IMWI-Lehrveranstaltungen Sommersemester 2013

Die Angaben auf den folgenden Seiten aktualisieren und ergänzen die Angaben im gedruckten Vorlesungsverzeichnis und sind somit aktueller als diese! Bitte beachten Sie kurz vor Beginn der Veranstaltungen die Aktualisierung der zeitlichen Angaben auf dieser Webseite

 

 

letzte Änderung: 25.3.2013

StudienverlaufsplŠne und Modulbeschreibungen

Institut für Musikwissenschaft und Musikinformatik

Leitung: Prof. Dr. Thomas A. Troge

Musikwissenschaft

Dr. Giacomo Bottà, Markus Hechtle, Dr. Achim Heidenreich, Prof. Dr. Susanne Popp, Prof. Dr. Thomas Seedorf, Dr. Stefanie Steiner-Grage; Prof. Dr. Matthias Wiegandt, Vito Zuraj  

Musikinformatik

Prof. Dr. Paulo Ferreira-Lopes, Prof. Dr. Denis Lorrain, Prof. Dr. Thomas A. Troge,
Juan Alzate-Romero, Patrick Borgeat, Bernd Härpfer, Prof. Dr. Christian Langen, Rainer Lorenz (ComputerStudio), Christoph Seibert, Alexander Stublic

Harmonielehre, Gehörbildung

Nuria Cunillera, Andreas von Rüden

Computerflügel

Prof. Dr. Thomas A. Troge, Dr. Anna Zassimova

ComputerStudio

Leitung: Prof. Dr. Thomas A. Troge

Leitung des Ensembles für Neue Musik

Prof. Gérard Buquet

Musikinformatik

Prof. Dr. Denis Lorrain, Prof. Dr. Thomas A. Troge, Rainer Lorenz (ComputerStudio)

Sonderveranstaltungen

Live.Code.Festival  |  19. bis 21. April 2013

 

http://imwi.hfm.eu/livecode/call/

 

Suggested topics for talks/demos are (but not limited to):

    Live coding systems and languages (audio, visual, physical, etc)

    Field reports from live coding performers, ensembles and interdisciplinary projects

    Freedoms, constraints and affordances in live coding environments

    Aesthetics, impact and current trends in live coding

    Networked live coding/Network systems for live coding

    Programming as a new form of musical exploration

    The live coding audience, or live coding without audience

    Representing and manipulating history in live performance

    Conservation and history of live coding

    Pedagogical impact of live coding

Rund 60 aktive Teilnehmer werden Performances, Demos, Vorträge und Sessions gestalten.

MuSA-Symposium – Music and Sonic Arts | 24 – 26. Mai 2013

 

Keynote speaker: Philippe Manoury

 

http://musa2013.zilmusic.com/home.html

 

Theme and topics:

The principal aim of MuSA 2013 is to advance interdisciplinary investigations in – as well as betweenmusic and sonic art.  Even if widely divergent on the surface, there are various overlaps between the concepts and techniques that underlie ‘traditional’ subject areas such as historical/critical musicology, performance studies, analysis, aesthetics, ethnomusicology and sonic art theories and practicesInterdisciplinary explorations within and across these domains benefit all those who engage creatively and/or as scholars with the phenomena of sound and music.

 

Proposals dealing with any subject area that is within the broad remit of the Symposium will be welcomed. Hence, the Symposium topics include – but are not limited tothe following, in relation to musical and sonic art practices and theories:

 

    -  Technology in relation to performance and/or composition

    -  Performance aesthetics

    -  Digital cultures

    -  Practice as research: methodology and techniques

    -  Critical discourses on creativity, embodiment, expression

    -  Cultural and social processes

    -  Inter-artistic explorations: collaborations and tensions

    - Phenomenological, psychological, cultural and historical analyses of creation/production and reception

 

Further informations on the website above.

 

Meisterkurse

Meisterkurs: Prof. Dr. Julian Rohrhuber

Der Meisterkurs von Prof. Dr. Rohrhuber wird ins WS 2013/14 verschoben | MUT 215

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft/Musikinformatik und Komposition

 

 

VERANSTALTUNGEN MIT HOCHSCHULPARTNERN HFG, ZKM. KIT

Informationen demnächst an dieser Stelle

 

 

 

Veranstaltungsreihe »Musik als Beruf«

Für Studierende der Musikwissenschaft / Musikinformatik

Die Veranstaltungsreihe setzt sich aus Einzelvorträgen, verteilt über das 1. bis 5. Semester,

und aus speziellen Blockveranstaltungen zusammen (Pflichtmodul für MW und MI). Bereits feststehende Termine im SS sind:

Termine und Themen zu »Musik als Beruf« werden in Kürze hier bekanntgegeben 

 

Musikwissenschaft

Wissenschaft ist eine besondere Form von Neugierde, die professionelle Suche nach Antworten auf die Vielzahl faszinierender Fragen, die sich aus einer neugierigen Beschäftigung mit den Phänomenen der jetzigen und der vergangenen Welt ergeben. Musikwissenschaft in Karlsruhe heißt vor allem: Wege eines historischen Verständnisses von Musik zu eröffnen, wobei „historisch“ die jüngste Vergangenheit mit einschließt.

Sprechstunde

(nur während der Vorlesungszeit, sonst n. V.)

Prof. Dr. Thomas Seedorf | Mi 13.00 – 14.00 und n. V. | Schloss Gottesaue, Zi 304

Prof. Dr. Matthias Wiegandt | Do 13.00 – 14.00 | Schloss Gottesaue, Zi 304

 

Vorlesungen

Experimentelle Musik und Musikdenken im 20. und 21. Jahrhundert II

Dr. Achim Heidenreich | Mo 11.00 – 12.30 (Beginn 8. April) | Schloss Gottesaue, Hörsaal

Offen für alle Studierende. Als Wahlfach in den MA-/BA-Studiengängen belegbar. Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft/Musikinformatik: Module BA-MI-HF-12, BA-MI-EF-12, BA-klK-MWMI-12, BA-KMWMI-12, MA–MW-03.

 

Physiognomie des Klangs II

Dr. Achim Heidenreich | Do 10.30 – 12.00 (Beginn 11. April) | MUT 215

Für Studierende im Studiengang MA ZM. Als Wahlfach in den MA Studiengängen belegbar.

Ringvorlesung Musikgeschichte I: Musik vor 1600

Prof. Dr. Thomas Seedorf | Di 17.30 – 19.00 (Beginn 9. April) | Schloss Gottesaue, Hörsaal

Offen für alle Studierenden, als Wahlfach belegbar, im Studiengang Musikwissenschaft/Musikinformatik Module BA-MW-HF-01, BA-MW-EF-01, BA-KMW-01, BA-klk-MW-01.

Die Vorlesung möchte verschiedene Aspekte miteinander verknüpfen: Sie geht der Frage nach, was überhaupt Gegenstand einer Geschichte der Musik sein und wie diese Geschichte geschrieben oder erzählt werden kann. Im Mittelpunkt der Betrachtung steht die Musik des Mittelalters und der Renaissance, wobei besondere Aufmerksamkeit jenen vielfältigen Phänomenen gilt, die diese ferne Kunst mit unserer Gegenwart verbindet.

Lektüreempfehlung: Werner Keil, Musikgeschichte im Überblick, München 2012.

 

Ringvorlesung Musikgeschichte II: Musik des 17. und 18. Jahrhunderts

Prof. Dr. Thomas Seedorf | Mi 11.00 – 12.30 (Beginn 10. April) | Schloss Gottesaue, Hörsaal

Offen für alle Studierende, als Wahlfach belegbar, im Studiengang Musikwissenschaft/ Musikinformatik Module BA-MW-HF-02, BA-MW-EF-02, BA-KMW-02, BA-klK-MW-02.

Die Vorlesung bietet mehrere Zugänge zur Erschließung von zwei zentralen Jahrhunderten der Musikgeschichte: Ausgehend von vielfältigen Verknüpfungen zwischen den politischen Ereignissen dieser bewegten Zeit und der Entwicklung der Musik werden u.a. Aspekte wie die Bedeutung von Epochenbegriffen wie „Barock“ und „Klassik“, der Einfluss der modernen Naturwissenschaften auf das musikalischen Denken, die Entwicklung und Ausprägung musikalischer Gattungen oder der Wandel von einer kirchlich-höfischen zu einer bürgerlich geprägten Musikkultur behandelt.

Lektüreempfehlung: Werner Keil, Musikgeschichte im Überblick, München 2012.

 

Ringvorlesung Musikgeschichte III: Musik des 19. – 21. Jahrhunderts

Prof. Dr. Matthias Wiegandt | Do 9.15 – 10.45 (Beginn 11. April) | Schloss Gottesaue, Hörsaal

Offen für alle Studierende, im Studiengang Musikwissenschaft/ Musikinformatik Module BA-MW-HF-03, BA-MW-EF-03, BA-KMW-03, BA-klK-MW-03.

Der abschließende Teil der Ringvorlesung setzt mit den kultur- und musikgeschichtlichen Folgen der Französischen Revolution ein und reicht bis zur Musik der Gegenwart. Auf der Grundlage ausgewählter Kapitel zu einer denkbaren Musikgeschichte des 19. bis beginnenden 21. Jahrhunderts (Gattungen, Persönlichkeiten, Länder, Konflikte, Kultur- und Musikpolitik) ergeben sich grundsätzliche Überlegungen zur Musikgeschichtsschreibung und ihren Herausforderungen.

 

Einführung in den Gregorianischen Choral II (mit Übung)

Vito Zuraj | Di 12.30 – 14.00 (Beginn 9. April) | Schloss Gottesaue, Hörsaal

Offen für alle Studierenden. Kann als Wahlfach in den Bachelor-/Masterstudiengängen belegt werden.

Gregorianischer Choral wird als Ursprung der europäischen Musik bezeichnet. Diese einstimmigen Gesänge sind Quellen für viele später entstandenen Kompositionen. Bei der Vorlesung und dem Kurs "Einführung in die Gregorianik" werden sich Studenten mit der Grundlagen der quadratischen Notation und der Neumen auf eine interaktive Weise auseinandersetzen: Es werden Computernotensatzprogramme benutzt und der Hörsaal wird mittels Mikrofone und Abspielanlage in einen virtuellen Kirchenraum verwandelt. Denn beim Unterricht wird auch gesungen. Das Semester wird mit einer Klausur abgeschlossen, der letzte Unterrichtstermin wird in einer Kirche stattfinden.

 

Instrumentenkunde und Akustik, Instrumentation II

Vito Zuraj, Prof. Dr. Thomas A. Troge | Di 11.15 – 12.30 (Beginn 09. April) | Schloss Gottesaue, Hörsaal

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft/Musikinformatik 1. Semester BA und für alle, die „Instrumentenkunde und Akustik“ als Pflichtfach belegen müssen.

Die zweisemestrige Vorlesung gibt einen Überblick über die Hauptinstrumente des europäischen Orchesters. Soweit möglich, werden Instrumentalisten auch selbst ihr Instrument vorstellen. Voraussichtlich am 9. Juli findet die Abschlussprüfung statt.

 

Seminare

Es kommt drauf an, was man draus macht!                                                                                                                    Sonic Arts / Komposition / Besprechung und Diskussion von eigenen künstlerischen Projekten

Markus Hechtle | parallel und ergänzend zur Vorlesung von Dr. Achim Heidenreich Mo 10.30 -12.00 | Termine n. V. (ab 8. April) | MUT Raum n. V.

Offen für alle Studierenden. Als Wahlfach in den MA-/BA-Studiengängen belegbar. Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft/Musikinformatik Module BA-MI-HF-12, BA-MI-EF-12, BA-klK-MWMI-12, BA-KMWMI-12, MA–MW-03.

Einzelunterricht, Termine nach Vereinbarung. Bitte zögern Sie nicht, mich anzusprechen, per E-Mail oder telefonisch unter 695551.

 

Beton: Es kommt drauf an, was man draus macht!" Dieser Slogan wird seit Jahren von der Betonwirtschaft verwendet und macht auf sehr anschauliche Art deutlich, welchen Stellenwert Baustoffe besitzen können. Sie sind nämlich nur Stoffe, Materialien, die erst durch Gestaltung und Formung zu Wert gelangen. Übertragen auf musikalisches Terrain könnte das bedeuten: Die Grundstoffe der Musik, also Töne, Akkorde, Geräusche, Klangfarben, Lautstärken, etc. haben für sich genommen noch keine qualitative Bedeutung. Erst durch ihre Formung, ihre Platzierung, ihre Anordnung in größeren Zusammenhängen und Verläufen, eben durch ihre Gestaltung, können sie interessant werden.

Oder kann man das möglicherweise auch ganz anders sehen?

Parallel und ergänzend zur Vorlesung "Experimentelle Musik und Musikdenken im 20. und 21. Jahrhundert" von Achim Heidenreich geht es hier um die Entwicklung der eigenen Phantasie und die gestalterische Umsetzung eigener Ideen. Und dabei muss es sich keineswegs um instrumentale Kompositionen handeln. Konzepte, Klangkunst, Hörspiel, Installationen, elektronische Arbeiten, Filme, Sprachkompositionen, usw.: alles Denkbare ist auch erwünscht!

 

Festival und Konzertdramaturgie II

Dr. Achim Heidenreich | Do 12.00 – 13.30 (Beginn 11. April) | MUT 215

Für Studierende im Studiengang MA ZM und andere MA Studiengänge, als Wahlmodul belegbar.

Die Konzeption, Planung, Vorbereitung, Durchführung und Dokumentation von Festivals und Konzerten erfordert ein hohes Maß an Wissen und Sachkompetenz neben anderen Fähigkeiten. In dieser Veranstaltung wird an die Aufgabenfelder herangeführt mit dem Ziel, eine Grundkompetenz zu erwerben, die als Grundlage für eine Assistententätigkeit bei einschlägigen Veranstaltungen dienen kann.

 

Texte schreiben

Dr. Achim Heidenreich | Do 17.30 – 19.00 | Schloss Gottesaue, Hörsaal  

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft/Musikinformatik Module BA-KMW-21, BA-MW-HF-07.

Jeder Künstler und Wissenschaftler muss sich täglich mit Texten über Musik auseinandersetzen – entweder als Leser oder selbst als Autor. Für Dramaturgen und Journalisten gilt diese Feststellung einmal mehr. Fraglos handelt es sich dabei um eine Darstellung von Sachverhalten, Einschätzungen und Tendenzen in einem dem Gegenstand gegenüber fremden Medium. Dennoch muss man eine Sprache für Musik finden und kann es auch. Die Spanne reicht von deskriptiven und wertenden Analysen bis hin zur hermeneutischen Auslegung, subjektiven Betrachtungen und belletristischen Beschreibungen oder einem Opernlibretto. Der Narration und Dichtung scheinen keine Grenzen gesetzt zu sein. Im Focus sollte jedoch immer eine größtmögliche Nähe zum klanglichen, kompositorischen Artefakt stehen. Sprache und ein sinnvolles Schreiben über Musik kann hier den Weg zum „Verstehen“ – falls begrifflich überhaupt möglich – des musikalischen Kunstwerks verkürzen, bzw. erleichtern. Der Autor als Autorität braucht sich dabei nicht hinter dem Opus verstecken, sondern darf getrost das Wort „Ich“ im Munde führen. Um nichts anderes geht es bei einem Schreiben über Musik, um die Wechselbeziehung zwischen Schaffensprozess, musikalischer Konkretion in der Aufführung und dem Hörer. Im Seminar werden wir auch kreative Musiktexte verfassen und uns dabei unter dem Motto „Ist Hamlet ein Opernstoff?“ der Librettistik widmen.

Anmeldung erwünscht an aheidenreich@hfg-karlsruhe.de

 

Wissenschaftliche Arbeitstechniken

Sebastian Hunkemöller | Mi 15.45 – 17.15 | Schloss Gottesaue, Hörsaal 

Für Studierende im Studiengang Schulmusik 1.- 3. Sem.

Einführung in die Arbeitstechniken der Musikwissenschaft

 

Wissenschaftliche Arbeitstechniken für Bachelorstudenten in Instrumental- und Vokalfächern

N.N. | Termine werden noch bekanntgegeben, voraussichtlich zwei Kompakttermine | Schloss Gottesaue, Hörsaal 

 

Richard Wagner – Lektüre ausgewählter Schriften

Prof. Dr. Thomas Seedorf | Di 11.15 – 12.45 (Beginn 9. April) | MUT Seminarraum 206/207 oder 215

Offen für alle Studierenden. Für Studierende der Musikwissenschaft/Musikinformatik Module BA-MW-HF-03-07, BA-klk-MW-03-05, BA-KMW-03-06+21, BA-EF-MW-03-05, MA-MW-03/-04.

Wie wohl kein anderer Komponist hat Richard Wagner nicht allein durch seine musikalischen Werke, sondern auch durch seine Schriften das Interesse einer breiten Öffentlichkeit gefunden und eine Wirkung erzielt, deren Reichweite kaum zu überschätzen ist. Das Seminar möchte einen Überblick über Wagners Schriften geben und dabei verschiedene Themenbereiche behandeln: literarische Arbeiten, Beiträge zur Aufführungspraxis der eigenen Werke, Schriften zur Opernästhetik, politische Schriften.

Lektüreempfehlung: Wagner Handbuch, hrsg. von Laurenz Lütteken, Kassel u.a. 2012, S. 110ff. (Schriften und Ästhetik).

 

Interpretationsgeschichte und Medienwandel – Aspekte einer Wechselbeziehung

Prof. Dr. Thomas Seedorf | Blockseminar | 17.Mai, 14.00-19.00, 18.Mai, 9.00-13.00, 7.Juni, 9.00-13.00, 8. Juni, 9.00-13.00 | Max-Reger-Institut, Durlach

Offen für alle Studierende, als Wahlmodul belegbar. Für Studierende der Musikwissenschaft/Musikinformatik Module BA-MW-HF-04-06, BA-MW-EF-04/-05, BA-KMW-04-06, BA-klk-04-06, MA-MW-03/-04.

Anmeldung per E-Mail (an seedorf@hfm.eu) bis zum 10. April

Durch die Erfindung der Tonaufzeichnung wurde es seit Ende des 19. Jahrhunderts möglich, das flüchtige Phänomen Musik zu fixieren und musikalische Darbietungen beliebig oft zu reproduzieren. Die Schallplatte war aber nicht bloß ein Mittel der Klangspeicherung, sondern beeinflusste auch die Aufführung von Musik selbst in vielfacher Weise. Das Seminar möchte den Wechselbeziehungen zwischen Medien und musikalischer Interpretationskultur im Laufe der letzten 120 Jahre bis hin zu den neuesten Entwicklungen nachgehen.

Lektüreempfehlung: The Cambridge Companion of recorded music, hrsg. von Nicholas Cook u.a., Cambridge 2009.

 

Musikstadt Wien um 1800

Dr. Stefanie Steiner-Grage | Blockseminar | Mo 17.00 – 20.00 14-tägig (Beginn 8. April, weitere Termine: 22.04., 06.05., 03.06., 17.06.und 01.07.) | Schloss Gottesaue, Hörsaal

Offen für alle Studierende. Für Studierende im Studiengang BA und MA Musikwissenschaft .

Man habe, so schreibt im Mai 1808 Ignaz von Mosel in einer Übersicht des gegenwärtigen Zustandes der Tonkunst in Wien, „sehr Ursache, den Einwohnern dieser Hauptstadt Glück zu wünschen: denn wohl nirgends wird diese göttliche Kunst so ausgebreitet betrieben, so sehr geliebt, und so eifrig ausgeübt, wie hier.“ In der Tat gelangt das Musikleben der Metropole Wien zur Zeit von Haydn, Mozart, Beethoven und Schubert zu einer wahren Hochblüte (nicht von ungefähr sprechen wir von der »Wiener Klassik«!)

In den Dekaden um 1800 erfahren die ehemals höfisch geprägten Institutionen des Musiklebens eine allmähliche Verschiebung vom adeligen Bereich hin zum Bürgertum. Vor allem das sich rasch etablierende bürgerliche Konzertwesen lässt Wien zum Anziehungspunkt für Musiker, Komponisten, Instrumentenbauer und Musikverlage gleichermaßen werden.

Politisch war die Zeit zwischen Vormärz und Biedermeier freilich recht bewegt: 1811 führten Kriege und die Napoleonische Besetzung zum Staatsbankrott, die Restaurationsbestrebungen des Fürsten Metternich nach dem Wiener Kongress (1814/15) ließen ein rigides Zensur- und Spitzelwesen entstehen, das auch das Musikleben beeinflusste…

 

Tanzmusik des Mittelalters und der Renaissance

Dr. Stefanie Steiner-Grage | Blockseminar | Mo 17.00 – 20.00 14-tägig (Beginn 15. April, weitere Termine: 29.04., 13.05., 10.06., 24.06. und 08.07.) | Schloss Gottesaue, Hörsaal

Für Studierende im Studiengang BA und MA Musikwissenschaft/Musikinformatik als Wahlmodul belegbar.

Tanz als choreographierte Bewegung prägte wohl zu allen Zeiten und in allen Kulturen das soziale Leben – ob zu kultischen Zwecken, zur Körperertüchtigung oder einfach aus Freude. Doch Tanz ist auch ein flüchtiges Vergnügen, das erst durch schriftliche oder bildliche Quellen fassbar wird. Formen früher Tanzmusik des Mittelalters wie Estampie, Trotto, Danse royale oder Saltarello sind etwa ab dem ausgehenden 13. Jahrhundert in schriftlichen Quellen dokumentiert. In der Renaissance gehörte Tanzen zum allgemeinen Bildungskanon, strebte man in dieser Zeit doch nach einer gleichermaßen umfassenden Ausbildung von Körper und Intellekt. Auch Choreographien einzelner Tänze wurden nun in Tanzbüchern und Lehrwerken festgehalten (z.B. Thoinot Arbeaus Orchésographie, 1588), und der neu aufkommende Notendruck ermöglichte die Verbreitung umfangreicher Tanzsammlungen (etwa von Pierre Attaignant, Tylman Susato, Pierre Phalèse, oder Michael Praetorius).

 

Im Seminar werden wir uns nicht nur mit der Musik, ihren Quellen und dem bunten Instrumentarium der Zeit beschäftigen, sondern auch auf soziale Aspekte des Tanzens wie etwa die zeitweilige Aufhebung von Standesgrenzen eingehen.

 

The Alan Parsons Project: Tales of Mystery and Imagination Edgar Allan Poe (1976). Innenansichten eines Konzeptalbums

Prof. Dr. Matthias Wiegandt | Do 11.00 – 12.30 (Beginn 11. April) | Schloss Gottesaue, Hörsaal

Für Studierende im Studiengang BA und MA Musikwissenschaft/Musikinformatik Module BA-MW-HF-05/06/31, BA-KMW-05/06, BA-klk-MW-04/05, BA-MW-EF-04/05, MW-MA-03+24.

In den mittleren 70er Jahren suchte der Songschreiber und Musikmanager Eric Woolfson nach einem zugkräftigen Partner für die Realisierung eines Konzeptalbums, das auf Texten Edgar Allan Poes fußen sollte. Er fand ihn in Alan Parsons, der zwar Musik studiert, sein Renommee jedoch als Tontechniker für Erfolgsalben der Beatles bzw. Pink Floyds erworben hatte. Die Partnerschaft erhielt den Namen The Alan Parsons Project und brachte bis 1987 zehn Studioaufnahmen hervor, die unter Mitwirkung zahlreicher Gastmusiker produziert wurden. Ihre Einstufung als „Progressive Rock“ war stets umstritten, wie überhaupt die Einschätzung der Qualität starke Streuungen aufweist.

Das Seminar wird neben den biografischen und entstehungsgeschichtlichen Aspekten die Suche nach methodischen Ansätzen betreiben, mit denen sich das Poe-Album erschließen lässt. Woolfson kondensierte die finsteren Erzählungen des amerikanischen Dichters (1809-1849) zu einer albumfähigen Textgestalt voller Andeutungen und Leerstellen, in welche die Musik hineinfließt. Neben den Einzelsongs und sporadischen Verklammerungen findet sich – typisch für Parsons und Woolfson – ein längeres Instrumentalstück, das die rezeptionsästhetische Frage nach den Erwartungs- und Toleranzschwellen damaliger wie heutiger Hörer(innen) aufwirft.

Referate zu verschiedenartigen Themen (Theorieansätze, Musik-Text-Verbindung, Dramaturgie, Audiotechnologie, Rekonstruktion des historischen Umfeldes 1976, Stilelemente der weiteren APP-Alben bis hin zu Woolfsons Sequel sowie Vergleiche zwischen Originalversion und dem Remix von 1987) sind nach Absprache möglich. Eine unabdingbare Teilnahmevoraussetzung ist die Bereitschaft zur Lektüre der zugrunde liegenden Texte Edgar Allan Poes.

 

 

Kanondiskussionen. Kulturelle Werthaltigkeit im 21. Jahrhundert (=Musikwissenschaft im interdisziplinären Dialog)

Prof. Dr. Matthias Wiegandt | Fr 9.15 – 10.45 (Beginn 12. April) | Schloss Gottesaue, Hörsaal

Für Studierende in den Studiengängen BA Musikwissenschaft/Musikinformatik Module BA-MW-HF 08, BA-MW-KMW-22, BA-klk-MW 08, BA-MW-EF-08 und als Wahlmodul belegbar.

 

Die Seminarreihe Musikwissenschaft im interdisziplinären Dialog überschreitet die Grenzen des Fachs und behandelt Fragestellungen, welche auch die Schwesterkünste und andere Disziplinen (Soziologie, Psychologie, Geschichte usw.) streifen. Die konkrete Themenstellung wechselt jährlich.

In dieser Veranstaltung wird ein Diskussionsthema aufgegriffen, mit dem sich kulturbezogene Erfahrungen der Web-Ära verbinden. Angesichts einer medialen Wolke, die einen raschen Zugang zu allen Musikrichtungen ermöglicht und ständig Reize anbietet, erhebt sich die Frage nach der Dauerhaftigkeit kultureller Erscheinungen mit neuer Intensität. Sollen die Institutionen des Kulturbetriebs auch künftig eine strukturierte, kriteriengestützte Arbeit am „kulturellen Gedächtnis“ leisten, oder gehört diese Idee zur Vorstellungswelt des aussterbenden Bildungsbürgertums?

Die interdisziplinäre Kanonforschung stellt den Schauplatz für entsprechende Überlegungen bereit. Der Ausdruck „Kanon“ wurde in seiner vormodernen Ausprägung mit heiligen Texten in Verbindung gebracht, die als Richtschnur für die Entscheidungen des Alltagslebens dienten. Erst um 1800 wanderte der Ausdruck in den Bereich des Bildungswesens hinüber und erfüllte lange Zeit wichtige Aufgaben.

Das Seminar spürt den verschiedenen Facetten des Themas hinterher und erschließt soziale Funktionen von Kanones, sucht nach Gründen für die De- oder Re-Kanonisierung von Künstlern und gelangt am Ende wieder zu den heutigen Befindlichkeiten im Umgang mit Wertvorstellungen, Qualitätskriterien und Bildungsidealen unter den Bedingungen  unserer Lebenswelt.

 

 

Klassik – klassisch – klassizistisch

Prof. Dr. Matthias Wiegandt | Fr 11.00 – 12.30 (Beginn 12. April) | Schloss Gottesaue, Hörsaal

Für Schulmusik und Studierende im Studiengang Musikwissenschaft/Musikinformatik, Module BA–MW-HF-02-06, BA-KMW-02-06, BA-klk-MW-02-05, BA-MW-EF-02-05.

Viele Begriffe dienen im Alltag der raschen Verständigung. Im CD-Geschäft lenkt man, dankbar für die Vorsortierung, die Schritte zielstrebig zur Klassik-Abteilung. Die unsensible Zusammenfassung der Musik des 9.-21. Jahrhunderts stört dort nicht, weil das Etikett Klassik seine Orientierungsfunktion im Eingangsbereich erfüllt. Anschließend sucht man anhand des Alphabets oder der Besetzung nach der gewünschten Musik.

Für die Wissenschaft stellen mehrdeutige Begriffe lohnende Herausforderungen dar, weil es dann – im Unterschied zur Alltagsfunktion – darum geht, in aller Ruhe nach Differenzierungs- und Anwendungsmöglichkeiten zu suchen, ohne die erstbeste Lösung zu akzeptieren. Im Fall der musikalischen „Klassik“ verbinden sich stil- und epochengeschichtliche Ansprüche mit einem Wertbegriff, und da der Ausdruck „Klassik“ in benachbarten Fächern für andere Gegenstandsbereiche einsteht, ergibt sich ein Szenario mit vielen Variablen.

Das Seminar versteht sich als Reise zu den Einzelbedeutungen, aber auch als Angebot zum Nachdenken über den Sinn ihrer heutigen Anwendung. Neben der Lektüre grundlegender Texte widmen wir uns der Untersuchung ausgewählter Werke der sogenannten „Wiener Klassik“, dem Phänomen des „Neoklassizismus“ im 20. Jahrhundert und der Frage nach „Klassikern“ unserer Zeit.

 

SEMINAR FÜR NEUE MUSIK
Stille - Geräusche – Klänge
Vom Hören

Michael Reudenbach, Do 11.30h – 13.00h, Fany-Solter-Haus, Zi 018
Offen für alle Studierenden

 

Durch den Gehšrsinn erfahren wir die akustische Seite unserer Welt: NaturgerŠusche, urbane KlŠnge, IndustriegerŠusche, die Stimmen von Menschen mit ihrer Sprache und Kultur, Musik... Neben den physiologischen und psychoakustischen Seiten von Hšrprozessen und der Situation des Musikhšrens im historischen Vergleich soll im Zentrum der SeminarbeitrŠge die Frage stehen "Was hšren wir, wenn wir hšren?". Dabei beschŠftigen wir uns u.a. mit Luigi Russolo ("Die Kunst der GerŠusche", 1916), John Cage ("4Õ33", 1952 und "Demonstration of the Sounds of the Environment", 1971), Volker Heyn ("PrŽludes zu Ferro Canto", 1989), Stephan Froleyks ("Alter Klang", 2002) und Martin SchŸttler ("Pelze & Restposten", 2009).

 

Der Seminarablauf wird zu Semesterbeginn mit den Seminarteilnehmern besprochen. VorschlŠge zum Thema sind willkommen, Einzel- und Gruppenreferate von ca. 45 Minuten LŠnge sind mšglich. Seminarbeginn: 11. April 2013.

 

Weitere Veranstaltungen

Kolloquium für Doktoranden und Magisteranwärter

Prof. Dr. Denis Lorrain, Prof. Dr. Thomas Seedorf, Prof. Dr. Thomas A. Troge,

Prof. Dr. Matthias Wiegandt | Mi 17.30 – 19.00 | Schloss Gottesaue, Hörsaal

 

Musikinformatik

Die Informationswissenschaften haben nicht nur Technologien hervorgebracht, die längst alle Bereiche menschlichen Tuns durchdrungen und verändert haben. Die Musikinformatik als Teil davon stellt ein faszinierendes neues Meta-Instrumentarium bereit, mit dem Musik komponiert, analysiert, aufgeführt und schließlich über eine Analyse zweiter Ordnung wiederum als Paradebeispiel menschlicher Kreativität selbst erforscht werden kann. An der Karlsruher Hochschule für Musik wurde 2005 der erste und bisher einzige explizite Studiengang dafür geschaffen. Dem Hochschul-Ambiente angemessen liegt sein Schwerpunkt in erster Linie auf den künstlerischen und künstlerisch-wissenschaftlichen Potentialen der Musikinformatik und erst in zweiter Linie auf den technischen Aspekten.

Sprechstunde

Prof. Dr. Denis Lorrain | n. V. | MUT Zi 208

Prof. Dr. Thomas A. Troge | Ort und Zeit n. V.

Vorlesungen

Einführung 2. Teil in die Musikprogrammiersprache SuperCollider (V + Übung)

Juan Alzate Romero | Mi 14.00 – 15.30 (Beginn 10. April) | MUT Seminarraum 206/207

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft/Musikinformatik BA 2. Sem. Modul BA-MI-HF-21.

Fortsetzung der Lehrveranstaltung des ersten Semesters.

 

Programmieren in C

Patrick Borgeat | Mo 14.00-15.30 | MUT 206/207 | Aktualisierung siehe Institutshomepage

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft/Musikinformatik BA 2. Sem.

Einführung in die Programmiersprache C, die trotz ihres Alters und ihrer Probleme immer noch große Relevanz in der Audioprogrammierung hat.  Ziel in diesem Semester sind erste Klangsynthese-Experimente auf Sample-Ebene mit Hilfe von libsndfile. Zudem werden über das Semester verteilt weitere Grundlagen der Programmierung behandelt.

 

Aktuelle Entwicklungen in den Musikprogrammiersprachen

Patrick Borgeat, Christoph Seibert, Prof. Dr. Thomas A. Troge, Masterstudierende 2. Semester |Mi 13.00-14.30 | MUT 215 | Aktualisierung siehe Institutshomepage

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft/Musikinformatik BA 6. Sem. 

Aktuelle Tendenzen in der Musikinformatik (Prof. Troge, Patrick Borgeat, Masterstudenten im 2. Semester) In dieser, hauptsächlich von den Masterstudenten gestalteten Vorlesung, soll ein Überblick über verschiedene aktuelle Tendenzen in der Musikinformatik gegeben und kritisch diskutiert werden.

 

Musikinformatik II

Prof. Dr. Paulo Ferreira-Lopes | Mo 11.00 – 12.30 (Beginn 08. April) | Schloss Gottesaue, Hörsaal

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft/Musikinformatik BA 2. Sem.

In der Vorlesung werden die Grundlagen vermittelt, um zielgerichtet modulare Patches mit steigender Komplexität in der grafischen Programmiersprache Max/MSP zu entwickeln. Als Haupt-Themen werden verschiedene algorithmische Gestaltungen als Grundlage von System-Kontrollen präsentiert, sowie: - Implementierung und Entwicklung von Klangsynthese und Klangumformung;  - Interface Design im Bereich der visuellen Gestaltung von Software-Oberflächen. (Zur Vorlesung gehört die begleitende Übung s.u.)

NB: Zu Beginn des Semesters werden die ersten Termine noch von Prof. Dr. Troge gehalten, um den Stoff der vorausgehenden Vorlesung Musikinformatik 1 aus dem Wintersemester abzuschließen.

 

Sonic Arts II/ Komposition:

Prof. Dr. Paulo Ferreira-Lopes | Di 9.15 – 10.45 | Beginn 09. April | MUT 215 oder Seminarraum 206/07

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft/Musikinformatik BA 4. Sem. und Komposition.

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft/Musikinformatik ≥ BA 4. Sem. und Komposition. Mit Kurzprojekten in Max/MSP und anderen Sprachen. Die Vorlesung knüpft an die Vorlesungen Musikinformatik I und II sowie „Musik nach 45« des ersten und zweiten Semesters an und referiert den vielfältigen Bereich dessen, was man heute als "Sonic Arts" – klingende Kunst oder Klangkunst bezeichnet. Zur Vorlesung gehört auch (im Hauptfach u. gr. Kombifach Musikinformatik) die Erarbeitung erster eigener Konzepte für künstlerische Projekte.

 

Musik nach 1945 II: Elektronische und Computermusik

Prof. Dr. Paulo Ferreira-Lopes | Mi 9.15 – 10.45 (Beginn 10. April) | Schloss Gottesaue, Hörsaal

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft/Musikinformatik BA 2. Sem. und Komposition. Module BA-KMI-10, BA-MI-HF-10, BA-MI-EF-10, kann als Wahlfach belegt werden.

Die Vorlesung vermittelt eine Einführung in die Geschichte der elektronischen und Computermusik, ihre wechselnden ästhetischen Impulse und Utopien und in ihre Verbindung mit der Entwicklung der Audiotechnologie einerseits und der zeitgenössischen Musik andererseits. Sie schließt an die gleichnamige Vorlesung des ersten Semesters an.

 

DSP Programmierung II Projekte zur DSP-Programmierung

Prof. Dr. Christian Langen | Di 12.30 – 14.00  |  Beginn 9. April  | MUT 215 | Aktualisierung siehe Institutshomepage

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft/Musikinformatik 2. Sem. MA und Komposition Modul MA-MI-04 (Software for Creativity II) in Musikwissenschaft/Musikinformatik als Wahlmodul belegbar.

Die Vorlesung „DSP-Programmierung 1“ wird durch eigenständige Projektarbeiten der Studierenden im Rahmen der Lehrveranstaltung „DSP-Programmierung 2“ fortgesetzt. Die theoretischen Grundlagen werden durch den hier erzielten Praxisbezug vertieft. Die Projekte werden durch plug-In-Programmierung auf ProToolsTDM umgesetzt.

Es werden Projekte aus dem Themenbereich "Reverberation" durchgeführt:

- Implementierung von Reverb-Algorithmen nach Moorer (IRCAM) und Datorro

- Entwurf und Implementierung von Benutzeroberflächen für ProTools Plug-Ins zur Parametrisierung

- Parametrisierung der Reverb DSP-Algorithmen

- Durchführung eigener Hörtests zur Qualitätsbeurteilung

Eigene Themenvorschläge dürfen ebenfalls gerne bearbeitet werden.

Die Leistungsnachweise erfolgen durch eine 20minütige Präsentation der Projektarbeiten mit Vortrag und/oder eine schriftlich abgefasste Projektdokumentation.

 

Symbolische Programmierung mit Common Lisp 2

Prof. Dr. Denis Lorrain | Mo 14.00 – 15.30 14-tägig (Beginn 15. April) | Schloss Gottesaue, Hörsaal | weitere Termine: 29.04, 13.05., 03. 06., 17.06., 01.07.; Prüfung 15.07.

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft/Musikinformatik Module BA–Mi-HF-02, BA-KMI-02, BA-klK-MI-02, BA-MI-EF-02 und Komposition.

Fortführung der Einführungsvorlesung in die Grundlagen der Sprache: intermediäre Programmierungstechniken

 

Musik in den Medien II

Bernd Härpfer, Christoph Seibert | Mi 14.15 – 15.45 (Beginn 10. April) | Schloss Gottesaue, Hörsaal

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft/Musikinformatik BA 4. Sem.

Nach Einführungen in Medientheorie und Mediengeschichte, Wahrnehmungspsychologie und Ästhetik werden Beispiele von Verknüpfungsformen zwischen Musik und verschiedenen Medien betrachtet. Im Rahmen einer Auseinandersetzung mit Musik in Film und Fernsehen soll auch auf entsprechende Produktionsabläufe und Technologien eingegangen werden. 

Im SS 2013 werden hierzu folgende Themen behandelt: Musikfilm, Werbung, Videoclip, Visual Music, Computerspiel, Musik im Internet und Medienkunst.

Die Lehrveranstaltung wird zum Semesterende mit Beiträgen der Teilnehmer im Rahmen eines internen Symposiums abgeschlossen.

 

Audiotechnik II /Grundlagen der Medientechnologie

Rainer Lorenz | Mo 9.30 – 11.00 (Beginn 8. April) | MUT Seminarraum 206/07

Für Studierende im Studiengang BA Musikwissenschaft/Musikinformatik 2. Sem. Module BA-MI-HF-07, BA-KMI-07, BA-MI-EF-07, BA-MI-klK-07 (Medien I).

 

Medienproduktion II

Rainer Lorenz, Christoph Seibert | Mo 15.30 – 17.00 (Beginn 8. April) | MUT Seminarraum 206/07

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft/Musikinformatik BA 4. Sem. Module BA-MI-HF-08, BA-KMI-08, BA-MI-EF-08, BA-MI-klK-08 (Medien I).

 

Künstlerische Medienproduktion und Gesellschaft

Alexander Stublic | Blockseminare  | Zeit und Ort werden noch bekanntgegeben | MUT 215

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft/Musikinformatik BA ≥4. Sem. und MA

 

Musik, Kognition, Künstliche Intelligenz – Fortsetzung

Prof. Dr. Thomas A. Troge | Mo 14.00 – 15.30 14-tägig (Beginn 8. April) | Schloss Gottesaue, Hörsaal | weitere Termine: 22.04., 06.05., 27.05., 10.06., 24.06., 08.07., Prüfung: 15.07.

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft/Musikinformatik 4./6. Sem. Module BA-MI-02, BA-klKMI-02, BA-MI-EF-02, BA-MI-HF-02.

Einführung in die Grundlagen der Kognitionswissenschaft und Wahrnehmungsforschung; Konsequenzen daraus für das Gebiet der "Künstlichen-Intelligenz-Forschung", bezogen auf musikalische Anwendungen und Konzepte. Es wird u. a. die Frage diskutiert, ob und inwieweit die KI-Methoden in der Lage sind, menschliche Intelligenz und musikalische Intelligenz bzw. Kreativität zu simulieren oder sogar zu ersetzen. Dieser Themenbereich wird in den Master-Studiengängen MI und MW weiter vertieft werden.

 

Epistemologie, Konstruktivismus und aktuelle Ansätze der KI- Forschung II

Prof. Dr. Thomas A. Troge, Christoph Seibert, Sebastian Schmidt, Gäste | Fr 9.30 – 11.00 | MUT Seminarraum 206/07

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft/Musikinformatik MA 2. Sem. Module MA-MI-01 und MA-MW-05.

 

Fortsetzung des Themenbereichs aus dem WS mit Impulsvorlesungen, Kurzreferaten und Diskussionen.

 

Seminare

Musik nach 45: Pop und Rockmusik

Dr. G. Bottà, Prof. Dr. Thomas A. Troge | Blockseminar Mi 9.00 – 14.00 (Beginn 10. April) | Mut Seminarraum 206/07

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft/Musikinformatik BA 6. Sem.

Im SS steht die Umsetzung der studentischen Beiträge in Videoproduktionen für die itunes_U Plattform der Hochschue im Mittelpunkt. Dr. Bottà wird die inhaltliche Gestaltung begleiten und prüfen. Die video-rechtliche und –ästhetische Aspekt der Produktionen wird voraussichtlich von Alexander Stublic und Prof. Dr. Troge sowie Rainer Lorenz für den technischen Teil betreut.

 

Sonic Arts IV/ Komposition

Prof. Dr. Paulo Ferreira-Lopes | Di 11.00 –12.30 (Beginn 9. April) | MUT 215 und Studios

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft/Musikinformatik ab BA 5. Sem. und Komposition.

Für Studierende in den Studiengängen BA Musikwissenschaft / Musikinformatik ab 4. und 6.Sem., sowie Komposition. Projektdurchführungen und -mitarbeit sind Pflicht. Es können Projekte mit Max/MSP oder anderen Sprachen und Hilfsmitteln durchgeführt werden.

Sonic Arts (Projektbetreuung mit Max/MSP, Arduino u.a.Tools)

Prof. Dr. Paulo Ferreira-Lopes | Mo 11.00 – 12.30 (Beginn 8. April), und n. V. | MUT 215 und Studios

Für Studierende in den Studiengängen Musikinformatik MA und Komposition, im 2. Und 4. Sem. MA, in Ausnahmefällen auch ab 5. Sem. BA.

Fortgeschrittene individuelle Studien- und Projektarbeiten im Rahmen der Pflicht- und Wahlpflichtveranstaltungen Sonic Arts / Komposition.

Musikalische Anwendungen der symbolischen Programmierung 2

Prof. Dr. Denis Lorrain | Mi 15.30 – 17.00 14-tägig (Beginn 17. April) | MUT Seminarraum 206/07 | weitere Termine: 15.05., 22.05. 05.06., 19.06., 03.07.

Für Studierende in den Studiengängen BA Musikwissenschaft/Musikinformatik 4. + 6.Sem. Module BA-MI-Hf-02, BA-KMI-02, BA-klk-MI-02, BA-MI-EF-02 und Komposition.

Vertiefung im Wahlpflichtmodul zur Ergänzung der Common LISP 2 Vorlesungen: detaillierte Strukturierung von intermediären Anwendungen im Rahmen der symbolischen Programmierung

 

Studienprojekte Musikprogrammierung

Prof. Dr. Denis Lorrain | Di 15.45 – 17.15 (Beginn 9. April) | MUT 210

Für Studierende in den Studiengängen Musikinformatik MA 2. Sem und Komposition. Module MA-MI-04, MA-MI-13b  

Durchführung von Musikinformatikprojekten im Schwerpunkt "Software for Creativity"

 

Studienprojekte Musikprogrammierung

Prof. Dr. Denis Lorrain | Mi 15.30 – 17.00 14-tägig (Beginn 10. April) | MUT 210 | weitere Termine: 24.04., 08.05., 29.05., 12.06., 26.06., 10.07.

Für Studierende in den Studiengängen BA Musikwissenschaft/Musikinformatik 4.+ 6. Sem und Komposition. BA-MI-HF-16 a+c, BA-KMI-16a,c, BA-klk-MI-16c, BA-MI-EF-16c 

Durchführung von Musikinformatikprojekten mit Studentenreferaten. Wahlfach: auf Anfrage. Projektdurchführungen und Referate sind Pflicht!

 

Klangsynthese und Transformationen

Prof. Dr. Denis Lorrain | Do 16.00 – 17.30 (Beginn 11. April) | MUT Seminarraum 206/07

Für Studierende in den Studiengängen Musikinformatik MA 2. Sem und Komposition. MA-MI-13b +c, SFC(II) 

Vertiefungsbereich zu: Detaillierte Aufklärung einiger Prinzipien und Methoden der Verarbeitung des digitalen Klangsignals, der Synthese- und Transformationstechniken. Studentenreferate sind Pflicht!

 

Elektronische Kompositions- und Aufführungspraxis II: Live Elektronik und Installationen

Prof. Dr. Thomas A. Troge | Di 9.30 – 11.00 (Beginn 9. April) | Schloss Gottesaue, Hörsaal

Ergänzt die Vorlesung Musik nach 45 I. Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft/Musikinformatik BA 2. Sem. und im Studiengang Komposition. Module BA-MI-HF-10, BA-KMWMI-10, BA-KlK-MWMI-10, BA-MI-EF-10, auf Anfrage als Wahlfach in den BA-/MA-Studiengängen belegbar.

Ein besonders faszinierendes Kapitel in der elektronischen und übergreifenden Musik nach 1945 stellt die Entwicklung und Ausformung der sogenannten Live-Elektronik dar, vor allem in der Prägung durch das Experimentalstudio der Heinrich-Strobel-Stiftung in Freiburg. Ein weiteres Thema des Seminars bilden Klang- und multimediale Installationen sowie die Verwendung elektronischer Klänge in der Filmmusik.

 

Instrumentation zeitgenössischer Musik
Vito Zuraj | Di 14.15-16.00 | Schloss Gottesaue, Zi 205 | 

Für Studierende im BA und MA Komposition und Musikinformatik mit Schwerpunkt Sonic Arts.

 

Notationstechniken zeitgenössischer Musik für Interpreten und Komponisten
Vito Zuraj | Di 16.15 – 17.00 | Schloss Gottesaue, Zi 205

Für Studierende im BA und MA Komposition und Musikinformatik mit Schwerpunkt Sonic Arts.

 

Kurse

Meisterkurs: Prof. Dr. Julian Rohrhuber

Aktualisierung siehe Institutshomepage | MUT 215

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft/Musikinformatik und Komposition.

Wird auf das WS 2013/2014 verschoben!

 

Projekte mit SuperCollider 

Juan Alzate Romero | Mo 9.30 – 14.00 (Beginn 8. April), Aktualisierung siehe Institutshomepage | MUT 210 oder 215

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft/Musikinformatik ab 4. Sem. BA und MA. Module BA-MI-HF-22, MA-MI-04, MA-MI-07, und MA-MI-13a-c.

 

Programmieren in C++ und Objective C

Bernd Härpfer | Di 14.00 – 15.30 (Beginn 9. April) | MUT 215

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft/Musikinformatik BA 4. Sem. Module BA-KMI-05, BA-MI-HF-05.

 

AudioProgrammierung in iOS

Bernd Härpfer, Juan Alzate Romero | Blockveranstaltung Fr 14.00 – 18.30, Termine s. Institutshomepage | MUT

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft/Musikinformatik BA 6. Sem. Module BA-KMI-06, BA-MI-HF-06.

 

Übungen

Übungen zur Vorlesung Musikinformatik II

Prof. Dr.Ferreira-Lopes , Tutor: Ralf Strecker | Zeit und Ort wird noch bekanntgegeben | MUT Studios

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft/Musikinformatik. Module: BA-KMI-01, BA-klKMI-01, BA-MI-EF-01, BA-MI-HF-01.

Ergänzt die Vorlesung Musikinformatik II

 

Weitere Veranstaltungen

Kolloquium für Doktoranden und Magisteranwärter

Prof. Dr. Denis Lorrain, Prof. Dr. Thomas Seedorf, Prof. Dr. Thomas A. Troge,

Prof. Dr. Matthias Wiegandt | Mi 17.30 – 19.00 | Schloss Gottesaue, Hörsaal

 

Projekte/Betreuung von Studienarbeiten

Prof. Dr. Paulo Ferreira-Lopes|n. V.| MUT

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft/Musikinformatik und Komposition.

 

Künstlerisch-wissenschaftliche Projekte/ Komposition/ SonicArts

Prof. Dr. Denis Lorrain | Ort und Zeit nach Vereinbarung

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft/Musikinformatik MA und BA 6. Sem. nach Absprache.

 

Betreuung und Organisation von institutsinternen und externen Praktika

Prof. Dr. Thomas A. Troge | Ort und Zeit nach Vereinbarung

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft/Musikinformatik BA 3. und 4. Sem. (internes Praktikum) und BA 5. und 6. Sem. (externes Praktikum).

 

Bachelorarbeiten, vertiefende Studienarbeit, Studienprojekte

Prof. Dr. Thomas A. Troge | Ort und Zeit nach Vereinbarung

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft/Musikinformatik BA und MA

 

 

 

Zu Musiktheorie:

 

Die Kurse / Übungen zur Musiktheorie werden für das SS 2013 neu organisiert, Aktualisierungen an dieser Stelle demnächst

Analyse II

Nuria Cunillera / Andreas v. Rüden|Do 15.30 17.00|MUT Seminarraum 206/07

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik BA 2. Sem.

Tonsatz II, Gruppe A

Nuria Cunillera / Andreas v. Rüden|Di 14.00 15.30|MUT Seminarraum 206/07

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik BA 2. Sem.

Tonsatz II, Gruppe B

Nuria Cunillera / Andreas v. Rüden|Di 15.30 17.00|MUT Seminarraum 206/07

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik BA 2. Sem.

Gehörbildung Solfège II, Gruppe A

Nuria Cunillera|Fr 14.00 – 15.00|MUT 215

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik BA 2. Sem.

Gehörbildung Solfège II, Gruppe B
Nuria Cunillera| Fr 15.00 – 16.00|MUT 215

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik BA 2. Sem.