IMWI-Lehrveranstaltungen Wintersemester 2011/12Die Angaben auf den folgenden Seiten
aktualisieren und ergänzen die Angaben im gedruckten Vorlesungsverzeichnis
und sind somit aktueller als diese! Bitte beachten Sie kurz vor Beginn der Veranstaltungen
die Aktualisierung der zeitlichen Angaben auf dieser Webseite
Übersicht:
•†bergreifende Veranstaltungen
letzte Änderung: 5.12.2011
|
WINTERSEMESTER
2011/2012 – aktualisiert am 20.10.2011
LEHRVERANSTALTUNGEN
DES INSTITUTS FÜR MUSIKWISSENSCHAFT UND MUSIKINFORMATIK
ÜBERGREIFENDE
VERANSTALTUNGEN
Akademischer Hochschulfeier zur
Semestereröffnung
Mittwoch 12.10.2011 um 11.00 | Velte-Saal
Schloss Gottesaue
Eröffnungsfeier der Hochschule
für Musik
Dienstag 4.10.2011 um 11. 00
| Hörsaal Schloss Gottesaue
Eröffnungsveranstaltung
des Instituts für Musikwissenschaft und Musikinformatik
Begrüßung der Studienanfänger | Verabschiedung
der Studienabsolventen
| Hinweise zum aktuellen Semester
Beratung und Führung der
Studienanfänger durch ältere Semester ab 11.45. Anschließend
Mittagessen in der Cafeteria, um 14.30 Beginn des Crashkurses Musiktheorie > siehe
unten.
Meisterkurs: Chris Jeffs alias Cylob: „Musikalische Systeme mit SuperCollider“
Chris Jeffs | Do 20.10. – Sa 22.10. 9.30 - 17.00 | ComputerStudio, Seminarraum
Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik und
Komposition B.A. und M. A.
Der gebürtige Engländer Chris Jeffs lebt seit einiger Zeit in Berlin.
Ursprünglich Posaunist, ist er mittlerweile zu einem Geheimtipp
im Bereich von Electronic Music und Live Performance unter dem Künstlernamen Cylob geworden. Um seine Klangästhetik unabhängiger
und unverwechselbarer gestalten zu können, begann er selbst zu
programmieren und dies so erfolgreich, dass von ihm entwickelte Software
z.B. für Granular-Synthese und Visualisierung/Animation beim internationalen
LOMUS-Wettbewerb den ersten Preis gewann. Auch seine iPhone Apps
und diverse andere Software werden in Insiderkreisen hoch geschätzt.
In seinen jüngsten Werken beschäftigte er sich unter anderem
mit der Programmierung von 'Musikalischen Systemen' für interaktive
Installationen und Performances. Mehr unter: http://chrisjeffs.com
Anmeldung an troge@hfm.eu bis spätestens 14.10.2011 !
Meisterkurs: Michael Jarell, Komposition
Michael Jarell | Mo 24.10. – Fr 28.10. 13.30 - 20.00 | ComputerStudio,
Für Studierende im Studiengang Komposition und Musikwissenschaft / Musikinformatik (passive
Teilnahme) B.A. und M. A.
Weitere Informationen: siehe Broschüre »Meisterklassen«
Anmeldung auch an troge@hfm.eu möglich.
„Crashkurs Musiktheorie“
für Studienanfänger B. A. Musikwissenschaft/Musikinformatik
Andreas v. Rüden, Núria Cunillera
| Di 4.10.2011 um 14.30 – ca. 17.00 | ComputerStudio, Seminarraum und Studios
sowie an den folgenden Tagen bis Freitag 7.10.2011 jeweils vormittags
und nachmittags,
Die Uhrzeiten und evtl. Gruppeneinteilungen werden am Dienstag vereinbart.
Veranstaltungsreihe »Musik als Beruf«
Für Studierende der Musikwissenschaft / Musikinformatik
Die Veranstaltungsreihe setzt sich aus Einzelvorträgen, verteilt über
das erste bis fünfte Semester, und aus speziellen Blockveranstaltungen
zusammen (Pflichtmodul für MW und MI). Bereits feststehende Termine
im WS sind:
– Erfolgreiche Vortragsgestaltung, Überzeugendes Auftreten
(Innerhalb der Reihe »Musik als Beruf«)
Enrique Baez M.A. | Do 6.10.2011
15.00 – 18.00 | Seminarraum ComputerStudio oder Hörsaal
Blockveranstaltung zur Vortragstechnik und -gestaltung, Selbstdarstellung,
Medienverwendung mit Video-Übungen
– Berufsziele & Berufsfragen
(Innerhalb der Reihe »Musik als Beruf«)
Prof. Dr. Thomas Troge | 2.11.2011 17.30 | Hörsaal Schloss Gottesaue
Für Studierende der Musikwissenschaft / Musikinformatik B.A. 1. Semester
Blockveranstaltung zu Steuern, Versicherungen, Finanzen, KSK, GEMA und GVL:
Berufspraktische Fragen für Selbständige und Nichtselbständige. Überblick
über Berufsfelder und Berufsmöglichkeiten.
Prof. Dr. Thomas Seedorf | 26.10.2011 17.15 | Hörsaal Schloss Gottesaue
Vorbesprechung und Einführung zur Exkursion Reichenau – St. Gallen
– Paul-Sacher-Stiftung Basel
Weitere Termine und Themen zu »Musik als Beruf« werden in Kürze
hier bekanntgegeben
Angebote unserer Partner-Institutionen HfG, ZKM
und KIT
HfG Hochschule für Gestaltung Karlsruhe
«musiktheater intégrale I» – Ringvorlesung Sculpture Club
Ort:
Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, Raum 303, Donnerstags 14-tägig,
18:30 Uhr
Beginn:
20.10.2011 • Ansprechpartner: Dr. A. Heidenreich
Der Einfluss der Technik
auf das Menschenbild in der Musik
Ein
Pfeiler der Forschungs- und Lehrtätigkeit von «musiktheater intégrale» der
Hochschule für Gestaltung wird erneut die auch im Studium
Generale des Karlsruhe Institut of Technologie aufgenommene Ringvorlesung Sculpture Club
sein. Nach vier erfolgreichen Semestern mit Beiträgen
zur Skulpturalität von Musik, die im Herbst im Wilhelm
Fink Verlag veröffentlicht werden, wird es nun um das Thema „Der
Einfluss der Technik auf das Menschenbild in der Musik“ gehen.
„Kein Kunstwerk,
das nicht zuvor ein Werk der Technik wäre.“
(Friedrich
Dessauer) Zwischen der künstlerischen Inspiration oder der ersten
skizzenhaften Vision entsteht ein bruchloses Kontinuum bis hin
zum fertigen Kunstwerk oder bis zur wissenschaftlichen Erkenntnis
bzw. materiellen Lösung von Problemstellungen. Dies gilt insbesondere
für die Kulturleistung Musik.
Mit
Beiträgen von u. a. Bernd Feuchtner (Chefdramaturg
Badisches Staatstheater) Jan Knopf (Brecht –Biograph), Thomas
A. Troge (Musikinformatiker), Klaus Hinrich Stahmer (Komponist), Dani Ploeger (Performance-Künstler,
Theoretiker), Martin Zenck (Musikhistoriker)
In
Kooperation mit der Hochschule für Musik Karlsruhe, dem Zentrum
für angewandte Kulturwissenschaft des KIT und dem ZKM | Zentrum
für Kunst und Medientechnologie
MUSIKWISSENSCHAFT
Wissenschaft ist eine besondere Form von Neugierde, die professionelle Suche
nach Antworten auf die Vielzahl faszinierender Fragen, die sich aus
einer neugierigen Beschäftigung mit den Phänomenen der
jetzigen und der vergangenen Welt ergeben. Musikwissenschaft in Karlsruhe
heißt vor allem: Wege eines historischen Verständnisses
von Musik zu eröffnen, wobei „historisch“ die jüngste
Vergangenheit mit einschließt.
Sprechstunde
(nur während der Vorlesungszeit, sonst n. V.)
Prof. Dr. Thomas Seedorf | Mi 13.00 – 14.00 und n. V. | Schloss Gottesaue, Zi 304
Prof. Dr. Matthias Wiegandt | Do 13.00 – 14.00 | Schloss Gottesaue, Zi 304
VORLESUNGEN
Wolfgang Rihm (Vorlesung/Seminar)
Markus Hechtle | Mo 11:00 –
12:30 | Schloss Gottesaue, Hörsaal
BA-MI-HF-12, BA-MI-EF-12, BA-KMWMI-12, BA-kIK-MWMI-12, BA-KMWMI-12, MA-MW-03 Auch
als Wahlfach belegbar
NB: Diese Veranstaltung wird ab WS 2011/12 auf das 3.
Regelsemester vorgezogen. Dadurch wird es in diesem Studienjahr sowohl
von 5-Semestern als auch 3-Semestern belegt werden!
Im März 2012 feiert Wolfgang Rihm seinen sechzigsten Geburtstag. Und
nicht nur er. Rund um die Welt wird dieser Geburtstag mit Konzerten
und Festivals gefeiert werden. Damit auch wir darauf vorbereitet sind,
werden wir uns in dieser Veranstaltung intensiv mit der Musik Wolfgang
Rihms beschäftigen und dennoch nur einen kleinen Teil davon kennen
lernen können, denn Wolfgang Rihm hat bisher weit über 400
Werke komponiert.
Was zeichnet die Arbeit dieses außergewöhnlichen Künstlers
aus? Welche Entwicklungen haben seine Kompositionen genommen und wie
finden wir Wege, uns sprachlich darüber zu äußern?
Diese Veranstaltung wird eine Mischform aus Vorlesung und Seminar sein, d.h.
eine aktive Teilnahme in Form von Referaten ist gefordert.
Beginn: 10. Oktober
>Siehe auch unter Kurse
Werk und Aufführung. Aspekte der musikalischen Interpretationsgeschichte
Prof. Dr. Thomas Seedorf | Mi 11.00 – 12.30 | Schloss Gottesaue, Hörsaal
Offen für alle Studierenden, als Wahlfach belegbar, im Studiengang Musikwissenschaft
/ Musikinformatik als Wahlmodul
Musikgeschichte ist auch die Geschichte der Aufführung von Musik. Eine
der wichtigsten Erkenntnisse, die sich aus Studium und Vergleich von
Schallplattenaufnahmen seit Erfindung der Tonaufzeichnung Ende des
19. Jahrhunderts gewinnen lässt, ist die, dass Aufführungsstile
von Musik einem permanenten Wandel unterliegen. Die Vorlesung versucht,
exemplarische Einblicke in die Prozesse zu vermitteln, die für
diesen Wandel verantwortlich sind.
Beginn: 12. Oktober
Klavier – Musik – Geschichte
Prof. Dr. Matthias Wiegandt | Do 9.15 – 10.45 | Schloss Gottesaue, Hörsaal
Offen für alle Studierenden. Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft
/ Musikinformatik Module BA–MW-HF-03, BA-MW-EF-03, BA-klk-MW-03,
BA-KMW-03.
Die drei Anteile des Vorlesungstitels werden in wechselnden Konstellationen
aufgerufen. Neben der Geschichte der Klaviermusik kommen die Entwicklung
der Instrumente, die kulturhistorische Bedeutung des Klaviers, das
pädagogische Repertoire und die mediale Erfassung der Interpretationsgeschichte
zur Sprache. Die besprochenen Werke reichen von der zweiten Hälfte
des 18. Jahrhunderts bis zur Gegenwart.
Einführung in den Gregorianischen Choral (mit Übung)
Vito Zuraj | Di 12.45 – 14.15 | Schloss Gottesaue, Hörsaal
Offen für alle Studierenden.
Instrumentenkunde und Akustik, Instrumentation I
Vito Zuraj, Prof. Dr. Thomas A. Troge | Di 11.15 – 12.30 | Schloss Gottesaue, Hörsaal
Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik 1.
Semester BA und für alle, die „Instrumentenkunde und Akustik“ als
Pflichtfach belegen müssen.
SEMINARE
Siehe auch unter Vorlesung/Seminar: Wolfgang Rihm
Texte schreiben
Dr. Achim Heidenreich | Mi 17.15 – 20.00, 14-tägig | ComputerStudio,
Seminarraum, Aktualisierung siehe Institutshomepage
Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft /Musikinformatik Module
BA-KMW-21, BA-MW-HF-07.
Einführung in die Musikwissenschaft
Prof. Dr. Thomas Seedorf | Di 17.30 – 19.00 | Schloss Gottesaue, Hörsaal | Beginn 11.10.2011
Offen für alle Studierenden. Für Studierende der Musikwissenschaft
/ Musikinformatik: Pflichtmodule BA-MW-HF-01, BA-klk-MW-01, BA-KMW-01,
BA-EF-MW-01.
Das Phänomen Musik bietet verschiedene Zugangsmöglichkeiten: Man
kann Musik spielen oder singen, man kann sie hören, man kann aber
auch über sie nachdenken, sie beschreiben und sich über sie
unterhalten. Der Begriff Musikwissenschaft bündelt unterschiedlichste
theoretische Zugänge zur Musik, von denen einige Gegenstand dieses
Seminars sein sollen. Neben einem Überblick
über das Fach geht es vor allem um das Kennenlernen und Üben einiger
grundlegender Arbeitsweisen (Lesen und Verstehen von Texten unterschiedlicher
Herkunft, Verbalisieren von Höreindrücken etc.).
Obligatorische Ergänzung zu dieser Veranstaltung ist das Seminar
„Wissenschaftliche Arbeitstechniken“ von Dr. Anna Zassimova.
Wissenschaftliche Arbeitstechniken
Dr. Anna Zassimova | Do 16.00 – 17.30 | Schloss Gottesaue, Hörsaal | Beginn
13.10.2011
Für Studierende im Fach Schulmusik nach Gym PO
I und für Studierende der Musikwissenschaft / Musikinformatik:
Pflichtmodule BA-MW-HF-01, BA-klk-MW-1, BA-KMW-01, BA-EF-MW01.
Original und Bearbeitung
Prof. Dr. Thomas Seedorf | Mi 15.45 – 17.15 | Schloss Gottesaue, Hörsaal | Beginn 12.10.2011
Offen für alle Studierenden, als Wahlfach belegbar, im Studiengang Musikwissenschaft
/ Musikinformatik als Wahlmodul.
Dass ein Musikwerk in mehreren Gestalten existiert, ist keineswegs die Ausnahme,
sondern, wie ein Blick in die Musikgeschichte von den Anfängen
bis zur Gegenwart deutlich macht, eher die Regel. Das Seminar möchte
einen
Überblick über die Fülle der Bearbeitungstechniken seit dem
Mittelalter geben und dabei auch nach den ganz unterschiedlichen Funktionen
fragen, die Bearbeitungen erfüll(t)en.
Beginn: 12. Oktober
NB: Das ursprünglich angekündigte Seminar über instrumentale
Ensemblemusik des 17. Jahrhunderts muss aus organisatorischen Gründen
ins Sommersemester verschoben werden! Stattdessen gibt es:
„Auf den Leib geschrieben“. Komponisten und Interpreten - Aspekte
einer kreativen Wechselbeziehung
Prof. Thomas Seedorf | Blockseminar Fr 25.11. 14.00 – 19.00 und Sa 26.11. 9.00 – 13.00; Fr 13.01. 14.00 – 19.00 und Sa 14.01. 9.00 – 13.00 | Max-Reger-Institut, Durlach
Offen für alle Studierenden, als Wahlfach belegbar, im Studiengang Musikwissenschaft
/ Musikinformatik als Wahlmodul
Wolfgang Amadeus Mozart liebte es, „daß die aria einem sänger so accurat angemessen sey, wie ein gutgemachts kleid“. Gemeint
ist mit dieser berühmten Formulierung, dass der Komponist die
künstlerische Physiognomie eines Sängers – den
Umfang seiner Stimme, seine Vorliebe für bestimmte Figuren und
vieles mehr – bei der Konzeption seiner Musik berücksichtigte
und den Ausführenden zum Teil des kreativen Prozesses machte.
So wie Mozart dachten viele Komponisten, die die Eigenheiten
von Sängern ebenso bedachten wie die Virtuosität von Instrumentalisten
oder den besonderen Klang bestimmter Ensembles oder Orchester. Das
Seminar möchte einen Überblick über die unterschiedlichen
historischen Ausprägungen der kreativen Wechselbeziehung zwischen
Komponisten und Interpreten geben und dabei einen Bogen von Claudio
Monteverdi bis Wolfgang Rihm spannen.
Musikedition
Dr. Stefanie Steiner | 14-tägig | Mo ab 17.15 | ComputerStudio, Seminarraum | Beginn 17.10., weitere Termine: 31.10., 14.11., 28.11., 12.12., 09.01., 23.01., 06.02. Für Studierende im Studiengang MA Musikwissenschaft Modul MA-MW-01
Musikethnologie: Dhrupad – Südindien
– Ostasien
Dr. Matthias Thiemel | Blockseminar | Fr 04.11. ab 17.00, Sa 05.11.
10.00 – 18.00, Sa
19.11.2012 10.30 – 18.00 | Schloss Gottesaue, Hörsaal
Offen für alle Studierenden, als Wahlfach belegbar, im Studiengang Musikwissenschaft
/ Musikinformatik: als Wahlmodul.
Nachdem im Sommersemester der nordindische Khyal-Stil
betrachtet worden ist, schenken wir nunmehr dem strengen, archaischen dhrupad Beachtung (auf den die UNESCO vor Jahrzehnten den
Westen aufmerksam zu machen suchte und welchen die indische Regierung
als bedeutendes Kulturerbe begriffen hat).
Wir erleben und erörtern Ragadarbietungen auf
fünf und auf sieben Tonstufen; kleinere eigene Improvisationsübungen
gehen voran; der Seminarleiter berichtet aus Workshops des Dagarvani-dhrupad.
In der zweiten Hälfte des Kompaktseminars erörtern wir die sogenannte „karnatische“ Musik (Südindien). Wir hören
Sängerinnen der jungen Generation sowie den Sänger Dr. h.c. mult. Balamurali Krishna.
Instrumentenkunde bringt uns das autochtone Instrumentarium
des Subkontinents näher: Saiten-, Blas- und Perkussionsinstrumente. – Bei
Interesse der Teilnehmenden könnte die letzte Sitzung einen Einblick
in die „Ästhetik“ der entfernten Musikkulturen Ostasiens
geben (China und Japan).
Anmeldung erforderlich bei Frau Rößler!
Kategorien der Musikpsychologie
Dr. Matthias Thiemel | Blockseminar | Fr 28.10. ab 17.00, Sa 29.10.
10.00 – 18.00, Sa
04.02.2012 10.30 – 18.00 | Schloss Gottesaue, Hörsaal
Offen für alle Studierenden, als Wahlfach belegbar, im Studiengang Musikwissenschaft
/ Musikinformatik: als Wahlmodul.
Sätze und Werkausschnitte instrumentaler Musik aus der Zeit zwischen
etwa 1750 und 1950 werden gehört und gedeutet.
Im Anschluss an Gestaltkriterien prüfen wir den heuristischen Sinn mathematisch-physikalischer
Analogien (Expansion, Spannung, Kohärenz, Flächigkeit, Räumlichkeit,
Divergenz, Konvergenz), erörtern physiologische Analogien (Puls,
Tonkörper) sowie die genuin psychologische Polarität von
Introversion und Extraversion.
Zu fragen ist, inwieweit diese Schlüsselbegriffe unser Verstehen und
Erleben präzisieren können – ohne die Musik inhaltlich
einzuengen.
Aufschlussreiche Quellentexte verdanken wir Karl Grunsky („Musikästhetik“,
Berlin 1907, nur diese Auflage!), Ernst Kurth („Musikpsychologie“)
und dessen Kritikern, Bob Snyder („Music and memory“, Cambridge
2000, jüngst als Taschenbuch ISBN: 9780262692373) u.a.
Interesse der Teilnehmenden vorausgesetzt, könnten gegen Semesterende
auch Notentexte von Jobim (Brasilien) und M. Gardot erörtert
werden.
Richard Wagners Oper Tannhäuser
Prof. Dr. Matthias Wiegandt | Fr 9.15 – 10.45 | Schloss Gottesaue, Hörsaal | Beginn 14.10.2011
Offen für alle Studierenden, als Wahlfach belegbar. Für Studierende
der Musikwissenschaft / Musikinformatik als Wahlmodul.
Wenige Wochen vor seinem Tod (1883) äußerte Wagner, er sei der
Welt „noch den Tannhäuser schuldig“. Dabei hatte die
Uraufführung des seit 1843 konzipierten Bühnenwerks bereits
1845 stattgefunden. Indessen beschäftigte das Potential der Oper
ihren Komponisten selbst dann noch, als er sich von den Bühnenkonzepten
seiner frühen Jahre ab- und dem Musikdrama zugewandt hatte.
Da der Tannhäuser ein ‚work in progress’ blieb, lassen sich die gedanklichen und
kompositorischen Entwicklungsstufen über mehrere Jahrzehnte hinweg
verfolgen. Innerhalb dieses Zeitraums verlagerte Wagner mehrfach seinen
Wohnsitz, ließ
sich von wechselnden Weltanschauungen erfüllen und erdachte Pläne
für ein eigenes Festspielhaus.
Das Seminar behandelt neben der Verschränkung zweier Legenden (im Libretto)
die komplexe Werkgeschichte, Wagners Kritik an der zeitgenössischen
Oper und seine Vorstellungen von Mythologie. Außerdem werden
die kompositorischen Elemente (Bauformen, Motivik, Semantik, Instrumentierung
und Harmonik) erörtert. Vergleichende Blicke auf die Stationen
der Inszenierungsgeschichte reihen sich an.
Norwegen – Musik des späten 19. Jahrhunderts (Backer-Grøndahl, Sinding, Grieg)
Prof. Dr. Matthias Wiegandt | Do 11.00 – 12.30 | Schloss Gottesaue, Hörsaal | Beginn 13.10.2011
Offen für alle Studierenden. Für Studierende der Musikwissenschaft
/ Musikinformatik: Module BA-MW-HF-03/-04/, BA-MW-31/-32/-33, BA-MW-EF-03,
BA-klk-MW-03, BA-KMW-04, MA-MW-03/-24.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts reifte in Norwegen der Wunsch
nach einer eigenständigen Musiktradition. Vor allem Edvard Grieg
(1843-1907) engagierte sich für die Etablierung tragfähiger
Institutionen und schuf dank der Einbindung folkloristischer Elemente
in die Musik ein Fundament für die norwegische Kunstmusik. Griegs
in Norwegen unbestrittene Vorrangstellung
überstrahlte mit der Zeit das Schaffen seiner komponierenden Landsleute,
unter denen sich gleichwohl einige international zu etablieren vermochten.
Das Seminar skizziert die mühsam durchlaufenen Etappen der Gründungsphase,
umreißt die nationalen Bestrebungen im Hinblick auf eine neunorwegische
Sprache und führt zum Werkkatalog der wichtigsten Komponist(inn)en
hin. Grieg wird als Komponist, Pianist und Musikschriftsteller gewürdigt,
Agathe Backer-Grøndahl und Christian Sinding in Ausschnitten ihres Schaffens.
Lektüre zur Einführung: Musikgeschichte Nordeuropas. Dänemark –
Finnland – Island – Norwegen – Schweden, hrsg. von
Gregor Andersson, Stuttgart und Weimar 2001
Filmmusik hören und verstehen
Prof. Dr. Matthias Wiegandt | Fr 11.00 – 12.30 | Schloss Gottesaue, Hörsaal | Beginn 14.10.2011
Offen für alle Studierenden. Für Studierende in den Studiengängen
BA und MA Musikwissenschaft / Musikinformatik und Komposition, Module
BA-MW-HF-06, BA-MW-33, BA-MW EF-05, BAklK-MW-04, BA-KMW-06, MA-MW-24.
Obwohl man sich ihrer Anwesenheit nicht ständig bewusst ist, kommt der
Musik im filmischen Gefüge eine Vielzahl von Funktionen zu. Das
Seminar erschließt die Geschichte der Filmmusik und behandelt
ausgewählte Konzepte zur Erfassung der Produktions- und Rezeptionsbedingungen.
Im Mittelpunkt steht jedoch das aktive Hören. Neben Beispielen
aus der Stummfilmzeit und der Hollywood-Studioära kommen auch
aktuelle Filme zur Sprache.
Lektüre zur Einführung: Anselm C. Kreuzer, Filmmusik in Theorie
und Praxis, Konstanz 2009
Franz Schuberts Lieder Dr. Stefanie Steiner | 14-tägig | Mo ab 17.15 | ComputerStudio, Seminarraum | Beginn 24.10., weitere Termine: 07.11., 22.11., 05.12., 19.12., 16.01., 30.01., 13.02. Offen für alle Studierenden, als Wahlfach belegbar, im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik als Wahlmodul.
Seminar für neue Musik:
„KeiNe GRenZeN gesetzt“
– die Komponistin Adriana Hölszky
Prof. Dr. Nanny Drechsler | Mi 11.30 – 13.00 | Römerbau, Zi 215
Offen für alle Studierenden. Kann als Wahlfach in den BA / MA-Studiengängen
MW/MI belegt werden.
Seminar für neue Musik:
Außenwelt / Innenwelt – Ausdrucksästhetik in der zeitgenössischen
Musik
Michael Reudenbach | Do 11.30 – 13.00 | Jahnstr. 18, Zi 17
Offen für alle Studierenden. Kann als Wahlfach in den BA / MA-Studiengängen
MW/MI belegt werden.
WEITERE VERANSTALTUNGEN
Kolloquium für Doktoranden und Magisteranwärter
Prof. Dr Denis Lorrain, Prof. Dr. Thomas Seedorf,
Prof. Dr. Thomas A. Troge,
Prof. Dr. Matthias Wiegandt | Mi 17.15 – 18.45 | Schloss Gottesaue, Hörsaal
MUSIKINFORMATIK
Die Informationswissenschaften haben nicht nur
Technologien hervorgebracht, die längst alle Bereiche menschlichen
Tuns durchdrungen und verändert haben. Die Musikinformatik als
Teil davon stellt ein faszinierendes neues Meta-Instrumentarium bereit,
mit dem Musik komponiert, analysiert, aufgeführt und schließlich über
eine Analyse zweiter Ordnung wiederum als Paradebeispiel menschlicher
Kreativität selbst erforscht werden kann. An der Karlsruher
Hochschule für Musik wurde 2005 der erste und bisher einzige
explizite Studiengang dafür geschaffen. Dem Hochschul-Ambiente
angemessen liegt sein Schwerpunkt in erster Linie auf den künstlerischen
und künstlerisch-wissenschaftlichen Potentialen der Musikinformatik
und erst in zweiter Linie auf den technischen Aspekten; diese selbst,
vor allem die Kunst des Programmierens, werden als kreative und kunstnahe
Aufgaben definiert.
Sprechstunde
Prof. Dr. Denis Lorrain | n. V. | ComputerStudio
Prof. Dr. Thomas A. Troge | Ort und Zeit n. V.
VORLESUNGEN
Einführung (1. Teil) in die Musikprogrammiersprache SuperCollider (V
+ Übung)
Juan Alzate Romero | Mi 14.30-15.30 | ComputerStudio,
Seminarraum | Beginn 12.10.2011
Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik
BA 1. Sem. Modul BA-MI-HF-21.
Vermittlungskonzepte: Studium und Analyse von modernen Vermittlungskonzepten
zur Vorbereitung einer Lehrveranstaltung
Patrick Borgeat, Christoph Seibert, Prof. Dr.
Thomas A. Troge, Masterstudierende 1. Semester | Mi 12.30 – 14.00 | ComputerStudio,
Seminarraum | Beginn erst am 19.10.2011 !
Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik
MA 1. Sem. Modul MA-MI-10
Nach einer einführenden Analyse der grundlegenden
Konzepte, mit denen in Vergangenheit und Gegenwart sowohl künstlerische
Inhalte als auch Wissen in seinen verschiedenen Formen vermittelt wurden
und werden, wird anschließend eine Lern-/Lehrvorlesung erarbeitet,
die im folgenden Sommersemester von den Teilnehmern für Studierende
im 6. Semester BA gehalten wird.
Musik nach 1945 I: Elektronische und Computermusik
Prof. Dr. Paulo Ferreira-Lopes | Mi 9.30 – 11.00 | Schloss Gottesaue, Hörsaal | Beginn
12.10.2011
Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik
BA 3. Sem. und Komposition. Module BA-KMI-10, BA-MI-HF-10, BAMI-EF-10.
Kann als Wahlfach belegt werden.
Sonic Arts I (V mit Kurzprojekten in Max/MSP und
anderen Sprachen)
Prof. Dr. Paulo Ferreira-Lopes | Di 9.30 – 11.30 | ComputerStudio, Seminarraum | Beginn 11.10.2011
Für Studierende in den Studiengängen
Musikwissenschaft / Musikinformatik 3. Semester. Module BA-MI-HF-16a und c. BA-KMI-16a und c, BA-MI-EF-16c, BAklK-MI-16c. Kann als Wahlfach in den BA / MA-Studiengängen
belegt werden.
DSP Programmierung II Projekte zur DSP-Programmierung
Prof. Christian Langen | Di 11.00 – 12.30 | ComputerStudio | Beginn 11.10.2011
Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik
und Komposition ab dem 5. Sem. BA alter Studienordnung und ab 1. Sem.
MA neuer Studienordnung. Modul MA-MI-04 (Software for Creativity II). in Musikwissenschaft / Musikinformatik als
Wahlmodul belegbar.
Optimale Echtzeit-Signalverarbeitung von Audiosignalen in einem Datenstrom
erfordert speziell darauf abgestimmte DSP-Rechnerarchitekturen. Hier
wird durch die Synchronisation von Algorithmus und Datenstrom gleichzeitig
ein zeitlich vorhersagbares (deterministisches) Systemverhalten und
eine minimale Latenzzeit der Signalverarbeitung erreicht.
Die Vorlesung behandelt nach Klassifizierung der Rechnerarchitekturen die
Unterschiede zwischen Digitalen Signalprozessoren (DSP) und allgemein üblichen
Rechnerarchitekturen (General Purpose Processors). Dadurch wird eine Beurteilung der Leistungsfähigkeit
von DSP-Architekturen speziell für die Verarbeitung von Audiosignalen
möglich. Anhand grundlegender Algorithmen der digitalen Audiosignalverarbeitung
wie Pegelsteller, Mischer, Echo, Hall, Filter und Fast Fourier Transformation
(FFT) werden speziell auf diese Algorithmen abgestimmte Merkmale der
DSP-Rechnerarchitekturen erläutert. Praktische Übungen bieten
einen Einstieg in die Programmierung von Audioalgorithmen. Diese Übungen
erfordern die Verwendung einer Windows-Installation auf dem Apple MacBook
oder MacBook Pro, die Verwendung einer virtuellen Maschine (Parallels, VMware Fusion) ist möglich.
Musikinformatik III – Symbolische Programmierung auf Common Lisp 1
Prof. Dr. Denis Lorrain | Mo
14.00 – 15.30 | Schloss Gottesaue, Hörsaal | Beginn 10.10.2011
Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik
und Komposition BA 3. Sem.
Grundlagen und elementare Techniken
der symbolischen Programmierung von musikbezogenen Anwendungen mit
Common LISP
Symbolische Programmierung auf Common Lisp 3
Prof. Dr. Denis Lorrain |
Di 15.45 – 17.15 | Schloss Gottesaue, Hörsaal | Beginn 11.10.2011
Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik
und Komposition BA 5.Sem., MA 1.Sem., Modul MA-MI-03
Fortsetzung der Vorlesungen des vorhergehenden Semesters über Grundlagen
und intermediäre Techniken der Sprache: fortgeschrittene Programmiertechniken
Diese Lehrveranstaltung wird ins 5.
Regelsemester B.A. verschoben und findet daher im Studienjahr 2011/2012 nicht
statt! Statt dessen wird die Veranstaltung "Kopplung von auditiver und visueller Gestaltung" (s.
unten) als Wahlmodul bzw. Wahlpflichtmodul angeboten.
Audiotechnik / Grundlagen der Medientechnologie
Rainer Lorenz | Mo 11.00 – 12.30 | ComputerStudio, Seminarraum | Beginn
10.10.2011
Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik 1.
Sem. Module BA-MI-HF-07, BA-KMI-07, BA-MI-EF-07, BA-MI-klK-07 (Medien
I).
Medienproduktion I
Rainer Lorenz, Christoph Seibert | Mo 15.45 – 17.15 | ComputerStudio, Seminarraum | Beginn 10.10.2011
Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik BA
3. Sem. Module BA-MI-HF-08, BA-KMI-08, BA-MI-EF-08, BA-MI-klK-08 (Medien
II).
Musikinformatik I
Prof. Dr. Thomas A. Troge | Mo 9.30 – 11.00 | Hörsaal Schloss Gottesaue | Beginn 10.10.2011
Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik.
Module BA-KMI-01, BAklKMI-01, BA-MI-EF-01, BA-MI-HF-0
Die Grundlagen der digitalen Audio- und Computertechnik werden anhand von
verschiedenen Anwendungsprogrammen vorgeführt und praktisch angewendet.
Lernziel ist sowohl grundlegende Kenntnisse dieser Technologien als
auch praktische Anwenderkenntnisse in den Bereichen Audioproduktion,
Midi, Notensatz und einer ersten Musik-Programmierumgebung mit grafischer
Oberfläche (Max/MSP). Zur Vorlesung gehört die begleitende >> Übung.
Der Vorlesungsstoff wird am Ende des ersten Studienjahres in der zusammenfassenden Modulprüfung
abgeprüft.
Diese Lehrveranstaltung wird infolge der Umsetzung der
Akkreditierungsauflagen ins 5.
Regelsemester B.A. verschoben und findet daher im WS 2011/2012 nicht
statt! Statt dessen wird die Veranstaltung von Markus Hechtle (s.
oben unter Musikwissenschaft) für das aktuelle 3. Semester und
das 5. Semester angeboten.
Kreativität und Künstliche Intelligenz
Prof. Dr. Thomas A. Troge, Gäste | Fr 11.00 – 12.30, 14-tägig | ComputerStudio,
Seminarraum | Beginn 14.10.2011
Für Studierende in den Studiengängen
Musikwissenschaft / Musikinformatik MA 3. Sem., Module MA-MI-02, MA-MI
-06, Voraussetzung: abgelegtes Modul MA-MI-01 bzw. MA MW -05.
Diese Vorlesung mit Kolloquiumscharakter führt
die in Modul MA-MI-01 enthaltenen Themen fort unter Konzentration auf
den Bereich der Kreativität. Es werden die aktuellen Theorien
und Konzepte zur Kreativität vorgestellt und diskutiert. Ziel
ist ein kritisches Verständnis dieses emotionsbeladenen Komplexes
und die Diskussion der Frage, ob und wieweit sich Kreativität
durch Modelle aus dem Forschungsbereich der Künstlichen Intelligenz
simulieren oder gar substituieren lässt.
Beginn: 14.Oktober.
Vermittlungsformen der Zukunft
Prof. Dr. Thomas A. Troge, Gäste | Fr 11.00 – 12.30, 14-tägig | ComputerStudio,
Seminarraum | Beginn 14.10.2011
Für Studierende in den Studiengängen
Musikwissenschaft / Musikinformatik MA 3. Sem. Modul MA-MI-11. Sem.
Nach einer einführenden Analyse der grundlegenden
Konzepte, mit denen in Vergangenheit und Gegenwart sowohl künstlerische
Inhalte als auch Wissen in seinen verschiedenen Formen vermittelt wurden
und werden, geht es danach mit der Frage nach möglichen zukünftigen
Entwicklungen in diesem Bereich weiter. Ziel: Konzepte für die
Bildung und Ausbildung von morgen.
Beginn: 21.Oktober
Epistemologie, Konstruktivismus und aktuelle Ansätze der KI- Forschung
Prof. Dr. Thomas A. Troge, Christoph Seibert, Sebastian Schmidt, Gäste | Fr 9.30 – 11.00 | ComputerStudio,
Seminarraum | Beginn 14.10.2011
Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik
MA 1. Sem. und auf Anfrage als Wahlmodul für BA: BA-KMI-25 und
BAMI-HF-23 und Komposition. Module MA-MI-01, MA-MI-05.
Das Wissen darüber, wie und
was der Mensch hört und hören kann, wie seine komplexeren
Wahrnehmungsprozesse ablaufen und was er überhaupt wahrnehmen
kann bzw. was „Wahrnehmung“ überhaupt ist, wird hier
als Kontext für das Studium in den anderen Makromodulen
des Masterstudiums Musikinformatik aufbereitet und diskutiert. Es geht
also um ein stark multidisziplinäres Forschungsfeld, auf dem gerade
in den letzten Jahrzehnten viele bahnbrechende neue Erkenntnisse gefunden
wurden und ständig erweitert werden. Im zweiten Teil geht es um
den uralten Traum des Menschen, einen »homunculus« erschaffen
zu können, der über menschliche Fähigkeiten wie Intelligenz,
Kreativität, Wissen in gesteigertem Maße verfügt. Nach
Meinung vieler Wissenschaftler ist dieser Traum durch die Entwicklung
der Informationstechnologien ein wenig realistischer geworden. Die
Vorlesung versucht, den aktuellen Stand derartiger Entwicklungen und
Forschungen kritisch zu beleuchten, vor allem bezogen auf den Bereich
musikalischer Intelligenz und Kreativität.
SEMINARE
Sonic Arts / Komposition: Besprechung und Diskussion
von eigenen künstlerischen Projekten und Ideen.
Markus Hechtle | Termine nach Vereinbarung.
Bitte zögern Sie nicht, mich anzusprechen, entweder montags gegen
12:30 Uhr vor dem Hörsaal, oder telefonisch unter 0721-695551.
Module BA-MI-HF-12, BA-MI-EF-12, BA-KMWMI-12, BA-kIK-MWMI-12, BA-KMWMI-12,
MA-MW-03
Wolfgang Rihms Arbeit, die in der Veranstaltung am Montag (11:00 –
12:30, Hörsaal) im Zentrum unserer Untersuchungen steht, ist ein
starkes Plädoyer für die Freiheit der Kunst. Seine Haltung
kann deshalb auch als Ermutigung zur Entwicklung der eigenen Phantasie,
zur Entwicklung eigener Positionen und Ideen empfunden werden. Und dabei
muss es sich keineswegs um instrumentale Kompositionen handeln. Konzepte,
Klangkunst, Hörspiel, Installationen, elektronische Arbeiten, Filme,
Sprachkompositionen, usw.: alles Denkbare ist auch erwünscht!
Sonic Arts: Komplexe Projekte / Musikprogrammierung
mit MAX / MSP, Arduino u. a. Tools
Prof. Dr. Paulo Ferreira-Lopes | Mo 11.30 – 13.00 | ComputerStudio, Liveraum | Beginn
10.10.2011
Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik
und Komposition MA 1. Sem. Module MA-MI-07,
MA-MI-13a, -13b, 13c.
Sonic Arts III: Fortgeschrittene Musikprogrammierung
mit MAX / MSP
Prof. Dr. Paulo Ferreira-Lopes | Mo 9.30 – 11.00 | ComputerStudio, LiveRaum oder
Seminarraum
Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik
und Komposition BA 5. Sem. (Projektbetreuung) Module
BA-MI-HF-03 und -17 sowie BA-MI-HF-27; BA-KMI-16a,c; und BA-KMI-03
und BA-KMWMI-17; BA-klK-27
Musikalische Anwendungen der symbolischen Programmierung 1
Prof. Dr. Denis Lorrain | Mi 15.30 – 17.00 | ComputerStudio,
Seminarraum
Als Ergänzung für Studierende, die die Vorlesung
„Symbolische Programmierung auf Common Lisp 1“ besuchen. Für
Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik und Komposition BA 3. Sem. Module
BA-MI-HF-02, BA-KMI-02, BA-klK-MI-02, BA-MI-EF-02.
Ergänzung zur Vorlesung Musikinformatik III — Symbolische Programmierung
auf Common LISP 1. Praxis der musikalischen Anwendungen der symbolischen
Programmierung
Musikalische Anwendungen der symbolischen Programmierung 3
Prof. Dr. Denis Lorrain | Do 16.00 – 17.30 | Schloss Gottesaue, Hörsaal
Für Studierende in den Studiengängen Musikinformatik und Komposition
MA 1. Sem. Auf Anfrage Teilnahme im 6. Sem. BA möglich. Module:
MA-MI-03.
Ergänzung und Vertiefung der Vorlesung Symbolische Programmierung
auf Common LISP 3: detaillierte Analyse und Realisierung von
fortgeschrittenen Anwendungen im Rahmen der symbolischen Programmierung.
Durchführung von Musikinformatikprojekten und Studentenreferaten
ist Pflicht. Voraussetzung: Kenntnis einer oder mehrerer Programmiersprache/n — LISP
ist nicht notwendig.
Elektronische Kompositions- und Aufführungspraxis I: Meisterwerke der
elektronischen Musik
Prof. Dr. Thomas A. Troge | Di 9.30 – 11.00 | Schloss Gottesaue, Hörsaal
Ergänzt die Vorlesung zur elektronischen Musik I. Für Studierende
im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik BA 1. Sem. und im
Studiengang Komposition. Module BA-MI-HF-10, BA-KMWMI-10, BaKlK-MWMI-10,
BA-MI-EF-10, Auf Anfrage als Wahlfach in den BA / MA-Studiengängen
belegbar. Im Hauptfach Musikinformatik u. großen Kombifach ist
die Anfertigung einer eigenen Studie Pflicht. Im Ergänzungsfach
MI bzw. kleinen Kombifach kann stattdessen eine Höranalyse angefertigt
werden.
Anhand von Klassikern der elektronischen Musik werden die verschiedenen ästhetischen
Konzepte, Methoden und Technologien studiert. Durch kleine Übungsaufgaben
werden diese Techniken in ihrer modernen Form praktisch angewendet;
Ziel ist die Komposition einer elektronischen Studie zum Ende des Studienjahres.
Hinweis: Im gedruckten Vorlesungsverzeichnis ist irrtümlich die Inhaltsangabe „Live
Elektronik und Installationen“. Dies bezieht sich jedoch auf
das folgende Sommersemester 2012.
Kopplung von auditiver und visueller Gestaltung – Ästhetik, Theorie und Praxis Bernd Härpfer,
Christoph Seibert | Mi 14.00 – 15.30 | Schloss Gottesaue, Hörsaal | Beginn 26.10.2011
Offen für alle Semester ab 3. Sem. B.A. und M.A. als Wahlmodul oder Wahlpflichtmodul entsprechend dem jeweiligen Studiengang.
Die Veranstaltung findet im WS 2011/12 als Seminar statt, in dem verschiedene Konzepte und Technologien im Hinblick auf die Durchführung eigener Projekte diskutiert werden. Assoziierte Begriffsfelder, deren Behandlung sich über mehrere Sitzungen erstreckt, konstituieren sich aus Unterscheidungen, die ihr Gegenteil beinhalten: die Bedeutung von ‚Asymmetrie‘ beispielsweise erschließt sich nur in Bezug zur Referenz ‚Symmetrie‘. Zu den einzelnen Themen werden Texte gelesen und Beispiele künstlerischer Umsetzungen rezipiert und diskutiert. Die Beschäftigung mit ästhetischem und theoretischem Hintergrund, künstlerischer Umsetzung und technischer Problemlösung soll den künstlerischen Entwicklungsprozess als Ganzes erfahrbar machen.
Instrumentation
Vito Zuraj | Termin und Ort nach Vereinbarung |
Für Studierende im BA und MA Komposition und Musikinformatik mit Schwerpunkt
Sonic Arts
KURSE und PROJEKTE
Meisterkurs: Chris Jeffs alias Cylob:
„Musikalische Systeme mit SuperCollider“ (siehe
oben)
Chris Jeffs | Mi 19.10. – Fr 21.10 | Aktualisierung siehe Institutshomepage | ComputerStudio
Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik und
Komposition
Projekte mit SuperCollider
Juan Alzate Romero | Mo 9.30 – 14.30 und n. V. (Gruppeneinteilung),
Aktualisierung siehe Institutshomepage | ComputerStudio
Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik ab
3. Sem. BA und MA. Module BA-MI-HF-22, MA-MI-04, MA-MI-07, und MA-MI-13a-c
Grundlagen des Programmierens – Einführungskurs
Patrick Borgeat | voraussichtlich Do 9.15
– 10.45 | ComputerStudio | Beginn 13.10.2011
Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik BA
1. Sem. Module BA-KMI-04, BA-MI-HF-04.
Programmieren in C++ und Objective C
Bernd Härpfer | Di 16.30 – 18.00 | ComputerStudio, Seminarraum
Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik BA
3. Sem. Module BA-KMI-05, BA-MI-HF-05.
Programmieren in C++ und Objective C
Bernd Härpfer | Di 14.00 – 15.30 | ComputerStudio, LiveRaum
Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik BA
5. Sem. Module BA-KMI-06, BA-MI-HF-06
Programmieren in Java / für portable Anwendungen / Cocoa.
Bernd Härpfer | Fr 11.00 – 20.30, Blockveranstaltung, Termin
siehe Institutshomepage | ComputerStudio
Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik BA
5. Sem. Module BA-KMI-05, BA-MI-HF-05.
Diese Blockveranstaltung wird in das SS 2012 verschoben.
ÜBUNGEN
Übungen zur Vorlesung Musikinformatik I
Prof. Dr. Thomas Troge | Tutoren | Mo 14.00 – 15.30, und n. V. (Gruppeneinteilung) | ComputerStudio | Beginn 10.10.2011
Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik.
Module:BA-KMI-01, BA-klKMI-01, BA-MI-EF-01, BA-MI-HF-01.
Diese Übung gehört zur Vorlesung Musikinformatik I. Es müssen
mehrere
Übungsaufgaben bestanden werden, um zur Modulprüfung zugelassen zu
werden.
WEITERE VERANSTALTUNGEN
Workshop: interaktive Audiovisuelle Programmierung mit Lua
Juan Alzate Romero, Tilmann Hars | Fr 27.01.2012 14.00 – 19.00, Sa 28.01.2012 10.00 – 12.00 und 14.00 – 19.00 | ComputerStudio
Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik und
Komposition, alle Interessierte
Projekte / Betreuung von Studienarbeiten
Prof. Dr. Paulo Ferreira-Lopes | n. V. | ComputerStudio
Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik
und Komposition.
Kolloquium für Doktoranden und Magisteranwärter
Prof. Dr. Denis Lorrain, Prof. Dr. Thomas Seedorf, Prof. Dr. Thomas A. Troge,
Prof. Dr. Matthias Wiegandt | Mi 17.15 – 18.45 | Schloss Gottesaue, Hörsaal
Betreuung und Organisation von institutsinternen und externen Praktika
Prof. Dr. Thomas A. Troge
Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik
BA 3. und 4. Sem. (internes Praktikum) und BA 5. und 6. Sem. (externes
Praktikum).
Kurse in MUSIKTHEORIE
Crashkurs Musiktheorie siehe ganz oben
Stützkurs zur Musiktheorie
Núria Cunillera | Termine werden noch bekanntgegeben
In diesem Kurs wird die Möglichkeit gegeben, fehlendes Wissen und Können
in Harmonielehre, Gehörbildung und Tonsatz nachzuholen und zu üben.
Analyse I
Andreas v. Rüden | Mo 15.45 -17.15 | Schloss Gottesaue, Hörsaal | Beginn 10.10.2011
Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik BA
1. Sem.
Gehörbildung und Tonsatz I
Andreas v. Rüden | Do 14.15 – 15.45 | Schloss Gottesaue, Hörsaal | Beginn
13.10.2011
Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik,
BA 1. Sem.
Gehörbildung und Tonsatz I
Andreas v. Rüden | Fr 16.15 – 17.45 | Schloss Gottesaue, Hörsaal | Beginn 14.10.2011
Gehörbildung und Tonsatz III
Andreas v. Rüden | Di 14.15 – 15.45 | ComputerStudio | Beginn 11.10.2011
Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft / Musikinformatik
BA 3. Sem.
|