durch den Missbrauch des NS-Regimes diskreditiert waren, zeichnete sich in der damaligen Avantgarde eine Tendenz zur konstruktivistischen Musik ab, die schnell zur Norm bildenden Schule wurde (vertreten insbesondere von Pierre Boulez und Karlheinz Stockhausen). Auch Institutionen wie die Oper mit hohem gesellschaftlichem Identifikationspotential im deutschen Wiederaufbau wurden angesichts ihres Missbrauchs während der Naziherrschaft als belastet empfunden.

Im Gegensatz zur Abkehr von Ausdruck und Intuition in der Musiksprache sowie von traditionellen Bühnengattungen versuchten Komponisten wie Hans Werner Henze im Zuge der Wiederentdeckung Schönbergs, Hindemiths, Strawinskys und Bartoks nach 1945 eine andere Form der Vergangenheitsbewältigung gerade im Anschluss an musikalische Traditionen der klassischen Moderne zu finden. Diese Künstler wandten sich vermehrt Sprachvertonungen im traditionellen Sinne und damit auch Gattungen wie der Oper oder der Funkoper zu, die sich durch das Medium Rundfunk breitenwirksam neben dem Hörspiel etabliert hatte.

In diesem Seminar werden unter anderem Kompositionen von Karlheinz Stockhausen, Pierre Boulez, Hans Werner Henze und Luigi Nono vor dem Hintergrund ihrer kompositionsgeschichtlichen Voraussetzungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts einerseits und der Sozial-, Kultur- und Mediengeschichte der 1950er Jahre in der Bundesrepublik andererseits diskutiert.

Literatur zur Einführung:

Danuser, Hermann: Die Musik des 20. Jahrhunderts (Neues Handbuch der Musikwissenschaft 7), Laaber 1984.

Heister, Hanns-Werner: Geschichte der Musik im 20. Jahrhundert: 1945-1975 (Handbuch der Musik im 20. Jahrhundert 3), Laaber 2005.

 

Wolfgang Rihm im Kontext

Prof. Dr. Matthias Wiegandt|Do 11.00 12.30, ab 12.04.|Schloss Gottesaue, Hörsaal

Offen für alle Studierenden. Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik: Module BA-MW-04/05/06 , MA-MW-03/04 und als Wahlmodul belegbar.

 

Im abgelaufenen Semester hat Markus Hechtle ein Seminar über Wolfgang Rihm abgehalten, das vor allem als Hinführung zu den Kompositionen konzipiert war. Im März und April feiert die Stadt Karlsruhe – in Kooperation mit verschiedenen Institutionen – den 60. Geburtstag des Komponisten mit einer Reihe von künstlerischen und wissenschaftlichen Veranstaltungen, darunter einer Tagung in den Räumen des Schlosses Gottesaue (3.-5. April). Und während des gesamten Jahres hat man besonders häufig die Gelegenheit, seine Musik live zu erleben.

Wolfgang Rihm ist nicht nur ein Komponist, sondern ein vielfältig vernetzter und sprachmächtiger Zeitgenosse, der mit seinen Ansichten zum Kulturleben nicht hinterm Berg hält. Er schreibt Stücke für prominente Solisten (wie die Geigerin Anne-Sophie Mutter) und durchkämmt die Textlandschaften der europäischen Hochkultur, widmet sich aber auch den Aufzeichnungen von Menschen, deren Lebensweise den Normen westlicher Gesellschaften nicht entspricht, weshalb sie in psychiatrische Einrichtungen verbracht werden.

Das Seminar bindet seine Musik in Kontexte ein. Es erschließt Rezeptionsdokumente, darunter auch feindselige Stellungnahmen und Einordnungsversuche der frühen Jahre. In den veröffentlichten Dialogen mit dem Musikwissenschaftler Reinhold Brinkmann erweist sich Rihm als Skeptiker gegenüber allem, was als Gerede über die Musik hereinbricht, gibt sich zugleich jedoch auskunftsfreudig, sobald es gilt, die für ihn bedeutsamen Werke der Tradition zu rühmen, unbeeinflusst von Mehrheitsmeinungen der Wissenschaft (zum Beispiel in puncto Hans Pfitzner und Jean Sibelius). Wir werden also Texte von und über Rihm lesen, die Sprachanstrengungen in den Jubeltexten zum 60. Geburtstag erforschen, Vorgängerwerke hören – und die Hauptperson hinzubitten: am 24. Mai steht Wolfgang Rihm den Seminarteilnehmern für allfällige Fragen und Anregungen zur Verfügung.

 

Robert Schumanns vokale Romanzen und Balladen

Prof. Dr. Matthias Wiegandt|Fr 11.00 12.30, ab 13.04.| Schloss Gottesaue, Hörsaal

Offen für alle Studierenden. Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik: Module BA-MW-04/05/06, MA-MW-03/04  und als Wahlmodul belegbar.

 

Literarische Romanzen und Balladen erzählen, anders als die meisten lyrischen Gedichte, von einem Geschehen, und sei es noch so skizzenhaft angedeutet. Sie betonen also den Zeitverlauf und haben oft genug einen Anfang, eine Mitte und ein Ende. Robert Schumann liebte diese epischen Versdichtungen in Strophenform. In der textlosen Abstraktion tauchen sie sogar in Werk- und Satztiteln von Instrumentalstücken auf, darunter op. 94 (Romanzen für Oboe und Klavier) und op. 120 (zweiter Satz der 4. Symphonie).

Das Seminar gilt jedoch den vokalen Romanzen und Balladen Schumanns, denen man besetzungsübergreifend begegnet. Neben Sammelheften und Einzelstücken für Singstimme und Klavier (darunter op. 45, 49, 57, 87) gibt es Melodramen (wie die Ballade Schön Hedwig op. 106 für deklamierenden Rezitator und Klavier), mehrstimmige a capella-Gesänge für Frauen-, Männer- oder gemischte Stimmen und vier ausgedehnte Balladen für Soli, Chor und Orchester (darunter Der Königssohn op. 116 und Vom Pagen und der Königstochter op. 140).

Ausgehend von Überlegungen zu Robert Schumanns literarischer Bildung und dem epochentypischen Interesse an der wechselseitigen Erhellung der Künste befassen wir uns mit literaturtheoretischen Forschungstexten zur Romanze und Ballade, untersuchen eine Auswahl der genannten Kompositionen und studieren das Verhältnis zwischen den Besetzungsvarianten.

Lektürehinweis: Einen guten Einstieg bietet das Schumann-Handbuch, hrsg. von Ulrich Tadday, Stuttgart, Weimar und Kassel 2006, welches neben kurzen Artikeln zur Vokalmusik auch eine systematisch gegliederte Werkübersicht vermittelt (S. 572ff.).

 

Weitere Veranstaltungen

Kolloquium für Doktoranden und Master-Studierende

Prof. Dr. Denis Lorrain, Prof. Dr. Thomas Seedorf, Prof. Dr. Thomas A. Troge,

Prof. Dr. Matthias Wiegandt|Mi 17.30 19.00|Schloss Gottesaue, Hörsaal

 

Musikinformatik

Die Informationswissenschaften haben nicht nur Technologien hervorgebracht, die längst alle Bereiche menschlichen Tuns durchdrungen und verändert haben. Die Musikinformatik als Teil davon stellt ein faszinierendes neues Meta-Instrumentarium bereit, mit dem Musik komponiert, analysiert, aufgeführt und schließlich über eine Analyse zweiter Ordnung wiederum als Paradebeispiel menschlicher Kreativität selbst erforscht werden kann. An der Karlsruher Hochschule für Musik wurde 2005 der erste und bisher einzige explizite Studiengang dafür geschaffen. Dem Hochschul-Ambiente angemessen liegt sein Schwerpunkt in erster Linie auf den künstlerischen und künstlerisch-wissenschaftlichen Potentialen der Musikinformatik und erst in zweiter Linie auf den technischen Aspekten.

Sprechstunde

Prof. Dr. Denis Lorrain|n. V.|ComputerStudio

Prof. Dr. Thomas A. Troge|Ort und Zeitn. V.

Vorlesungen

Einführung 2. Teil in die Musikprogrammiersprache SuperCollider (V + Übung)

Juan Alzate Romero|Mi 14.00 – 15.30|ComputerStudio, Seminarraum

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik BA 2. Sem. Modul BA-MI-HF-21.

Aktuelle Entwicklungen in den Musikprogrammiersprachen

Patrick Borgeat, Prof. Dr. Thomas A. Troge, Masterstudierende 2. Semester|Mo 9.30 11.00|ComputerStudio, Seminarraum | Aktualisierung siehe Institutshomepage

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik MA 2. Sem. Modul MA-MI-10 als Lehrende  und als Hörende BA 6. Sem., BA-MI-HF-05, BA-MI-KMI-05. Auch als Wahlmodul belegbar

 

Vermittlung einer Auswahl der aktuellsten Entwicklungen bei den allgemeinen und musikbezogenen Programmiersprachen

 

Musikinformatik II

Prof. Dr. Paulo Ferreira-Lopes|Mo 9.30 11.00|Schloss Gottesaue, Hörsaal

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik BA 2. Sem. und Komposition. Module BA-MI-01, Wahlfach auf Anfrage

In der Vorlesung werden die Grundlagen vermittelt, um zielgerichtet modulare Patches mit steigender Komplexität in der grafischen Programmiersprache Max/MSP zu entwickeln. Als Haupt-Themen werden verschiedene algorithmische Gestaltungen als Grundlage von System-Kontrollen präsentiert, sowie:          - Implementierung und Entwicklung von Klangsynthese und Klangumformung;                                               - Interface Design im Bereich der visuellen Gestaltung von Software-Oberflächen. (Zur Vorlesung gehört die begleitende Übung s.u.)

 

Musik nach 1945 II

Prof. Dr. Paulo Ferreira-Lopes|Mi 9.30 11.00|Schloss Gottesaue, Hörsaal

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft/Musikinformatik BA23. Sem. und Komposition. Module BA-KMI-10, BA-MI-HF-10, BAMI-EF-10, kann als Wahlfach belegt werden.

 

Fortsetzung der Vorlesung aus dem ersten Semester zur Geschichte, Ästhetik und technologischen Entwicklung der elektronischen Musik. Hinweis: Diese Vorlesung gehört zum gleichen Modul wie das Seminar EKAP II (Elektronische Kompositions- und Aufführungspraxis) bei Prof. Dr. Troge.

DSP Programmierung II Projekte zur DSP-Programmierung

Christian Langen|Di 11.00 12.30|ComputerStudio, Seminarraum

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft/Musikinformatik 2. Sem. MA und Komposition Modul MA-MI-04 (Software for Creativity II) in Musikwissenschaft/Musikinformatik als Wahlmodul belegbar.

 

Die Vorlesung „DSP-Programmierung 1“ wird durch eigenständige Projektarbeiten der Studierenden im Rahmen der Lehrveranstaltung „DSP-Programmierung 2“ fortgesetzt. Die theoretischen Grundlagen werden durch den hier erzielten Praxisbezug vertieft. Die Projekte werden durch plug-In-Programmierung auf ProToolsTDM umgesetzt.

Es werden Projekte aus dem Themenbereich "Reverberation" durchgeführt:

Implementierung von Reverb-Algorithmen nach Moorer (IRCAM) und Datorro

Entwurf und Implementierung von Benutzeroberflächen für ProTools Plug-Ins zur Parametrisierung

Parametrisierung der Reverb DSP-Algorithmen

Durchführung eigener Hörtests zur Qualitätsbeurteilung

Eigene Themenvorschläge dürfen ebenfalls gerne bearbeitet werden.

Die Leistungsnachweise erfolgen durch eine 20minütige Präsentation der Projektarbeiten mit Vortrag und/oder eine schriftlich abgefasste Projektdokumentation.

 

Symbolische Programmierung mit Common Lisp 2

Prof. Dr. Denis Lorrain|Mo 14.00 15.3014-tägig |Schloss Gottesaue, Hörsaal|

Für Studierende in den Studiengängen Ba Musikwissenschaft / Musikinformatik und Komposition BA 3. Sem. Offen für alle Studierende in den Studiengängen ab 3.Sem. BA und MA als Wahlmodul oder Wahlpflichtmodul entsprechend dem jeweiligen Studiengang belegbar.

 

Fortführung der Einführungsvorlesung in die Grundlagen der Sprache: intermediäre Programmierungstechniken

 

Kopplung von auditiver und visueller Gestaltung – Ästhetik, Theorie und Praxis II 

Bernd Härpfer, Christoph Seibert|Mi 14.15 15.45|Schloss Gottesaue, Hörsaal

Offen für alle Studierende in den Studiengängen ab 3.Sem. BA und MA als Wahlmodul oder Wahlpflichtmodul entsprechend dem jeweiligen Studiengang belegbar.

 

Die Veranstaltung findet seit WS 2011/12 als Seminar statt, in dem verschiedene Konzepte und Technologien im Hinblick auf die Durchführung eigener Projekte diskutiert werden. Assoziierte Begriffsfelder, deren Behandlung sich über mehrere Sitzungen erstreckte, konstituieren sich aus Unterscheidungen, die ihr Gegenteil beinhalten: die Bedeutung von ‚Asymmetrie‘ beispielsweise erschließt sich nur in Bezug zur Referenz ‚Symmetrie‘. Zu den einzelnen Themen wurden Texte gelesen und Beispiele künstlerischer Umsetzungen rezipiert und diskutiert. Die Beschäftigung mit ästhetischem und theoretischem Hintergrund, künstlerischer Umsetzung und technischer Problemlösung sollte den künstlerischen Entwicklungsprozess als Ganzes erfahrbar machen.

Im SS 2012 steht nun die Entwicklung eigener theoretischer oder praktischer Projekte im Mittelpunkt, die im Rahmen der Veranstaltung betreut werden.

 

Audiotechnik II /Grundlagen der Medientechnologie

Rainer Lorenz|Mo 11.00 12.30|ComputerStudio

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik 2. Sem. Module BA-MI-HF-07, BA-KMI-07, BA-MI-EF-07, BA-MI-klK-07 (Medien I).

 

Medienproduktion II

Rainer Lorenz, Christoph Seibert|Mo 15.30 17.00|ComputerStudio

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik BA 4. Sem. Module

BA-MI-HF-08, BA-KMI-08, BA-MI-EF-08, BA-MI-klK-08 (Medien II).

 

Musik, Kognition, Künstliche Intelligenz – Einführung

Prof. Dr. Thomas A. Troge|Mo 14.00 15.30, 14-tägig| Schloss Gottesaue, Hörsaal

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik 4.sem regulär und 6. Sem. Nachholer, Module BA-MI-02, BAklKMI-02, BA-MI-EF-02, BA-MI-HF-02, als Wahlfach belegbar.

 

14-tägig (im Wechsel mit Prof. Dr. Lorrain)

Termine: Mo 16.04 (Beginn), 30.04., 14. 05., 04.06., 18.06., 02. 07. Modulprüfung am 16.07. um 14.00.

 

Einführung in die Grundlagen der Kognitionswissenschaft und Wahrnehmungsforschung und die Konsequenzen daraus für das Gebiet der "Künstlichen-Intelligenz-Forschung", bezogen auf musikalische Anwendungen und Konzepte. Es wird u.a. die Frage diskutiert, ob und inwieweit die KI-Methoden in der Lage sind, menschliche Intelligenz und musikalische Kreativität zu simulieren oder sogar zu ersetzen.

 

Epistemologie, Konstruktivismus und aktuelle Ansätze der KI-Forschung II

Prof. Dr. Thomas A. Troge, Christoph Seibert, Sebastian Schmidt, Gäste|

Fr 9.30 11.00|ComputerStudio, Seminarraum

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik MA 2. Sem. (und auf Anfrage als Wahlmodul für BA: BA-KMI-25 und BAMI-HF-23 und Komposition. Module MA-MI-01, MA-MI-05.

 

Fortsetzung des Themenbereichs aus dem WS mit Impulsvorlesungen und Kurzreferaten.

 

Seminare

Sonic Arts: Komplexe Projekte/Musikprogrammierung mit MAX/MSP, Arduino u. a. Tools

Prof. Dr. Paulo Ferreira-Lopes|Di 9.30 – 11.00, 14 tägig|ComputerStudio, Liveraum

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik und Komposition MA 2. Sem. Module: MA-MI-07, MA-MI-13a, -13b, 13c.

Betreuung von fortgeschrittenen individuellen oder Gruppenprojekten mit Max/MSP und anderen Tools im Bereich von Sonic Arts.

Projektbetreuung Komposition / Sonic Arts

Prof. Dr. Paulo Ferreira-Lopes|Mo 11.00 12.30|ComputerStudio, LiveRaum oder Seminarraum

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik und Komposition BA 4 und 6.  Sem. (Projektbetreuung) Module BA-MI-HF-03 und -17 sowie BA-MI-HF-27;  BA-MI-16a,c; Wahlfach auf Anfrage

Betreuung von individuellen oder Gruppenprojekten mit Max/MSP im Bereich von Sonic Arts. In diesem Seminar geht es um die Unterstützung bei der Aufgabe, eigenständige Projekte im Bereich Musikinstrumente /Klanginstallation und Sounddesign/ Komposition zu entwerfen.

Studienprojekte in Musikprogrammierung

Prof. Dr. Denis Lorrain|Di 15.45 17.15|Schloss Gottesaue, Hörsaal

Für Studierende in den Studiengängen Musikinformatik und Komposition MA 2. Sem. Auf Anfrage Teilnahme im 6. Sem. BA möglich. Module: MA-MI-04, MA-MI-13b.

Durchführung von  Musikinformatikprojekten im Schwerpunkt "Software vor Creativity"

 

Musikalische Anwendungen der symbolischen Programmierung 2

Prof. Dr. Denis Lorrain|Mi 15.30 17.00, 14-tägig |ComputerStudio, Seminarraum

Als Ergänzung für Studierende,  die die Vorlesung „Symbolische Programmierung auf Common Lisp 2“ besuchen. Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik und Komposition. BA 4.und 6. Sem. Module BA-MI-HF-02, BA-KMI-02, BA-klK-MI-02, BA-MI-EF-02.

Vertiefung im Wahlpflichtmodul zur Ergänzung der Common LISP 2 Vorlesungen: detaillierte Strukturierung von intermediären Anwendungen im Rahmen der symbolischen Programmierung

 

Studienprojekte in Musikprogrammierung

Prof. Dr. Denis Lorrain| Mi 15.30 17.00, 14-tägig |ComputerStudio, Seminarraum

Für Studierende in den Studiengängen Musikinformatik und Komposition 4. Und 6. Sem. Module: BA-MI- 16a und c

 

Durchführung von Musikinformatikprojekten mit Studentenreferaten. Wahlfach: auf Anfrage. Projektdurchführungen sind Pflicht!

 

Klangsynthese und Transformationen II

Prof. Dr. Denis Lorrain|Do 16.30 18.00| ComputerStudio, Seminarraum

Für Studierende in den Studiengängen Musikinformatik und Komposition MA 2. Sem. Modul:, MA-MI-13b und c.

 

Vertiefungsbereich zu: Detaillierte Aufklärung einiger Prinzipien und Methoden der Verarbeitung des digitalen Klangsignals, der Synthese- und Transformationstechniken. Mit Studentenreferaten

 

Vermittlungskonzepte der Zukunft

Alexander Stublic|Blockseminar, 13./14. April und 29./30. Juni jeweils Fr. 14.00 18.00 und Sa 10 -18.00| ComputerStudio, Seminarraum | Aktualisierung an dieser Stelle

Für Studierende in den Studiengängen Musikinformatik und Komposition MA 3./4. Sem.

Hinweis: diese Veranstaltung war ursprünglich für das WS 2011/2012 vorgesehen und wird nun verspätet angeboten. (Modul MA-MI-11)

 

Nach einer einführenden Analyse der grundlegenden Konzepte, mit denen in Vergangenheit und Gegenwart sowohl künstlerische Inhalte als auch Wissen in seinen verschiedenen Formen vermittelt wurden und werden, geht es danach mit der Frage nach möglichen zukünftigen Entwicklungen in diesem Bereich weiter. Ziel: Konzepte für die Bildung und Ausbildung von morgen.

 

Elektronische Kompositions- und Aufführungspraxis II: Live Elektronik und Installationen

Prof. Dr. Thomas A. Troge|Di 9.30 11.00|Schloss Gottesaue, Hörsaal

Ergänzt die Vorlesung zur elektronischen Musik I. Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik BA 2. Sem. und im Studiengang Komposition. Module BA-MI-HF-10, BA-KMWMI-10, BaKlK-MWMI-10, BA-MI-EF-10, Auf Anfrage als Wahlfach in den BA/MA-Studiengängen belegbar.

 

Ein besonders faszinierendes Kapitel in der elektronischen und übergreifenden Musik nach 1945 stellt die Entwicklung und Ausformung der sogenannten  Live-Elektronik in der Prägung durch das Experimentalstudio der Heinrich-Strobel-Stiftung in Freiburg dar. Ein weiteres Thema des Seminars bilden Klang- und multimediale Installationen. Sowie die Verwendung elektronischer Klänge in der Filmmusik

 

Instrumentation

Vito Zuraj|Do 14.30-16.30 |Jahnstraße 18, Raum 23

Für Studierende im BA und MA Komposition und Musikinformatik mit Schwerpunkt Sonic Arts. Als Wahlpflicht- und Wahlmodul belegbar.

 

Kurse

Projekte mit SuperCollider 

Juan Alzate Romero|Mo 12.30 14.00 und n. V. (Gruppeneinteilung), Aktualisierung siehe Institutshomepage|ComputerStudio

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik ab 4. Sem. BA und MA. Module BA-MI-HF-22, MA-MI-04, MA-MI-07, und MA-MI-13a-c.

Programmieren in C++ und Objective C

Bernd Härpfer|Di 16.30 18.00, Aktualisierung siehe Institutshomepage| ComputerStudio, Seminarraum

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik BA 3. Sem. Module BA-KMI-05, BA-MI-HF-05.

Programmieren in C

Patrick Borgeat|Fr 11.00 12.30, Aktualisierung siehe Institutshomepage| ComputerStudio, LiveRaum

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft/Musikinformatik BA 2. Sem. Module BA-KMI-05, BA-MI-HF-05.

Audio-Programmierung in iOS

Juan Alzate Romero, Bernd Härpfer|Fr 14.00 18.30, Blockveranstaltung, Termine werden noch bekannt gegeben| ComputerStudio, Seminarraum

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik BA 6. Sem. Module BA-KMI-06, BA-MI-HF-06

Nach einer Einführung in die iOS-Programmierung mit den entsprechenden Werkzeugen (XCode, Cocoa) werden einfache Audio-Anwendungen für iPhone und iPad mit Hilfe verschiedener Templates und Libraries entwickelt.

Übungen

Übungen zur Vorlesung Musikinformatik II

Prof. Dr. Paulo Ferreira-Lopes, Tutoren (D. Kleinknecht, R. Strecker)|Mo  14.00 -15.30 und Mi  11.00 -14.00 und n. V. (Gruppeneinteilung)|ComputerStudio

Aktualisierung siehe Institutshomepage

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik. Module:BA-KMI-01, BA-klKMI-01, BA-MI-EF-01, BA-MI-HF-01.

 

Hinweis: Es müssen 80% der Übungsaufgaben abgegeben und bestanden sein, um zur Modul-Prüfung zugelassen zu werden.

Weitere Veranstaltungen

Projekte/Betreuung von Studienarbeiten

Prof. Dr. Paulo Ferreira-Lopes|n. V.|ComputerStudio

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft/Musikinformatik und Komposition. Wahlpflicht- und Wahlmodule

Kolloquium für Doktoranden und Magisteranwärter

Prof. Dr. Denis Lorrain, Prof. Dr. Thomas Seedorf, Prof. Dr. Thomas A. Troge,

Prof. Dr. Matthias Wiegandt|Mi 17.30 19.00|Schloss Gottesaue, Hörsaal

Künstlerisch-wissenschaftliche Projekte/ Komposition/ SonicArts

Prof. Dr. Denis Lorrain|Ort und Zeit nach Vereinbarung|

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik MA  und BA 6. Sem. , Komposition auf Anfrage, Wahlpflicht- und Wahlmodule

Betreuung und Organisation von institutsinternen und externen Praktika

Prof. Dr. Thomas A. Troge|Ort und Zeit nach Vereinbarung|

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik BA 3. und 4. Sem. (internes Praktikum) und BA 5. und 6. Sem. (externes Praktikum). Modul: BA- MI-14a+b.Ein Besprechungstermin zu Beginn des Semsters wird noch bekannt gegeben. Beratung und Abnahme n. V.

 

Bachelorarbeiten, vertiefende Studienarbeit, Studienprojekte

Prof. Dr. Thomas A. Troge|Ort und Zeit nach Vereinbarung|

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft/Musikinformatik BA und MA

 

Musiktheorie

 

Analyse II

Andreas von Rüden| Mo 14.00 – 15.30| Hörsaal, Schloss Gottesaue

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik BA 2. Semester .

Gehörbildung und Tonsatz II Gruppe A

Andreas von Rüden|Di 14.00 – 15.00| ComputerStudio, Seminarraum

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik BA 2. Semester

Gehörbildung und Tonsatz II Gruppe B

Andreas von Rüden|Do 14.00 – 15.30| ComputerStudio, Seminarraum

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik BA 2. Semester

Gehörbidlung/ Solfége

Nuria Cunillera| Fr 13.00 – 14.00| Ort wird noch bekannt gegeben.

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik BA 2. Semester .