IMWI-Lehrveranstaltungen Wintersemester 2011/12

Die Angaben auf den folgenden Seiten aktualisieren und ergänzen die Angaben im gedruckten Vorlesungsverzeichnis und sind somit aktueller als diese! Bitte beachten Sie kurz vor Beginn der Veranstaltungen die Aktualisierung der zeitlichen Angaben auf dieser Webseite

 

 

Übersicht:

 

†bergreifende Veranstaltungen

Angebote unserer Partner-Institutionen

Musikwissenschaft

Musikinformatik

 

letzte Änderung: 5.12.2011

 

Stunden- und Raumplan

StudienverlaufsplŠne und Modulbeschreibungen

WINTERSEMESTER 2011/2012 – aktualisiert am 20.10.2011

 

LEHRVERANSTALTUNGEN DES INSTITUTS FÜR MUSIKWISSENSCHAFT UND MUSIKINFORMATIK

 

ÜBERGREIFENDE VERANSTALTUNGEN

Akademischer Hochschulfeier zur Semestereröffnung

Mittwoch 12.10.2011 um 11.00  |  Velte-Saal Schloss Gottesaue

Eröffnungsfeier der Hochschule für Musik

 

Dienstag 4.10.2011 um 11. 00  |  Hörsaal Schloss Gottesaue

Eröffnungsveranstaltung  des Instituts für Musikwissenschaft und Musikinformatik

Begrüßung der Studienanfänger  |  Verabschiedung der Studienabsolventen  |  Hinweise zum aktuellen Semester

Beratung und Führung der Studienanfänger durch ältere Semester ab 11.45. Anschließend Mittagessen in der Cafeteria, um 14.30 Beginn des Crashkurses Musiktheorie > siehe unten.

 

 

Meisterkurs: Chris Jeffs alias Cylob:  „Musikalische Systeme mit SuperCollider

Chris Jeffs|Do 20.10. – Sa 22.10. 9.30 - 17.00|ComputerStudio, Seminarraum

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik und Komposition B.A. und M. A.

Der gebürtige Engländer Chris Jeffs lebt seit einiger Zeit in Berlin. Ursprünglich Posaunist, ist er mittlerweile zu einem Geheimtipp im Bereich von Electronic Music und Live Performance unter dem Künstlernamen Cylob geworden. Um seine Klangästhetik unabhängiger und unverwechselbarer gestalten zu können, begann er selbst zu programmieren und dies so erfolgreich, dass von ihm entwickelte Software z.B. für Granular-Synthese und Visualisierung/Animation beim internationalen LOMUS-Wettbewerb den ersten Preis gewann. Auch seine iPhone Apps und diverse andere Software werden in Insiderkreisen hoch geschätzt. In seinen jüngsten Werken beschäftigte er sich unter anderem mit der Programmierung von 'Musikalischen Systemen' für interaktive Installationen und Performances. Mehr unter: http://chrisjeffs.com

Anmeldung an troge@hfm.eu bis spätestens 14.10.2011 !

 

Meisterkurs: Michael Jarell, Komposition

Michael Jarell| Mo 24.10. – Fr 28.10. 13.30 - 20.00 | ComputerStudio, Seminarraum

Für Studierende im Studiengang Komposition und Musikwissenschaft / Musikinformatik  (passive Teilnahme) B.A. und M. A.

Weitere Informationen:  siehe Broschüre »Meisterklassen«

Anmeldung auch an troge@hfm.eu möglich.

 

„Crashkurs Musiktheorie“

für Studienanfänger B. A. Musikwissenschaft/Musikinformatik

Andreas v. Rüden, Núria Cunillera  |  Di 4.10.2011 um 14.30 – ca. 17.00| ComputerStudio, Seminarraum und Studios

sowie an den folgenden Tagen bis Freitag 7.10.2011  jeweils vormittags und nachmittags,

Die Uhrzeiten und evtl. Gruppeneinteilungen werden am Dienstag vereinbart.

 

 

Veranstaltungsreihe »Musik als Beruf«

Für Studierende der Musikwissenschaft / Musikinformatik

Die Veranstaltungsreihe setzt sich aus Einzelvorträgen, verteilt über das erste bis fünfte Semester, und aus speziellen Blockveranstaltungen zusammen (Pflichtmodul für MW und MI). Bereits feststehende Termine im WS sind:

 

– Erfolgreiche Vortragsgestaltung, Überzeugendes Auftreten

(Innerhalb der Reihe »Musik als Beruf«)

Enrique Baez M.A.| Do 6.10.2011 15.00 – 18.00  |  Seminarraum ComputerStudio oder Hörsaal

Blockveranstaltung zur Vortragstechnik und -gestaltung, Selbstdarstellung, Medienverwendung mit Video-Übungen 

 

– Berufsziele & Berufsfragen

(Innerhalb der Reihe »Musik als Beruf«)

Prof. Dr. Thomas Troge  |  2.11.2011 17.30  |  Hörsaal Schloss Gottesaue

Für Studierende der Musikwissenschaft / Musikinformatik B.A. 1. Semester

Blockveranstaltung zu Steuern, Versicherungen, Finanzen, KSK, GEMA und GVL: Berufspraktische Fragen für Selbständige und Nichtselbständige.  Überblick über Berufsfelder und Berufsmöglichkeiten.

 

Prof. Dr. Thomas Seedorf | 26.10.2011 17.15  | Hörsaal Schloss Gottesaue

Vorbesprechung und Einführung zur Exkursion Reichenau – St. Gallen – Paul-Sacher-Stiftung Basel

 

Weitere Termine und Themen zu »Musik als Beruf« werden in Kürze hier bekanntgegeben

 

 

Angebote unserer Partner-Institutionen HfG, ZKM und KIT

HfG Hochschule für Gestaltung Karlsruhe

«musiktheater intégrale     Ringvorlesung Sculpture Club

Ort: Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, Raum 303, Donnerstags 14-tägig, 18:30 Uhr

Beginn: 20.10.2011 • Ansprechpartner: Dr. A. Heidenreich

 

 

Der Einfluss der Technik auf das Menschenbild in der Musik

 

Ein Pfeiler der Forschungs- und Lehrtätigkeit von «musiktheater intégrale» der Hochschule für Ge­stalt­ung wird erneut die auch im Studium Generale des Karlsruhe Institut of Tech­nologie aufge­nom­mene Ring­vorlesung Sculpture Club sein. Nach vier erfolgreichen Semestern mit Bei­trä­gen zur Skulpturalität von Musik, die im Herbst im Wilhelm Fink Verlag veröffentlicht werden, wird es nun um das Thema „Der Einfluss der Technik auf das Menschenbild in der Musik“ gehen.

 

„Kein Kunstwerk, das nicht zuvor ein Werk der Technik wäre.“

(Friedrich Dessauer) Zwischen der künstlerischen Inspiration oder der ersten skizzenhaften Vision ent­steht ein bruchloses Kontinuum bis hin zum fertigen Kunstwerk oder bis zur wissenschaftlichen Erkennt­nis bzw. materiellen Lösung von Problemstellungen. Dies gilt insbesondere für die Kulturleistung Musik.

 

Mit Beiträgen von u. a. Bernd Feuchtner (Chefdramaturg Badisches Staatstheater) Jan Knopf (Brecht –Biograph), Thomas A. Troge (Musikinformatiker), Klaus Hinrich Stahmer (Komponist), Dani Ploeger (Performance-Künstler, Theoretiker), Martin Zenck (Musikhistoriker)

 

In Kooperation mit der Hochschule für Musik Karlsruhe, dem Zentrum für angewandte Kulturwissenschaft des KIT und dem ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie

 

 

 

MUSIKWISSENSCHAFT

 

Wissenschaft ist eine besondere Form von Neugierde, die professionelle Suche nach Antworten auf die Vielzahl faszinierender Fragen, die sich aus einer neugierigen Beschäftigung mit den Phänomenen der jetzigen und der vergangenen Welt ergeben. Musikwissenschaft in Karlsruhe heißt vor allem: Wege eines historischen Verständnisses von Musik zu eröffnen, wobei „historisch“ die jüngste Vergangenheit mit einschließt.

 

 

Sprechstunde

(nur während der Vorlesungszeit, sonst n. V.)

Prof. Dr. Thomas Seedorf | Mi 13.00 14.00 und n. V. | Schloss Gottesaue, Zi 304

Prof. Dr. Matthias Wiegandt | Do 13.00 14.00 | Schloss Gottesaue, Zi 304

 

 

VORLESUNGEN

 

Wolfgang Rihm (Vorlesung/Seminar)

Markus Hechtle  |  Mo 11:00 – 12:30  |  Schloss Gottesaue, Hörsaal

BA-MI-HF-12, BA-MI-EF-12, BA-KMWMI-12, BA-kIK-MWMI-12, BA-KMWMI-12, MA-MW-03  Auch als Wahlfach belegbar

NB: Diese Veranstaltung wird ab WS 2011/12 auf das 3. Regelsemester vorgezogen. Dadurch wird es in diesem Studienjahr sowohl von 5-Semestern als auch 3-Semestern belegt werden!

Im März 2012 feiert Wolfgang Rihm seinen sechzigsten Geburtstag. Und nicht nur er. Rund um die Welt wird dieser Geburtstag mit Konzerten und Festivals gefeiert werden. Damit auch wir darauf vorbereitet sind, werden wir uns in dieser Veranstaltung intensiv mit der Musik Wolfgang Rihms beschäftigen und dennoch nur einen kleinen Teil davon kennen lernen können, denn Wolfgang Rihm hat bisher weit über 400 Werke komponiert.

Was zeichnet die Arbeit dieses außergewöhnlichen Künstlers aus? Welche Entwicklungen haben seine Kompositionen genommen und wie finden wir Wege, uns sprachlich darüber zu äußern?

Diese Veranstaltung wird eine Mischform aus Vorlesung und Seminar sein, d.h. eine aktive Teilnahme in Form von Referaten ist gefordert.

 

Beginn: 10. Oktober

>Siehe auch unter Kurse

 

Werk und Aufführung. Aspekte der musikalischen Interpretationsgeschichte

Prof. Dr. Thomas Seedorf | Mi 11.00 12.30 | Schloss Gottesaue, Hörsaal

Offen für alle Studierenden, als Wahlfach belegbar, im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik als Wahlmodul

Musikgeschichte ist auch die Geschichte der Aufführung von Musik. Eine der wichtigsten Erkenntnisse, die sich aus Studium und Vergleich von Schallplattenaufnahmen seit Erfindung der Tonaufzeichnung Ende des 19. Jahrhunderts gewinnen lässt, ist die, dass Aufführungsstile von Musik einem permanenten Wandel unterliegen. Die Vorlesung versucht, exemplarische Einblicke in die Prozesse zu vermitteln, die für diesen Wandel verantwortlich sind.

Beginn: 12. Oktober

 

Klavier – Musik – Geschichte

Prof. Dr. Matthias Wiegandt| Do 9.15 10.45 | Schloss Gottesaue, Hörsaal

Offen für alle Studierenden. Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik Module BA–MW-HF-03, BA-MW-EF-03, BA-klk-MW-03, BA-KMW-03.

Die drei Anteile des Vorlesungstitels werden in wechselnden Konstellationen aufgerufen. Neben der Geschichte der Klaviermusik kommen die Entwicklung der Instrumente, die kulturhistorische Bedeutung des Klaviers, das pädagogische Repertoire und die mediale Erfassung der Interpretationsgeschichte zur Sprache. Die besprochenen Werke reichen von der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts bis zur Gegenwart.

 

Einführung in den Gregorianischen Choral (mit Übung)

Vito Zuraj| Di 12.45 14.15 | Schloss Gottesaue, Hörsaal

Offen für alle Studierenden.

 

Instrumentenkunde und Akustik, Instrumentation I

Vito Zuraj, Prof. Dr. Thomas A. Troge | Di 11.15 12.30 | Schloss Gottesaue, Hörsaal

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik 1. Semester BA und für alle, die „Instrumentenkunde und Akustik“ als Pflichtfach belegen müssen.

 

SEMINARE

Siehe auch unter Vorlesung/Seminar: Wolfgang Rihm

 

Texte schreiben

Dr. Achim Heidenreich | Mi 17.15 20.00, 14-tägig | ComputerStudio, Seminarraum, Aktualisierung siehe Institutshomepage

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft /Musikinformatik Module BA-KMW-21, BA-MW-HF-07.

 

Einführung in die Musikwissenschaft

Prof. Dr. Thomas Seedorf   | Di 17.30 19.00  |  Schloss Gottesaue, Hörsaal | Beginn 11.10.2011

Offen für alle Studierenden. Für Studierende der Musikwissenschaft / Musikinformatik: Pflichtmodule BA-MW-HF-01, BA-klk-MW-01, BA-KMW-01, BA-EF-MW-01.

Das Phänomen Musik bietet verschiedene Zugangsmöglichkeiten: Man kann Musik spielen oder singen, man kann sie hören, man kann aber auch über sie nachdenken, sie beschreiben und sich über sie unterhalten. Der Begriff Musikwissenschaft bündelt unterschiedlichste theoretische Zugänge zur Musik, von denen einige Gegenstand dieses Seminars sein sollen. Neben einem Überblick über das Fach geht es vor allem um das Kennenlernen und Üben einiger grundlegender Arbeitsweisen (Lesen und Verstehen von Texten unterschiedlicher Herkunft, Verbalisieren von Höreindrücken etc.).

 

Obligatorische Ergänzung zu dieser Veranstaltung ist das Seminar „Wissenschaftliche Arbeitstechniken“ von Dr. Anna Zassimova.

 

Wissenschaftliche Arbeitstechniken

Dr. Anna Zassimova  | Do 16.00 – 17.30  |  Schloss Gottesaue, Hörsaal | Beginn 13.10.2011

Für Studierende im Fach Schulmusik nach Gym PO I und für Studierende der Musikwissenschaft / Musikinformatik: Pflichtmodule BA-MW-HF-01, BA-klk-MW-1, BA-KMW-01, BA-EF-MW01.

 

Original und Bearbeitung

Prof. Dr. Thomas Seedorf |  Mi 15.45 17.15|  Schloss Gottesaue, Hörsaal | Beginn 12.10.2011

Offen für alle Studierenden, als Wahlfach belegbar, im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik als Wahlmodul.

Dass ein Musikwerk in mehreren Gestalten existiert, ist keineswegs die Ausnahme, sondern, wie ein Blick in die Musikgeschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart deutlich macht, eher die Regel. Das Seminar möchte einen Überblick über die Fülle der Bearbeitungstechniken seit dem Mittelalter geben und dabei auch nach den ganz unterschiedlichen Funktionen fragen, die Bearbeitungen erfüll(t)en.

Beginn: 12. Oktober

NB: Das ursprünglich angekündigte Seminar über instrumentale Ensemblemusik des 17. Jahrhunderts muss aus organisatorischen Gründen ins Sommersemester verschoben werden! Stattdessen gibt es:

 

 

„Auf den Leib geschrieben“. Komponisten und Interpreten -  Aspekte einer kreativen Wechselbeziehung

Prof. Thomas Seedorf | Blockseminar Fr 25.11. 14.00 19.00 und Sa 26.11. 9.00 13.00; Fr 13.01. 14.00 19.00  und Sa 14.01. 9.00 13.00 | Max-Reger-Institut, Durlach

Offen für alle Studierenden, als Wahlfach belegbar, im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik als Wahlmodul

Wolfgang Amadeus Mozart liebte es, „daß die aria einem sänger so accurat angemessen sey, wie ein gutgemachts kleid“. Gemeint ist mit dieser berühmten Formulierung, dass der Komponist die künst­lerische Physiognomie eines Sängers – den Umfang seiner Stimme, seine Vorliebe für bestimmte Figuren und vieles mehr – bei der Konzeption seiner Musik berücksichtigte und den Ausführenden zum Teil des kreativen Prozesses machte. So wie Mozart dachten viele Komponisten, die die Eigenheiten von Sängern ebenso bedachten wie die Virtuosität von Instrumentalisten oder den besonderen Klang bestimmter Ensembles oder Orchester. Das Seminar möchte einen Überblick über die unterschiedlichen historischen Ausprägungen der kreativen Wechselbeziehung zwischen Komponisten und Interpreten geben und dabei einen Bogen von Claudio Monteverdi bis Wolfgang Rihm spannen.

 

 

Musikedition

Dr. Stefanie Steiner | 14-tägig | Mo ab 17.15 | ComputerStudio, Seminarraum | Beginn 17.10., weitere Termine: 31.10., 14.11., 28.11., 12.12., 09.01., 23.01., 06.02.

Für Studierende im Studiengang MA Musikwissenschaft Modul MA-MW-01
Die sogenannte »historisch-kritische Edition« musikalischer Werke stellt besondere Herausforderungen an die Herausgeber. Ziel ist, der vom Komponisten intendierten originalen Werkgestalt so nahe wie möglich zu kommen. Anhand praktischer Übungen werden wir zunächst verschiedene Quellentypen kennenlernen (Entwurf, Autograph, Korrekturabzug, Erstdruck u.a.), dann ältere Notentexte übertragen, unklare Stellen erörtern und Kritische Berichte anfertigen, die Aufschluss über editorische Eingriffe sowie Lesarten der verschiedenen musikalischen Quellen geben. Auch die Chancen der digitalen Medien für die Musikedition werden zur Sprache kommen.
In einer Hausarbeit sollen dann die erlernten Editionstechniken eigenständig praktisch erprobt werden.

 

Musikethnologie: Dhrupad – Südindien – Ostasien

Dr. Matthias Thiemel| Blockseminar | Fr 04.11. ab 17.00, Sa 05.11. 10.00 18.00, Sa 19.11.2012 10.30 18.00 | Schloss Gottesaue, Hörsaal

Offen für alle Studierenden, als Wahlfach belegbar, im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik: als Wahlmodul.

 

Nachdem im Sommersemester der nordindische Khyal-Stil betrachtet worden ist, schenken wir nunmehr dem strengen, archaischen dhrupad Beachtung (auf den die UNESCO vor Jahrzehnten den Westen aufmerksam zu machen suchte und welchen die indische Regierung als bedeutendes Kulturerbe begriffen hat).

Wir erleben und erörtern Ragadarbietungen auf fünf und auf sieben Tonstufen; kleinere eigene Improvisationsübungen gehen voran; der Seminarleiter berichtet aus Workshops des Dagarvani-dhrupad.

In der zweiten Hälfte des Kompaktseminars erörtern wir die sogenannte „karnatische“ Musik (Südindien). Wir hören Sängerinnen der jungen Generation sowie den Sänger Dr. h.c. mult. Balamurali Krishna.

Instrumentenkunde bringt uns das autochtone Instrumentarium des Subkontinents näher: Saiten-, Blas- und Perkussionsinstrumente. – Bei Interesse der Teilnehmenden könnte die letzte Sitzung einen Einblick in die „Ästhetik“ der entfernten Musikkulturen Ostasiens geben (China und Japan).

Anmeldung erforderlich bei Frau Rößler!

 

Kategorien der Musikpsychologie

Dr. Matthias Thiemel| Blockseminar | Fr 28.10. ab 17.00, Sa 29.10. 10.00 18.00, Sa 04.02.2012 10.30 18.00 | Schloss Gottesaue, Hörsaal

Offen für alle Studierenden, als Wahlfach belegbar, im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik: als Wahlmodul.

 

Sätze und Werkausschnitte instrumentaler Musik aus der Zeit zwischen etwa 1750 und 1950 werden gehört und gedeutet.

Im Anschluss an Gestaltkriterien prüfen wir den heuristischen Sinn mathematisch-physikalischer Analogien (Expansion, Spannung, Kohärenz, Flächigkeit, Räumlichkeit, Divergenz, Konvergenz), erörtern physiologische Analogien (Puls, Tonkörper) sowie die genuin psychologische Polarität von Introversion und Extraversion.

Zu fragen ist, inwieweit diese Schlüsselbegriffe unser Verstehen und Erleben präzisieren können – ohne die Musik inhaltlich einzuengen.

 Aufschlussreiche Quellentexte verdanken wir Karl Grunsky („Musikästhetik“, Berlin 1907, nur diese Auflage!), Ernst Kurth („Musikpsychologie“) und dessen Kritikern, Bob Snyder („Music and memory“, Cambridge 2000, jüngst als Taschenbuch ISBN: 9780262692373) u.a.

Interesse der Teilnehmenden vorausgesetzt, könnten gegen Semesterende auch Notentexte von Jobim (Brasilien) und M. Gardot erörtert werden.

 

 

Richard Wagners Oper Tannhäuser

Prof. Dr. Matthias Wiegandt| Fr 9.15 10.45  |  Schloss Gottesaue, Hörsaal  |  Beginn 14.10.2011

Offen für alle Studierenden, als Wahlfach belegbar. Für Studierende der Musikwissenschaft / Musikinformatik als Wahlmodul.

Wenige Wochen vor seinem Tod (1883) äußerte Wagner, er sei der Welt „noch den Tannhäuser schuldig“. Dabei hatte die Uraufführung des seit 1843 konzipierten Bühnenwerks bereits 1845 stattgefunden. Indessen beschäftigte das Potential der Oper ihren Komponisten selbst dann noch, als er sich von den Bühnenkonzepten seiner frühen Jahre ab- und dem Musikdrama zugewandt hatte.

Da der Tannhäuser ein ‚work in progress’ blieb, lassen sich die gedanklichen und kompositorischen Entwicklungsstufen über mehrere Jahrzehnte hinweg verfolgen. Innerhalb dieses Zeitraums verlagerte Wagner mehrfach seinen Wohnsitz, ließ sich von wechselnden Weltanschauungen erfüllen und erdachte Pläne für ein eigenes Festspielhaus.

Das Seminar behandelt neben der Verschränkung zweier Legenden (im Libretto) die komplexe Werkgeschichte, Wagners Kritik an der zeitgenössischen Oper und seine Vorstellungen von Mythologie. Außerdem werden die kompositorischen Elemente (Bauformen, Motivik, Semantik, Instrumentierung und Harmonik) erörtert. Vergleichende Blicke auf die Stationen der Inszenierungsgeschichte reihen sich an.

 

 

Norwegen – Musik des späten 19. Jahrhunderts (Backer-Grøndahl, Sinding, Grieg)

Prof. Dr. Matthias Wiegandt|  Do 11.00 12.30  |Schloss Gottesaue, Hörsaal  |  Beginn 13.10.2011

Offen für alle Studierenden. Für Studierende der Musikwissenschaft / Musikinformatik: Module BA-MW-HF-03/-04/, BA-MW-31/-32/-33, BA-MW-EF-03, BA-klk-MW-03, BA-KMW-04, MA-MW-03/-24.

 

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts reifte in Norwegen der Wunsch nach einer eigenständigen Musiktradition. Vor allem Edvard Grieg (1843-1907) engagierte sich für die Etablierung tragfähiger Institutionen und schuf dank der Einbindung folkloristischer Elemente in die Musik ein Fundament für die norwegische Kunstmusik. Griegs in Norwegen unbestrittene Vorrangstellung überstrahlte mit der Zeit das Schaffen seiner komponierenden Landsleute, unter denen sich gleichwohl einige international zu etablieren vermochten.

Das Seminar skizziert die mühsam durchlaufenen Etappen der Gründungsphase, umreißt die nationalen Bestrebungen im Hinblick auf eine neunorwegische Sprache und führt zum Werkkatalog der wichtigsten Komponist(inn)en hin. Grieg wird als Komponist, Pianist und Musikschriftsteller gewürdigt, Agathe Backer-Grøndahl und Christian Sinding in Ausschnitten ihres Schaffens.

Lektüre zur Einführung: Musikgeschichte Nordeuropas. Dänemark – Finnland – Island – Norwegen – Schweden, hrsg. von Gregor Andersson, Stuttgart und Weimar 2001

 

Filmmusik hören und verstehen

Prof. Dr. Matthias Wiegandt |Fr 11.00 12.30  |  Schloss Gottesaue, Hörsaal  |  Beginn 14.10.2011

Offen für alle Studierenden. Für Studierende in den  Studiengängen BA und MA Musikwissenschaft / Musikinformatik und Komposition, Module BA-MW-HF-06, BA-MW-33, BA-MW EF-05, BAklK-MW-04, BA-KMW-06, MA-MW-24.

Obwohl man sich ihrer Anwesenheit nicht ständig bewusst ist, kommt der Musik im filmischen Gefüge eine Vielzahl von Funktionen zu. Das Seminar erschließt die Geschichte der Filmmusik und behandelt ausgewählte Konzepte zur Erfassung der Produktions- und Rezeptionsbedingungen. Im Mittelpunkt steht jedoch das aktive Hören. Neben Beispielen aus der Stummfilmzeit und der Hollywood-Studioära kommen auch aktuelle Filme zur Sprache.

Lektüre zur Einführung: Anselm C. Kreuzer, Filmmusik in Theorie und Praxis, Konstanz 2009

 

Franz Schuberts Lieder

Dr. Stefanie Steiner | 14-tägig | Mo ab 17.15 | ComputerStudio, Seminarraum | Beginn 24.10., weitere Termine: 07.11., 22.11., 05.12., 19.12., 16.01., 30.01., 13.02.

Offen für alle Studierenden, als Wahlfach belegbar, im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik als Wahlmodul.
Franz Schubert komponierte in seinem kurzen Leben mehr als 600 Lieder. Im Seminar werden wir anhand von ausgewählten Beispielen verschiedene Fragenkomplexe zu diesem umfangreichen Œuvre erörtern, z.B.: Wer waren Schuberts Textdichter? Woher bezog er seine literarischen Vorlagen? Was war an seiner Verarbeitung der Gedichte außergewöhnlich? Welche Komponisten lieferten formale Modelle? Was kennzeichnet einen Liederzyklus? Wer gehörte zu Schuberts Freundeskreisen? Wie war die politische Situation im Wien des frühen 19. Jahrhunderts? Welche »Mythen« (»Liederfürst« u.v.m.) ranken sich um die Person Schuberts?

 

Seminar für neue Musik:

KeiNe GRenZeN gesetzt“ – die Komponistin Adriana Hölszky                           

Prof. Dr. Nanny Drechsler | Mi 11.30 13.00 | Römerbau, Zi 215

Offen für alle Studierenden. Kann als Wahlfach in den BA / MA-Studiengängen MW/MI belegt werden.

 

Seminar für neue Musik:

Außenwelt / Innenwelt – Ausdrucksästhetik in der zeitgenössischen Musik

Michael Reudenbach| Do 11.30 13.00 | Jahnstr. 18, Zi 17

Offen für alle Studierenden. Kann als Wahlfach in den BA / MA-Studiengängen MW/MI belegt werden.

 

WEITERE VERANSTALTUNGEN

Kolloquium für Doktoranden und Magisteranwärter

Prof. Dr Denis Lorrain, Prof. Dr. Thomas Seedorf, Prof. Dr. Thomas A. Troge,

Prof. Dr. Matthias Wiegandt | Mi 17.15 18.45 | Schloss Gottesaue, Hörsaal

 

 

 

MUSIKINFORMATIK

 

Die Informationswissenschaften haben nicht nur Technologien hervorgebracht, die längst alle Bereiche menschlichen Tuns durchdrungen und verändert haben. Die Musikinformatik als Teil davon stellt ein faszinierendes neues Meta-Instrumentarium bereit, mit dem Musik komponiert, analysiert, aufgeführt und schließlich über eine Analyse zweiter Ordnung wiederum als Paradebeispiel menschlicher Kreativität selbst erforscht werden kann. An der Karlsruher Hochschule für Musik wurde 2005 der erste und bisher einzige explizite Studiengang dafür geschaffen. Dem Hochschul-Ambiente angemessen liegt sein Schwerpunkt in erster Linie auf den künstlerischen und künstlerisch-wissenschaftlichen Potentialen der Musikinformatik und erst in zweiter Linie auf den technischen Aspekten; diese selbst, vor allem die Kunst des Programmierens, werden als kreative und kunstnahe Aufgaben definiert.

 

 

Sprechstunde

Prof. Dr. Denis Lorrain | n. V. | ComputerStudio

Prof. Dr. Thomas A. Troge | Ort und Zeitn. V.

 

 

VORLESUNGEN

 

Einführung (1. Teil) in die Musikprogrammiersprache SuperCollider (V + Übung)

Juan Alzate Romero | Mi 14.30-15.30  |  ComputerStudio, Seminarraum  |  Beginn 12.10.2011

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik BA 1. Sem. Modul BA-MI-HF-21.

 

Vermittlungskonzepte: Studium und Analyse von modernen Vermittlungskonzepten zur Vorbereitung einer Lehrveranstaltung

Patrick Borgeat, Christoph Seibert, Prof. Dr. Thomas A. Troge, Masterstudierende 1. Semester |  Mi 12.30 14.00 | ComputerStudio, Seminarraum | Beginn erst am 19.10.2011 !

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik MA 1. Sem. Modul MA-MI-10

Nach einer einführenden Analyse der grundlegenden Konzepte, mit denen in Vergangenheit und Gegenwart sowohl künstlerische Inhalte als auch Wissen in seinen verschiedenen Formen vermittelt wurden und werden, wird anschließend eine Lern-/Lehrvorlesung erarbeitet, die im folgenden Sommersemester von den Teilnehmern für Studierende im 6. Semester BA gehalten wird.

 

 

Musik nach 1945 I: Elektronische und Computermusik

Prof. Dr. Paulo Ferreira-Lopes  |Mi 9.30 11.00  |  Schloss Gottesaue, Hörsaal  |  Beginn 12.10.2011

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik BA 3. Sem. und Komposition. Module BA-KMI-10, BA-MI-HF-10, BAMI-EF-10. Kann als Wahlfach belegt werden.

 

 

Sonic Arts I (V mit Kurzprojekten in Max/MSP und anderen Sprachen)

Prof. Dr. Paulo Ferreira-Lopes |  Di 9.30 11.30  |  ComputerStudio, Seminarraum  |  Beginn 11.10.2011

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik 3. Semester. Module BA-MI-HF-16a und c. BA-KMI-16a und c, BA-MI-EF-16c, BAklK-MI-16c. Kann als Wahlfach in den BA / MA-Studiengängen belegt werden.

 

 

DSP Programmierung II Projekte zur DSP-Programmierung

Prof. Christian Langen|  Di 11.00 12.30 |ComputerStudio  |  Beginn 11.10.2011

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik und Komposition ab dem 5. Sem. BA alter Studienordnung und ab 1. Sem. MA neuer Studienordnung. Modul MA-MI-04 (Software for Creativity II). in Musikwissenschaft / Musikinformatik als Wahlmodul belegbar.

Optimale Echtzeit-Signalverarbeitung von Audiosignalen in einem Datenstrom erfordert speziell darauf abgestimmte DSP-Rechnerarchitekturen. Hier wird durch die Synchronisation von Algorithmus und Datenstrom gleichzeitig ein zeitlich vorhersagbares (deterministisches) Systemverhalten und eine minimale Latenzzeit der Signalverarbeitung erreicht.

Die Vorlesung behandelt nach Klassifizierung der Rechnerarchitekturen die Unterschiede zwischen Digitalen Signalprozessoren (DSP) und allgemein üblichen Rechnerarchitekturen (General Purpose Processors). Dadurch wird eine Beurteilung der Leistungsfähigkeit von DSP-Architekturen speziell für die Verarbeitung von Audiosignalen möglich. Anhand grundlegender Algorithmen der digitalen Audiosignalverarbeitung wie Pegelsteller, Mischer, Echo, Hall, Filter und Fast Fourier Transformation (FFT) werden speziell auf diese Algorithmen abgestimmte Merkmale der DSP-Rechnerarchitekturen erläutert. Praktische Übungen bieten einen Einstieg in die Programmierung von Audioalgorithmen. Diese Übungen erfordern die Verwendung einer Windows-Installation auf dem Apple MacBook oder MacBook Pro, die Verwendung einer virtuellen Maschine (Parallels, VMware Fusion) ist möglich.

 

 

Musikinformatik III – Symbolische Programmierung auf Common Lisp 1

Prof. Dr. Denis Lorrain|  Mo 14.00 15.30  | Schloss Gottesaue, Hörsaal  |  Beginn 10.10.2011

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik und Komposition BA 3. Sem.

Grundlagen und elementare Techniken der symbolischen Programmierung von musikbezogenen Anwendungen mit Common LISP

 

Symbolische Programmierung auf Common Lisp 3

Prof. Dr. Denis Lorrain  |  Di 15.45 – 17.15  |  Schloss Gottesaue, Hörsaal |  Beginn 11.10.2011

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik und Komposition BA 5.Sem., MA 1.Sem., Modul MA-MI-03

Fortsetzung der Vorlesungen des vorhergehenden Semesters über Grundlagen und intermediäre Techniken der Sprache: fortgeschrittene Programmiertechniken

 

 

Musik in den Medien I

Bernd Härpfer, Christoph Seibert | Mi 14.00 15.30 | Schloss Gottesaue, Hörsaal  | Beginn 12.10.2011

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik BA 5. Sem. Module BA-KMI-09, BA-klK-Mi-09, BA-MI-EF-09, BA-MIHF-09. Die Veranstaltung kann auch im 3. Sem. besucht werden.

Nach Einführungen in Medientheorie und Mediengeschichte, Wahrnehmungspsychologie und Ästhetik werden Beispiele von Verknüpfungsformen zwischen Musik und verschiedenen Medien betrachtet. Im Rahmen einer Auseinandersetzung mit Musik in Film und Fernsehen soll auch auf entsprechende Produktionsabläufe und Technologien eingegangen werden. Im SS 2012 werden hierzu folgende Themen behandelt: Visual Music, Videoclip, Computerspiel, Sound Design, Musik im Internet und Medienkunst.

Diese Lehrveranstaltung wird ins  5. Regelsemester B.A. verschoben und findet daher im Studienjahr 2011/2012 nicht statt! Statt dessen wird die Veranstaltung "Kopplung von auditiver und visueller Gestaltung" (s. unten) als Wahlmodul bzw. Wahlpflichtmodul angeboten. 

 

Audiotechnik / Grundlagen der Medientechnologie

Rainer Lorenz | Mo 11.00 12.30 | ComputerStudio, Seminarraum  |  Beginn 10.10.2011

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik 1. Sem. Module BA-MI-HF-07, BA-KMI-07, BA-MI-EF-07, BA-MI-klK-07 (Medien I).

 

 

Medienproduktion I

Rainer Lorenz, Christoph Seibert | Mo 15.45 17.15 | ComputerStudio, Seminarraum  | Beginn 10.10.2011

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik BA 3. Sem. Module BA-MI-HF-08, BA-KMI-08, BA-MI-EF-08, BA-MI-klK-08 (Medien II).

 

Musikinformatik I

Prof. Dr. Thomas A. Troge |   Mo 9.30 11.00  | Hörsaal Schloss Gottesaue  |  Beginn 10.10.2011

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik. Module BA-KMI-01, BAklKMI-01, BA-MI-EF-01, BA-MI-HF-0

Die Grundlagen der digitalen Audio- und Computertechnik werden anhand von verschiedenen Anwendungsprogrammen vorgeführt und praktisch angewendet. Lernziel ist sowohl grundlegende Kenntnisse dieser Technologien als auch praktische Anwenderkenntnisse in den Bereichen Audioproduktion, Midi, Notensatz und einer ersten Musik-Programmierumgebung mit grafischer Oberfläche (Max/MSP). Zur Vorlesung gehört die begleitende >> Übung.

Der Vorlesungsstoff wird am Ende des ersten Studienjahres in der zusammenfassenden  Modulprüfung abgeprüft.

 

 

Rock- und Popmusik I (Vorlesung und Produktionsseminar)

Prof. Dr. Thomas A. Troge, Juan Alzate Romero | Mi 11.00 12.30 | ComputerStudio, Seminarraum

Kann auf Anfrage als Wahlfach in den BA / MA-Studiengängen belegt werden Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik und Komposition BA 5. Sem. Module BA-MI-HF-11, BA-MI-HF-22, BA-MI-11, BA-klk-11

Das im Vorjahr begonnene Projekt von selbst realisierten Lehrmaterialien zur experimentellen Rock- und Popmusik wird fortgesetzt; zusätzlich zur Produktion von kurzen Videoclips werden wir damit beginnen, ein Wiki zum Thema aufzubauen.

Diese Lehrveranstaltung wird infolge der Umsetzung der Akkreditierungsauflagen ins  5. Regelsemester B.A. verschoben und findet daher im WS 2011/2012 nicht statt! Statt dessen wird die Veranstaltung von Markus Hechtle (s. oben unter Musikwissenschaft) für das aktuelle 3. Semester und das 5. Semester angeboten.

 

 

Kreativität und Künstliche Intelligenz

Prof. Dr. Thomas A. Troge, Gäste | Fr 11.00 12.30, 14-tägig | ComputerStudio, Seminarraum  |  Beginn  14.10.2011

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik MA 3. Sem., Module MA-MI-02, MA-MI -06, Voraussetzung: abgelegtes Modul MA-MI-01 bzw. MA MW -05.

Diese Vorlesung mit Kolloquiumscharakter führt die in Modul MA-MI-01 enthaltenen Themen fort unter Konzentration auf den Bereich der Kreativität. Es werden die aktuellen Theorien und Konzepte zur Kreativität vorgestellt und diskutiert. Ziel ist ein kritisches Verständnis dieses emotionsbeladenen Komplexes und die Diskussion der Frage, ob und wieweit sich Kreativität durch Modelle aus dem Forschungsbereich der Künstlichen Intelligenz simulieren oder gar substituieren lässt.

Beginn: 14.Oktober.

 

 

Vermittlungsformen der Zukunft

Prof. Dr. Thomas A. Troge, Gäste | Fr 11.00 12.30, 14-tägig | ComputerStudio, Seminarraum  |  Beginn 14.10.2011

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik MA 3. Sem. Modul MA-MI-11. Sem.

Nach einer einführenden Analyse der grundlegenden Konzepte, mit denen in Vergangenheit und Gegenwart sowohl künstlerische Inhalte als auch Wissen in seinen verschiedenen Formen vermittelt wurden und werden, geht es danach mit der Frage nach möglichen zukünftigen Entwicklungen in diesem Bereich weiter. Ziel: Konzepte für die Bildung und Ausbildung von morgen.

Beginn: 21.Oktober

 

 

Epistemologie, Konstruktivismus und aktuelle Ansätze der KI- Forschung

Prof. Dr. Thomas A. Troge, Christoph Seibert, Sebastian Schmidt, Gäste | Fr 9.30 11.00 | ComputerStudio, Seminarraum  |  Beginn 14.10.2011

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik MA 1. Sem. und auf Anfrage als Wahlmodul für BA: BA-KMI-25 und BAMI-HF-23 und Komposition. Module MA-MI-01, MA-MI-05.

Das Wissen darüber, wie und was der Mensch hört und hören kann, wie seine komplexeren Wahrnehmungsprozesse ablaufen und was er überhaupt wahrnehmen kann bzw. was „Wahrnehmung“ überhaupt ist, wird hier als Kontext  für das Studium in den anderen Makromodulen des Masterstudiums Musikinformatik aufbereitet und diskutiert. Es geht also um ein stark multidisziplinäres Forschungsfeld, auf dem gerade in den letzten Jahrzehnten viele bahnbrechende neue Erkenntnisse gefunden wurden und ständig erweitert werden. Im zweiten Teil geht es um den uralten Traum des Menschen, einen »homunculus« erschaffen zu können, der über menschliche Fähigkeiten wie Intelligenz, Kreativität, Wissen in gesteigertem Maße verfügt. Nach Meinung vieler Wissenschaftler ist dieser Traum durch die Entwicklung der Informationstechnologien ein wenig realistischer geworden. Die Vorlesung versucht, den aktuellen Stand derartiger Entwicklungen und Forschungen kritisch zu beleuchten, vor allem bezogen auf den Bereich musikalischer Intelligenz und Kreativität.

 

 

 

 

SEMINARE

 

 

Sonic Arts / Komposition: Besprechung und Diskussion von eigenen künstlerischen Projekten und Ideen.

Markus Hechtle  |  Termine nach Vereinbarung. Bitte zögern Sie nicht, mich anzusprechen, entweder montags gegen 12:30 Uhr vor dem Hörsaal, oder telefonisch unter 0721-695551.

Module BA-MI-HF-12, BA-MI-EF-12, BA-KMWMI-12, BA-kIK-MWMI-12, BA-KMWMI-12, MA-MW-03

Wolfgang Rihms Arbeit, die in der Veranstaltung am Montag (11:00 – 12:30, Hörsaal) im Zentrum unserer Untersuchungen steht, ist ein starkes Plädoyer für die Freiheit der Kunst. Seine Haltung kann deshalb auch als Ermutigung zur Entwicklung der eigenen Phantasie, zur Entwicklung eigener Positionen und Ideen empfunden werden. Und dabei muss es sich keineswegs um instrumentale Kompositionen handeln. Konzepte, Klangkunst, Hörspiel, Installationen, elektronische Arbeiten, Filme, Sprachkompositionen, usw.: alles Denkbare ist auch erwünscht!

 

 

Sonic Arts: Komplexe Projekte / Musikprogrammierung mit MAX / MSP, Arduino u. a. Tools

Prof. Dr. Paulo Ferreira-Lopes | Mo 11.30 13.00 | ComputerStudio, Liveraum  |  Beginn 10.10.2011

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik und Komposition MA 1. Sem. Module MA-MI-07, MA-MI-13a, -13b, 13c.

 

 

Sonic Arts III: Fortgeschrittene Musikprogrammierung mit MAX / MSP

Prof. Dr. Paulo Ferreira-Lopes | Mo 9.30 11.00 | ComputerStudio, LiveRaum oder Seminarraum

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik und Komposition BA 5. Sem. (Projektbetreuung) Module

BA-MI-HF-03 und -17 sowie BA-MI-HF-27;  BA-KMI-16a,c; und BA-KMI-03 und  BA-KMWMI-17; BA-klK-27

 

 

Musikalische Anwendungen der symbolischen Programmierung 1

Prof. Dr. Denis Lorrain | Mi 15.30 17.00 | ComputerStudio, Seminarraum

Als Ergänzung für Studierende, die die Vorlesung „Symbolische Programmierung auf Common Lisp 1“ besuchen. Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik und Komposition BA 3. Sem. Module BA-MI-HF-02, BA-KMI-02, BA-klK-MI-02, BA-MI-EF-02.

Ergänzung zur Vorlesung Musikinformatik III — Symbolische Programmierung auf Common LISP 1. Praxis der musikalischen Anwendungen der symbolischen Programmierung

 

 

Musikalische Anwendungen der symbolischen Programmierung 3

Prof. Dr. Denis Lorrain | Do 16.00 17.30 | Schloss Gottesaue, Hörsaal

Für Studierende in den Studiengängen Musikinformatik und Komposition MA 1. Sem. Auf Anfrage Teilnahme im 6. Sem. BA möglich. Module: MA-MI-03.

Ergänzung und Vertiefung der Vorlesung Symbolische Programmierung auf Common LISP 3: detaillierte Analyse und Realisierung von fortgeschrittenen Anwendungen im Rahmen der symbolischen Programmierung. Durchführung von Musikinformatikprojekten und Studentenreferaten ist Pflicht. Voraussetzung: Kenntnis einer oder mehrerer Programmiersprache/n — LISP ist nicht notwendig.

 

 

Elektronische Kompositions- und Aufführungspraxis I: Meisterwerke der elektronischen Musik

Prof. Dr. Thomas A. Troge | Di 9.30 11.00 | Schloss Gottesaue, Hörsaal

Ergänzt die Vorlesung zur elektronischen Musik I. Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik BA 1. Sem. und im Studiengang Komposition. Module BA-MI-HF-10, BA-KMWMI-10, BaKlK-MWMI-10, BA-MI-EF-10, Auf Anfrage als Wahlfach in den BA / MA-Studiengängen belegbar. Im Hauptfach Musikinformatik u. großen Kombifach ist die Anfertigung einer eigenen Studie Pflicht. Im Ergänzungsfach MI bzw. kleinen Kombifach kann stattdessen eine Höranalyse angefertigt werden.

Anhand von Klassikern der elektronischen Musik werden die verschiedenen ästhetischen Konzepte, Methoden und Technologien studiert. Durch kleine Übungsaufgaben werden diese Techniken in ihrer modernen Form praktisch angewendet; Ziel ist die Komposition einer elektronischen Studie zum Ende des Studienjahres.

Hinweis: Im gedruckten Vorlesungsverzeichnis ist irrtümlich die Inhaltsangabe „Live Elektronik und Installationen“. Dies bezieht sich jedoch auf das folgende Sommersemester 2012.

 

Kopplung von auditiver und visueller Gestaltung – Ästhetik, Theorie und Praxis

Bernd Härpfer, Christoph Seibert | Mi 14.00 15.30 | Schloss Gottesaue, Hörsaal  | Beginn 26.10.2011

Offen für alle Semester ab 3. Sem. B.A. und M.A. als Wahlmodul oder Wahlpflichtmodul entsprechend dem jeweiligen Studiengang.

Die Veranstaltung findet im WS 2011/12 als Seminar statt, in dem verschiedene Konzepte und Technologien im Hinblick auf die Durchführung eigener Projekte diskutiert werden. Assoziierte Begriffsfelder, deren Behandlung sich über mehrere Sitzungen erstreckt, konstituieren sich aus Unterscheidungen, die ihr Gegenteil beinhalten: die Bedeutung von ‚Asymmetrie‘ beispielsweise erschließt sich nur in Bezug zur Referenz ‚Symmetrie‘. Zu den einzelnen Themen werden Texte gelesen und Beispiele künstlerischer Umsetzungen rezipiert und diskutiert. Die Beschäftigung mit ästhetischem und theoretischem Hintergrund, künstlerischer Umsetzung und technischer Problemlösung soll den künstlerischen Entwicklungsprozess als Ganzes erfahrbar machen.
Im SS 2012 steht die Entwicklung eigener theoretischer oder praktischer Projekte im Mittelpunkt, die im Rahmen der Veranstaltung betreut werden. 

 

Instrumentation

Vito Zuraj|Termin und Ort nach Vereinbarung  |

Für Studierende im BA und MA Komposition und Musikinformatik mit Schwerpunkt Sonic Arts

 

 

 

KURSE und PROJEKTE

Meisterkurs: Chris Jeffs alias Cylob:  „Musikalische Systeme mit SuperCollider“ (siehe oben)

Chris Jeffs | Mi 19.10. Fr 21.10 | Aktualisierung siehe Institutshomepage | ComputerStudio

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik und Komposition

 

 

Projekte mit SuperCollider

Juan Alzate Romero | Mo 9.30 14.30 und n. V. (Gruppeneinteilung), Aktualisierung siehe Institutshomepage | ComputerStudio

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik ab 3. Sem. BA und MA. Module BA-MI-HF-22, MA-MI-04, MA-MI-07, und MA-MI-13a-c

 

 

Grundlagen des Programmierens – Einführungskurs

Patrick Borgeat|  voraussichtlich Do 9.15 – 10.45  |  ComputerStudio  |  Beginn 13.10.2011

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik BA 1. Sem. Module BA-KMI-04, BA-MI-HF-04.

 

 

Programmieren in C++ und Objective C

Bernd Härpfer| Di 16.30 18.00 |   ComputerStudio, Seminarraum

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik BA 3. Sem. Module BA-KMI-05, BA-MI-HF-05.

 

 

Programmieren in C++ und Objective C

Bernd Härpfer | Di 14.00 15.30 ComputerStudio, LiveRaum

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik BA 5. Sem. Module BA-KMI-06, BA-MI-HF-06

 

 

Programmieren in Java / für portable Anwendungen / Cocoa.

Bernd Härpfer| Fr 11.00 20.30, Blockveranstaltung, Termin siehe Institutshomepage | ComputerStudio

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik BA 5. Sem. Module BA-KMI-05, BA-MI-HF-05.

Diese Blockveranstaltung wird in das SS 2012 verschoben.

 

 

 

ÜBUNGEN

 

Übungen zur Vorlesung Musikinformatik I

Prof. Dr. Thomas Troge | Tutoren | Mo 14.00 15.30, und n. V. (Gruppeneinteilung) | ComputerStudio  |  Beginn 10.10.2011

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik. Module:BA-KMI-01, BA-klKMI-01, BA-MI-EF-01, BA-MI-HF-01.

Diese Übung gehört zur Vorlesung Musikinformatik I. Es müssen mehrere Übungsaufgaben bestanden werden, um zur Modulprüfung zugelassen zu werden.

 

 

 

WEITERE VERANSTALTUNGEN

 

 

Workshop: interaktive Audiovisuelle Programmierung mit Lua

Juan Alzate Romero, Tilmann Hars | Fr 27.01.2012 14.00 19.00, Sa 28.01.2012 10.00 12.00 und 14.00 19.00| ComputerStudio

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik und Komposition, alle Interessierte

 

 

Projekte / Betreuung von Studienarbeiten

Prof. Dr. Paulo Ferreira-Lopes | n. V. | ComputerStudio

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik und Komposition.

 

 

Kolloquium für Doktoranden und Magisteranwärter

Prof. Dr. Denis Lorrain, Prof. Dr. Thomas Seedorf, Prof. Dr. Thomas A. Troge,

Prof. Dr. Matthias Wiegandt| Mi 17.15 18.45 | Schloss Gottesaue, Hörsaal

 

 

Betreuung und Organisation von institutsinternen und externen Praktika

Prof. Dr. Thomas A. Troge

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik BA 3. und 4. Sem. (internes Praktikum) und BA 5. und 6. Sem. (externes Praktikum).

 

 

 

Kurse in MUSIKTHEORIE

 

Crashkurs Musiktheorie siehe ganz oben

 

Stützkurs zur Musiktheorie

Núria Cunillera | Termine werden noch bekanntgegeben

In diesem Kurs wird die Möglichkeit gegeben, fehlendes Wissen und Können in Harmonielehre, Gehörbildung und Tonsatz nachzuholen und zu üben.

 

Analyse I

Andreas v. Rüden | Mo 15.45 -17.15| Schloss Gottesaue, Hörsaal  |  Beginn 10.10.2011

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik BA 1. Sem.

 

Gehörbildung und Tonsatz I

Andreas v. Rüden | Do 14.15 15.45| Schloss Gottesaue, Hörsaal  |  Beginn 13.10.2011

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik, BA 1. Sem.

 

Gehörbildung und Tonsatz I

Andreas v. Rüden | Fr 16.15 17.45 | Schloss Gottesaue, Hörsaal  |  Beginn 14.10.2011

 

Gehörbildung und Tonsatz III

Andreas v. Rüden | Di 14.15 15.45 |ComputerStudio  |  Beginn 11.10.2011

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik BA 3. Sem.