IMWI-Lehrveranstaltungen Wintersemester 2012/2013

Die Angaben auf den folgenden Seiten aktualisieren und ergänzen die Angaben im gedruckten Vorlesungsverzeichnis und sind somit aktueller als diese! Bitte beachten Sie kurz vor Beginn der Veranstaltungen die Aktualisierung der zeitlichen Angaben auf dieser Webseite

 

 

letzte Änderung: 4.10.2012

StudienverlaufsplŠne und Modulbeschreibungen

Institut für Musikwissenschaft und Musikinformatik

Leitung: Prof. Dr. Thomas A. Troge

Musikwissenschaft

Markus Hechtle, Dr. Giacomo Bottà, Dr. Achim Heidenreich, Prof. Dr. Susanne Popp, Prof. Dr. Thomas Seedorf, Dr. Stefanie Steiner-Grage, Dr. Matthias Thiemel (Musikethnologie),  Prof. Dr. Matthias Wiegandt, Dr. Anna Zassimova, Vito Zuraj.

Musikinformatik

Prof. Dr. Paulo Ferreira-Lopes, Prof. Dr. Denis Lorrain, Prof. Dr. Thomas A. Troge,

Juan Alzate-Romero, Patrick Borgeat, Bernd Härpfer, Prof. Christian Langen, Rainer Lorenz (ComputerStudio), Christoph Seibert

Harmonielehre, Gehörbildung

Andreas von Rüden, Nuria Cunillera

Computerflügel

Prof. Dr. Thomas A. Troge, Dr. Anna Zassimova

ComputerStudio

Leitung: Prof. Dr. Thomas A. Troge

Musikinformatik

Prof. Dr. Denis Lorrain, Prof. Dr. Paulo Ferreira-Lopes, Prof. Dr. Thomas A. Troge, Rainer Lorenz (ComputerStudio)

MEISTERKURSE

Meisterkurs und Konzert Dr. Nick Collins : Music Information Retrieval, Machine Listening a.o. in SuperCollider

Datum: 15. - 17. November 2012 |    Aktualisierung siehe Institutshomepage|Neubau 206/207 u. Großer Proberaum

Anmeldung erforderlich an troge@hfm.eu

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft/Musikinformatik und Komposition mit guten Grundkenntnissen in SuperCollider.

Weitere Informationen folgen hier und per Email.

 

Meisterkurs Joseph Anderson: The Ambisonic Toolkit for SuperCollider

Datum: 10.-12.Januar 2013 |  Aktualisierung siehe Institutshomepage|Neubau 206/207 u. Großer Proberaum 

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft/Musikinformatik und Komposition.

Anmeldung erforderlich an troge@hfm.eu

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft/Musikinformatik und Komposition mit guten Grundkenntnissen in SuperCollider.

Weitere Informationen folgen hier und per Email.

 

Veranstaltungen mit Hochschulpartnern

Spatial Audio / Spatial Vision – Fragen und Entwicklungen im Bereich Wahrnehmung, Aufnahme, Wiedergabe und künstlerischer Gestaltung

Dr. Paul Modler, HfG / Prof. Jürgen Christ, HfM / Prof. Ludger Brümmer, ZKM-IMA / Prof. Dr. Troge, HfM

| Termine 31.10, 21.11., 5.12., 30.1., 6.2. jeweils 14.00 – 17.00 sowie Praxistermine | HfG Raum Z1 | Weitere Informationen folgen hier und per Email an die angemeldeten Teilnehmer |

Anmeldung an Prof. Dr. Troge <troge@hfm.eu>

Offen für Studierende aller Studiengänge und Gasthörer der HfM, HfG und des KIT

 

Physiognomie des Klangs

Dr. Achim Heidenreich  |  Do 10.30 -12.00  |  Beginn 18.10.2012  |  MUT Seminarraum 206/207

In Kooperation mit der Hochschule für Gestaltung HfG, dem Zentrum für angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale des KIT

Offen für Studierende aller Studiengänge | Anmeldung an Achim Heidenreich <aheidenreich@hfg-karlsruhe.de>

 

Ein erweiterter Intonationsbegriff wird die theoretische und auch praktische Grundlage der Vorlesung bilden. Intonation meint nicht nur die konkrete und richtige Erzeugung eines Klangs in der technischen Umgebung oder auf dem Instrument, hervorgegangen aus der klanglichen Vorstellung des Medienkünstlers, Komponisten und Instrumentalisten, sondern alle den Klang umgebenden Realitäten. Die Gestimmtheit des Spielers, sein „Rhythmus im Alltäglichen“ (Wolfgang Rihm), mündet gemeinsam mit den sozialen, räumlichen und spieltechnischen Bedingungen in eine als haptisch betrachtete Physiognomie des Klangs. Aus dem Begreifen und Hören klanglicher Körperlichkeit heraus, wird ein derart erweiterter Intonationsbegriff die umfassende Kategorie vom Einüben und ästhetisch-geschichtlichen Verstehen zeitgenössischer Musik und Medienkunst hin zu einer dadurch reflektierteren Aufführung des Werks: “Dass die Imagination in eine Tat, in einen Ernstfall mündet, das ist nur in der Aufführung erfahrbar.“ (Wolfgang Rihm)

Intonation meint verstärkt auch den Bereich der elektroakustischen und computerunterstützten Medienkomposition. Das Herstellen von klanglicher Balance in der kombinierten Intonation von Instrumenten und Elektronik soll hier reflektiert werden, auch der Weg zu einer klanglichen Innovation, wie sie einst oberstes Prinzip der Neuen Musik war. Was bedeutet vor diesem Hintergrund künstlerische Entwicklung und Erneuerung? Wie wird das biographische erste Erleben neuer Klänge und neuer Klangumgebungen im geschichtlichen Kontext gesehen? Darauf versuchen die Vorlesungen zum Musikdenken in der zeitgenössischen Musik und zur Physiognomie des Klangs triftige Beispiele und auch Handlungsvorschläge für das eigene Künstlerdasein zu geben.

 

 

Musikwissenschaft

Wissenschaft ist eine besondere Form von Neugierde, die professionelle Suche nach Antworten auf die Vielzahl faszinierender Fragen, die sich aus einer neugierigen Beschäftigung mit den Phänomenen der jetzigen und der vergangenen Welt ergeben. Musikwissenschaft in Karlsruhe heißt vor allem: Wege eines historischen Verständnisses von Musik zu eröffnen, wobei „historisch“ die jüngste Vergangenheit mit einschließt.

Sprechstunde

(nur während der Vorlesungszeit, sonst n. V.)

Prof. Dr. Thomas Seedorf|Mi 13.00 14.00 und n. V.|Schloss Gottesaue, Zi 304

Prof. Dr. Matthias Wiegandt|Do 13.00 14.00|Schloss Gottesaue, Zi 304

Vorlesungen

Experimentelle Musik und Musikdenken im 20. und 21. Jahrhundert

Dr. Achim Heidenreich  |  Montag 11.00 – 12.30  |  Beginn 15. Oktober  |  MUT Seminarraum 206/207

Für Studierende im 3. Semester RZ, Module BA-MI-HF-12, BA-MI-EF-12, BA-KMWMI-12, BA-kIK-MWMI-12,  BA-KMWMI-12, MA-MW-03

Offen für Studierende aller Studiengänge und Gasthörer der HfG und des KIT

Zu dieser Vorlesung bzw. zu diesem Modul gehört das Seminar von Markus Hechtle: Es kommt darauf an, was man daraus macht!  (siehe unter Seminare)

 

Musik ist keine Naturwissenschaft, dennoch gibt es Parallelen – zumindest in der Betrachtung. So hat das ausgehende 19., dann das 20. Jahrhundert unter dem Begriff des Experiments auch in der Musik für grundlegenden kompositorische, klangliche und ästhetische Entwicklungen und Neuerungen des Musikdenkens gesorgt. Angesichts der Katastrophen des 20. Jahrhunderts geriet Tradition in Europa unter Generalverdacht. In Amerika ging und geht man unbefangener mit der europäischen und eigenen Tradition um. Wechselwirkungen liegen auf der Hand. Einflüsse aus Asien wirkten sich ebenso erneuernd auf das Musikdenken aus. Donaueschingen, Darmstadt, auch Metz, Tanglewood und Akiyoshidei sind oft die Orte des Geschehens, ebenso aber nach wie vor auch die ehrwürdigen Opernhäuser und großen Orchester, die immer wieder Risiken eingehen, um dem neuen Musikdenken Raum zu geben und ihr Klangkörper zu sein. Als Beispiel sei hier das Opernhaus Stuttgart genannt, das mit „Einstein on the Beach“ von Phil Glass Maßstäbe setzte. Zudem bereichern etliche Studiogründungen für elektronische Musik die Szene seit langem. Die digitale Revolution veränderte auch das Komponieren und Klangempfinden. Was hier laborartig geschah und geschieht, um sodann im großen Rahmen angewendet zu werden und zu Gehör zu kommen, das versucht die Vorlesung anschaulich und verständlich mit vielen Beispielen aus der Praxis zu vermitteln.

 

 

Verdi und Wagner

Prof. Dr. Thomas Seedorf|Mi 11.00 12.30 |  Beginn 17. Oktober|Schloss Gottesaue, Hörsaal

Offen für alle Studierende, als Wahlfach belegbar, im Studiengang Musikwissenschaft/ Musikinformatik BA-MW-HF-05/-06; BA-MW-EF-04/-05; BA-KMW-05/-06, MA-MW-03/-04.

 

Richard Wagner und Giuseppe Verdi, die beiden zentralen Opernkomponisten des 19. Jahrhunderts, wurden im selben Jahr geboren: 1813. Das aber ist, so zumindest scheint es auf den ersten Blick, schon die einzige Gemeinsamkeit zwischen beiden Künstlern. Während Wagner nach seinen ersten Werken, in denen er Anschluss an aktuelle Tendenzen der Opernkomposition sucht, eine völlig neue Form von Musiktheater entwickelt und Prinzipien symphonischen Komponierens auf die Oper überträgt, beharrt Verdi bis zu seinen letzten Werken auf dem für die Tradition der italienischen Oper charakteristischen Vorrang des Gesangs.

Die Vorlesung möchte im Sinne eines Doppelporträts verschiedene Zugänge zu den beiden Komponisten bieten und neben biographischen Abrissen u.a. folgende Themenbereiche behandeln: Musik und Politik, Gesangsoper versus Musikdrama, Kompositionsprozess(e), Erinnerungs- und Leitmotive, Dichtung und Musik, Paris als „Hauptstadt des 19. Jahrhunderts“, Komik und Humor sowie Überarbeitungen und Fassungen.

 

Dirigenten des 20. Jahrhunderts

Prof. Dr. Matthias Wiegandt|Do 9.15 10.45 |  Beginn 18. Oktober|Schloss Gottesaue, Hörsaal

Offen für alle Studierende, als Wahlfach belegbar.

 

Die Selbstverständlichkeit, mit der ein Dirigent zwischen die bereits wartenden Fronten (Musiker und Publikum) tritt, um Werke fremder Komponisten zur Aufführung zu bringen, lässt leicht vergessen, dass dieses Phänomen erst im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts zur Selbstverständlichkeit wurde. Ein Schatten der älteren Personalunion von Komponist und Dirigent lebt in den vielen komponierenden Dirigenten des 20. Jahrhunderts fort. Zur Zeit verändert sich das Berufsbild. Dirigentinnen, bis vor wenigen Jahren als Exotinnen bestaunt und von der Musikindustrie ignoriert, werden eine wichtige Rolle spielen; der despotische ‚Gott im Frack’ hingegen gilt in Zeiten des kooperativen Miteinanders nicht nur modebezogen  als Auslaufmodell.

Die Vorlesung reicht bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Sie erläutert die historische Entwicklung in Richtung zu einer Interpretationskultur im Zeichen der Medien, bevor sie sich der Profilierung ausgewählter Dirigentenpersönlichkeiten widmet. Der Schwerpunkt liegt im Bereich des Orchesterdirigierens. Einige der prägendsten Figuren werden in eigenen Unterrichtseinheiten behandelt: Bruno Walter, Leopold Stokowski, Wilhelm Furtwängler, Arturo Toscanini, Leonard Bernstein, Sergiu Celibidache und Herbert von Karajan. Andere, nicht minder bedeutende Persönlichkeiten, kommen im Zusammenhang thematischer Bündelung zur Sprache: ‚Anwälte des Modernismus’ (Scherchen, Leibowitz, Boulez, Sinopoli), Bruckner-Deutungen im Wandel der Jahrzehnte (Knappertsbusch, Jochum, Wand) und die Vielfalt russischer Dirigierstile (Golovanov, Mravinsky, Svetlanov, Rozhdestvensky). Überlegungen zum Eigenklang der internationalen Orchester fehlen ebenso wenig wie die Trendforschung (Stichwort: historisch informierte Aufführungspraxis), Geheimtipps und Interpretenvergleiche.

 

 

Einführung in den Gregorianischen Choral I (Vorlesung und Kurs)

Vito Zuraj|Di 12.30 14.00  |  Beginn 16. Oktober|Schloss Gottesaue, Hörsaal

Offen für alle Studierende. Kann als Wahlfach in den Bachelor-/Masterstudiengängen belegt werden.

Einführung in die quadratische Notation, Modi und Dirigieren des gregorianischen Chorals, in Kombination mit Simulation des Kirchennachhalls im Hörsaal und inkl. eines Unterrichtstermins im echten Kirchenraum.

 

Instrumentenkunde und Akustik, Instrumentation I

Vito Zuraj, Prof. Dr. Thomas A. Troge|Di 11.15 12.30  |  Beginn 9. Oktober  |Schloss Gottesaue, Hörsaal

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft/Musikinformatik 1. Semester BA und für alle Studierende, die „Instrumentenkunde und Akustik“ als Pflichtfach belegen müssen.

Vorlesung über Musikinstrumente im Orchester, ihre Geschichte, Bauart und Klangeigenschaften.

 

Seminare

 

Es kommt drauf an, was man draus macht!

Seminar Sonic Arts / Komposition: Besprechung und Diskussion von eigenen künstlerischen Projekten und Ideen.

Markus Hechtle|Termine nach Vereinbarung ab 8. Oktober |Neubau 206/207 oder 210

Bitte zögern Sie nicht, mich anzusprechen, per E-mail, oder telefonisch unter 695551 !

Offen für alle Studierende. Als Wahlfach in den MA-/BA-Studiengängen belegbar. Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft/Musikinformatik: Module BA-MI-HF-12, BA-MI-EF-12, BA-klK-MWMI-12, BA-KMWMI-12, MA–MW-03 sowie Studierende im Fach Komposition.

"Beton: Es kommt drauf an, was man draus macht!" Dieser Slogan wird seit Jahren von der Betonwirtschaft verwendet und macht auf sehr anschauliche Art deutlich, welchen Stellenwert Baustoffe besitzen können. Sie sind nämlich nur Stoffe, Materialien, die erst durch Gestaltung und Formung zu Wert gelangen. Übertragen auf musikalisches Terrain könnte das bedeuten: Die Grundstoffe der Musik, also Töne, Akkorde, Geräusche, Klangfarben, Lautstärken, etc. haben für sich genommen noch keine qualitative Bedeutung. Erst durch ihre Formung, ihre Platzierung, ihre Anordnung in größeren Zusammenhängen und Verläufen, eben durch ihre Gestaltung, können sie interessant werden.

Oder kann man das möglicherweise auch ganz anders sehen?

Parallel zur Vorlesung von Achim Heidenreich geht es hier um die Entwicklung der eigenen Phantasie und die gestalterische Umsetzung eigener Ideen. Und dabei muss es sich keineswegs um instrumentale Kompositionen handeln. Konzepte, Klangkunst, Hörspiel, Installationen, elektronische Arbeiten, Filme, Sprachkompositionen, usw.: alles Denkbare ist auch erwünscht!

 

 

Texte lesen

Dr. Achim Heidenreich|Do 14-tägig, 17.30-20.30  |  Beginn 18. 10. 2012  |  MUT Seminarraum 206/207

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft/Musikinformatik Module BA-KMW-21, BA-MW-HF-07.

Jeder Künstler und Kunstwissenschaftler muss sich täglich mit Texten über Musik und Kunst auseinandersetzen – entweder als Leser oder selbst als Autor. Für Dramaturgen und Journalisten gilt diese Feststellung einmal mehr. Fraglos handelt es sich dabei um eine Darstellung von Sachverhalten, Einschätzungen und Tendenzen in einem dem Gegenstand gegenüber fremden Medium. Dennoch muss man eine Sprache für Kunst und Musik finden. Die Spanne reicht von deskriptiven und wertenden Analysen bis hin zur hermeneutischen Auslegung, subjektiven Betrachtungen und belletristischen Beschreibungen oder einem Opernlibretto. Der Narration und Dichtung scheinen keine Grenzen gesetzt zu sein. Im Focus sollte jedoch immer eine größtmögliche Nähe zum klanglichen, kompositorischen Artefakt stehen. Sprache und ein sinnvolles Schreiben über Musik kann hier den Weg zum „Verstehen“ – falls begrifflich überhaupt möglich – des musikalischen Kunstwerks verkürzen, bzw. erleichtern. Der Autor als Autorität braucht sich dabei nicht hinter dem Opus verstecken, sondern darf getrost das Wort „Ich“ im Munde führen. Um nichts anderes geht es bei einem Schreiben über Musik, um die Wechselbeziehung zwischen Schaffensprozess, musikalischer Konkretion in der Aufführung und dem Hörer. Im Seminar werden anhand praktischer Übungen und theoretischer Reflexion Haltungen zu einem Schreiben über Musik vermittelt, die es ermöglichen, auf dem jeweiligen Wissensstand sinnvoll (über) musikalische Phänomene zu (be)schreiben.

 

 

Konzert- und Festivaldramaturgie zeitgenössischer Musik

(Praktikumsvorbereitend)

Dr. Achim Heidenreich  |  Do 12.00 – 13.30  |  Beginn 18. 10. 2012  |  MUT Seminarraum 206/207

Für Studierende IMWI als Wahlmodul, für Studierende MA für zeitgenössische Musik (Pflicht)

 

Noch nie gab es so viele Konzerte und Festivals mit zeitgenössischer Musik wie gegenwärtig. Land und Kommunen habe vielerorts darin ein kreatives Potential erkannt und gefördert, mit dem sich gut Kulturpolitik machen und legitimieren lässt. So scheint es auf den ersten Blick. Beim zweiten Blick wird schnell deutlich, dass es im Bereich der zeitgenössischen Musik zwar viel mehr Ensembles und Solisten, viel mehr Orchestererfahrung mit Neuer Musik und Veranstaltungsorte dafür gibt, als vielleicht noch vor dreißig Jahren, als sich ein Ensemble Modern gerade erst gründete. Deutlich wird aber auch, dass wir nicht nur den Wandel des Komponisten zu seinem eigenen Verleger – dank Technik und Digitalisierung – beobachten können, sondern auch, dass die Musiker selbst sehr stark gefragt sind, diese, allem Quotengerede zum Trotz, recht lebendige Szene durch Eigeninitiative vor Ort oft erst einmal selbst herstellen müssen. Der Musiker ist in dem Fall sein eigener Dramaturg und auch Betriebswirt und, mit Blick auf das Vereinsrecht, auch sein eigener juristischer Berater. Konzert- und Festivaldramaturgie heißt dann: Für welches Publikum und mit welcher Förderaussicht kann ich in meiner Stadt welches Programm mit zeitgenössischer Musik auf die Beine stellen. Hier gilt es sehr genau zu analysieren, was und wen es in diesem Bereich schon gibt, aber auch, was es die musikgeschichtlich relevante Stunde geschlagen hat. Setzt man auf Uraufführungen, so müssen erhebliche finanzielle Mittel sicher sein; setzt man auf Zweitaufführungen, so muss man den Neue-Musik-Betrieb gut im Auge haben und zu den Komponisten samt ihren Verlagen gute Kontakte aufbauen und pflegen. Setzt man auf geschichtlich-ästhetisch begründete Programme, so sollte man in der Geschichte der internationalen Neuen Musik sehr beschlagen sein.

In der sehr stark praxisorientierten Lehrveranstaltung werden die genannten Aspekte anhand ausgewählter Festivals und Konzertreihen erörtert, mit dem Ziel, selbst ein Festival, eine Konzertreihe und/oder ein Ensemble zu gründen. Achim Heidenreich war u.a. Künstlerischer Produktionsleiter und Redakteur der Konzertreihe musica viva des Bayerischen Rundfunks, Projektentwickler am ZKM, lehrt an der Hochschule für Gestaltung Konzertante Plastik und war zuletzt für die Stadt Karlsruhe für die Verankerung der zeitgenössischen Musik bei den Europäischen Kulturtagen 2012 „Musik baut Europa – Wolfgang Rihm“ verantwortlich.

 

Francis Poulenc und seine Oper "Les Mamelles de Tirésias"

Viola Heise / Ling Xiang | Raum wird noch bekanntgegeben |

Termine : Di, 16. Oktober, 1h (Einführungsveranstaltung), weitere Termine: So, 28. Oktober, 10-17 Uhr (1. Termin)

Do, 1. November, 10-17 Uhr (2. Termin)

Im Wintersemester 2012 / 2013 führt das Institut Musiktheater der Hochschule für Musik Karlsruhe die Opera Buffa "Les Mamelles de Tirésias" (1944) von Francis Poulenc auf. Zu diesem Anlass wird sich das Seminar "Master-Studierende unterrichten Bachelor-Studierende" ebenfalls mit dem Thema befassen. Ziel des Seminars ist eine Annäherung an den Komponisten Poulenc und an seine Opera Buffa "Les Mamelles de Tirésias". Im Rahmen der Biographie Poulencs werden auch für ihn wichtige Persönlichkeiten betrachtet, wie beispielsweise Jean Cocteau und Musiker der sogenannten "Groupe des Six". Ein weiterer Schwerpunkt wird das Libretto von Guillaume Apollinaire sein, der mit "Les Mamelles de Tirésias" namentlich das erste "drama surréaliste" schrieb. Im Anschluss widmet sich das Seminar der Musik Poulencs, besonders in "Les Mamelles de Tirésias", und der heutigen Bedeutung von Komponist und Werk. 

Nur für Bachelor Musikinformatik / Musikinformatik, 5. Semester (BA-KMW-22, BA-klK-MW-08, BA-MW-EF-08, BA-MW-HF-08)

 

Seminar für Neue Musik: Das Eigene, des Fremde und alles Übrige – von verwirrenden Perspektiven in der zeitgenössischen Musik

Christian Kemper|Ort und Zeit s. Aushänge

Offen für alle Studierende, kann als Wahlfach belegt werden.

 

Die Kantaten von Johann Sebastian Bach

Prof. Dr. Thomas Seedorf|Di 17.30 19.00|  Beginn 16. Oktober   |Schloss Gottesaue, Hörsaal

Offen für alle Studierende. Für Studierende der Musikwissenschaft/Musikinformatik Module: BA-MW-HF-02, BA-klk-MW-02, BA-KMW-22, BA-EF-MW-02, MA-MW-03/-04.

Die Kantaten stellen die bei weitem umfangreichste Gruppe im Gesamtwerk Johann Sebastian Bachs dar und umspannen beinahe die gesamte Schaffenszeit des Komponisten. Dabei lassen sich verschiedene Gruppierungen vornehmen: In den frühen Kantaten knüpft Bach an Modelle der älteren protestantischen Kirchenmusik an, in den Kantaten der Leipziger Zeit dominiert ein neuer Typus, der mit seiner Verbindung von Arien, Rezitativen und Chorsätzen italienische Modelle aufgreift. Von den geistlichen Kantaten sind die weltlichen zu unterscheiden, die zu verschiedenen Anlässen entstanden und zeigen, wie flexibel Bach sich auf unterschiedlichste Kontexte einzustellen verstand. Das Seminar möchte anhand ausgewählter Werke exemplarische Einblicke bieten in die faszinierende „Welt der Bach-Kantaten“ (so der Titel einer von Christoph Wolff herausgegebenen dreiteiligen Buchreihe, die eine gute Einführung ins Thema bietet).

 

Geschichte der historischen Aufführungspraxis

Prof. Dr. Thomas Seedorf|Mi 16.00 17.30  |  Beginn 17. Oktober   |Schloss Gottesaue, Hörsaal

Offen für alle Studierende, als Wahlmodul belegbar. Für Studierende der Musikwissenschaft/Musikinformatik Module: BA-MW-HF-05/-06 BA-MW-EF-04/-05, BA-KMW-05/-06, MA-MW-03/-04.

Die Historische Aufführungspraxis oder „Historical informed practice“ (kurz HIP) prägt seit Jahrzehnten die Interpretation älterer Musik. Der Geltungsanspruch dieses Ansatzes hat sich seit seinen Anfängen im 19. Jahrhundert stetig erweitert: Reichte er zunächst von der Musik des Mittelalters und der Renaissance bis zum Barock, trat seit ca. 1980 die Musik Mozarts, Haydns und Beethovens hinzu, gefolgt bald von Werken des späteren 19. Jahrhunderts. Mittlerweile hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass auch Musik des 20., ja sogar die des noch jungen 21. Jahrhunderts eine „historisch informierte“ Interpretation zulässt, in manchen Fällen sogar erfordert.

 

 

Giuseppe Verdis Opern nach Dramen Friedrich Schillers

Prof. Dr. Thomas Seedorf|Blockseminar |11.-13. Januar  |  Akademie Schloss Rotenfels

Offen für alle Studierende, als Wahlfach belegbar, im Studiengang Musikwissenschaft/ Musikinformatik Module: BA-HF-MW-03, BA-MW-EF-03/-04, BA-KMW-03, MA-MW-03/04.

Die Teilnahme an diesem Seminar ist auf 15 Personen beschränkt und verpflichtet zur Übernahme eines Referats. Die Hochschule übernimmt einen Teil der Unterbringungs- und Verpflegungskosten, den Rest der Kosten muss von den Teilnehmern erbracht werden (ca. 35 € pro Person). Anmeldungen bis zum 8. 10. 2012 im Sekretariat des Instituts für Musikwissenschaft und Musikinformatik bei Frau Rößler (roessler@hfm.eu) oder bei Prof. Dr. Thomas Seedorf (seedorf@hfm.eu).

Vorbesprechung: wird den angemeldeten Teilnehmern per E-Mail mitgeteilt

 

Die Dramen Friedrich Schillers fanden im 19. Jahrhundert auch in Italien ein begeistertes Echo. Bevor Giuseppe Verdi mit Giovanna d’Arco, seiner Fassung der „romantischen Tragödie“ Die Jungfrau von Orleans, seine erste Oper nach Schiller komponierte, hatten sich schon etliche andere italienische Komponisten mit Dramen des Dichters auseinandergesetzt. Verdi komponierte noch drei weitere Schiller-Opern: I masnadieri (nach Die Räuber), Luisa Miller (nach Kabale und Liebe) sowie Don Carlos (nach Schillers gleichnamigen Drama). Im Seminar sollen Prinzipien der Gattungstransformation (vom Sprechdrama zum Opernlibretto) am Beispiel von Verdis Schiller-Opern erarbeitet werden. Hauptwerk soll Don Carlos sein, eine Oper, die Verdi für Paris komponierte, später aber mehrfach umarbeitete.

 

Editionstechnik

Dr. Stefanie Steiner-Grage|Blockseminar |Mo 17.00 bis 20.00 14-tägig  |  Beginn 22. Oktober|Schloss Gottesaue, Hörsaal | Weitere Termine: 5.11.2012, 19.11., 3.12., 17.12., 14.1. und 28.1.2013.

Für Studierende im Studiengang MA Musikwissenschaft/ Modul: MA-MW-01. Gäste auf Anfrage

 

Die sogenannte »historisch-kritische Edition« stellt die Herausgeber von musikalischen Werken vor besondere Herausforderungen. Ziel ist, der vom Komponisten intendierten originalen Werkgestalt so nahe wie nur möglich zu kommen. In praktischen Übungen werden wir uns zunächst mit verschiedenen Quellentypen beschäftigen (Entwurf, Autograph, Korrekturabzug, Erstdruck u.a.), dann ältere Notentexte in moderne Notation übertragen, unklare Stellen in Partituren erörtern und schließlich auch Kritische Berichte anfertigen, welche Aufschluss über editorische Eingriffe sowie unterschiedliche Lesarten verschiedener Quellen geben. Auch die Chancen der digitalen Medien für die Musikedition werden (am Beispiel der am Max-Reger-Institut beheimateten Reger-Werkausgabe) zur Sprache kommen.

 

In einer kurzen Hausarbeit sollen dann die erlernten Editionstechniken eigenständig praktisch erprobt werden.

 

Olivier Messiaen

Dr. Stefanie Steiner-Grage|Blockseminar |Mo 17.00 bis 20.00 14-tägig  |  Beginn 15.Oktober|Schloss Gottesaue, Hörsaal | Weitere Termine:  29.10. 2012, 12.11., 26.11., 10.12., 7.1., 21.1. und 4.2.2013.

Für Studierende im Studiengang BA und MA Musikwissenschaft/Musikinformatik als Wahlmodul belegbar. Offen für alle Studiengänge und Gäste.

Der französische Komponist Olivier Messiaen (1908-1992) verband in seinem Œuvre komplexe polyrhythmische Strukturen mit mittelalterlicher Gregorianik, selbst erfundene „Spezialakkorde“ mit indischen Râgas, impressionistische Klänge mit der exotischen Klangwelt javanischer Gamelan-Orchester, Vogelgesang mit mystischem Katholizismus und formte daraus einen ebenso farbenprächtigen wie unverwechselbaren Stil. Synästhetisch begabt, sah er in Akkorden etwa „blau-orangene Lavaströme“ oder „granatrot wuchernde Verzweigungen“; als begeisterter Ornithologe konnte er an die 700 Vogelstimmen unterscheiden, deren transkribierten Gesang er mit in seine Werke einbezog (z.B. Catalogue d’Oiseaux für Klavier, 1956-58). Zu seinen Hauptwerken gehören die zehnsätzige Turangalîla-Sinfonie (1946-48), das in Kriegsgefangenschaft bei Görlitz verfasste Quatuor pour la fin du temps sowie die Oper Saint François d’Assise (1975-83). Über 60 Jahre lang war er Organist an der Pariser Kirche La Trinité; zu seinen Schülern am Pariser Conservatoire gehörten u.a. Pierre Boulez, Iannis Xenakis und Karlheinz Stockhausen.

 

 

Musikethnologische Betrachtungen (China, Japan, Korea)

Dr. Matthias Thiemel |Blockseminar|Sa 3. 11. ab 10.30 und Fr. 08.02. ab 16.00, Sa 09.02. 2013 ab 10.30 |Schloss Gottesaue, Hörsaal

Offen für alle Studierende, als Wahlfach belegbar, im Studiengang Musikwissenschaft/Musikinformatik als Wahlmodul.

Dieses Seminar wird nicht im Vorlesungsstil durchgeführt, sondern bietet einen Rahmen für musikwissenschaftliche Arbeiten zu traditioneller Musik in den von China beeinflussten Kulturbereichen (nebst China selbst insbesondere Japan und Korea).

 

Teilnahmevoraussetzung ist die Bereitschaft, ein Referat vorzutragen, wobei eine breite Themenfülle möglich ist; Spezialisierung auf ein Land, auf ein Musikinstrument, Stil, Gattung u. dgl. ist sinnvoll. -

Die Anmeldung zu dieser Lehrveranstaltung ist bis Mitte Oktober per Mail erwünscht (m.thiemel@gmx.de).

 

Auf folgende deutschsprachige Publikationen sei vorab hingewiesen:

1. China:

"Die Geschichte der chines. Musik. Ein Handbuch in Text und Bild", 2. rev. Aufl., Mainz 2009; Hans Oesch, "Außereurop. Musik, Teil 1", Laaber 1984 u.ö. (= Band 8 des "Neuen Handbuchs der Musikwiss.");

grundlegend sind in den Bänden des Sachteils der MGG folgende Artikel:

"China", "Glocken" (Bd. 3, Sp. 1422-1429), "Musikethnologie" (Bd. 6, Sp. 259-291), "Notation" (Bd. 7, Sp. 398-409 und 431f.), "Pipa", "Qin";

in MGG Supplement der Artikel: "Chines. Musiktheater".

 

2. Japan:

In den Bänden des Sachteils der MGG:

"Biwa", "Buddhismus", "Gong" (Bd. 3, Sp. 1515-1520), "Japan", "Shakuhachi", "Shamisen";

ferner die "Studien zur traditionellen Musik Japans" (15 Bände seit 1977, vgl. noetzel-verlag.de)

 

3. Korea:

Wolfgang Burde, "Welt Musik Korea: Einführung in die Musiktradition Koreas", Mainz 1985; "Korea" in: MGG Sachteil, Bd. 5.

 

Johannes Brahms und seine Zeit

Prof. Dr. Matthias Wiegandt|Do 11.00 12.30  |  Beginn 18. Oktober |Schloss Gottesaue, Hörsaal

Offen für alle Studierende. Für Studierende in den Studiengängen BA und MA Musikwissenschaft/Musikinformatik Module BA-MW-04/05/06, MA-MW-03/04 und als Wahlmodul belegbar

Mit Gegensatzpaaren wie konservativ/modern, religiös/atheistisch oder isoliert/vernetzt kommt man einer so widersprüchlichen Persönlichkeit wie Johannes Brahms nicht bei. Sein Leben und seine musikalische Entwicklung vollzogen sich innerhalb musikgeschichtlicher und soziokultureller Kontexte. Das Seminar wird von der Absicht geleitet, Brahms und seine Musik in derartige Diskussionszusammenhänge einzubinden, weshalb nur ein kleiner Teil seines Schaffens behandelt wird.

Folgende Themenkreise werden durchschritten und mit der Interpretation zugehöriger Kompositionen verbunden: Brahms und die Familie Schumann (frühe Klaviermusik); Brahms in Wien (Chorwerke, Kammermusik, Lieder); Brahms vs. Wagner: Hintergründe einer musikpolitischen Kontroverse (Symphonik); Brahms und die Interpreten (Violinkonzert, Klarinettenstücke); Spätwerk – musikgeschichtliche Konstellation um 1890 (verschiedene Kompositionen aus op. 111 bis 121).

Hinweis: Ein ausliegendes Faltblatt verweist auf eine während des Semesters in loser Folge stattfindende Reihe mit Brahmsiana. Vorträge, Spaziergänge zu den Brahms-Orten in Karlsruhe, aber auch ein Werkstattkonzert sind geplant.

Lektüre zur Einführung: Wolfgang Sandberger (Hrsg.): Brahms-Handbuch, Stuttgart, Weimar und Kassel 2009 (insbesondere die Kapitel „Einleitung“ und „Lebenswelt“)

 

 

Einführung in die Musikwissenschaft

Prof. Dr. Matthias Wiegandt|Fr 9.15 10.45   |  Beginn 19. Oktober | Schloss Gottesaue, Hörsaal

Für Studierende der Musikwissenschaft/Musikinformatik BA 1. Semester

Vermitteln die einzelnen Vorlesungen und Seminare des Studiums anhand thematisch eingegrenzter Beispiele Einblicke in die wissenschaftliche Beschäftigung mit Musik, so dient die Einführung in die Musikwissenschaft der grundsätzlichen Orientierung. Das Verhältnis der wissenschaftlichen zu den praktischen und pädagogischen Disziplinen unserer Hochschule, vor allem aber die Inhalte, Methoden sowie die Geschichte der Fachdisziplin Musikwissenschaft werden thematisiert. Was ist Musikgeschichtsschreibung? Welche Fragen stellt die Biografik? Inwiefern lohnt es sich, verschiedene Interpretationen eines Werkes zu vergleichen? Welche Berufsbilder profitieren von der Fachkompetenz des Musikwissenschaftlers?

Im Wechsel zwischen offener Diskussion, Einzel- und Gruppenarbeit sowie Referaten soll das Profil des Fachbereichs Musikwissenschaft erschlossen werden. Als obligatorische Ergänzung zu dieser Lehrveranstaltung hält Frau Dr. Anna Zassimova den Kurs Einführung in die musikwissenschaftlichen Arbeitstechniken ab, der die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens vermittelt und in die Karlsruher Bibliotheken und Archive führt.

Literaturhinweise: Kordula Knaus und Andrea Zedler (Hrsg.): Musikwissenschaft studieren. Arbeitstechnische und methodische Grundlagen, München 2012

Burkhard Meischein: Einführung in die historische Musikwissenschaft, Köln 2011

 

Musikalische Rezeptionsästhetik und -geschichte

Prof. Dr. Matthias Wiegandt|Blockseminar  |  Einführung mit Themenvergabe: Fr 19. 10. von 11.00 14.00im Schloss Gottesaue, Hörsaal  l  Weitere Termine: Fr/Sa 2./3.11. 12.00 -18.00, Fr 30.11. 12.00-18.00 und Sa 1.12. 10.00-17.00  jeweils im Max-Reger-Institut, Durlach, Karlsburg

Für Studierende der Musikwissenschaft/Musikinformatik BA und MA

NUR MIT VORANMELDUNG BIS 05.10. 2012 IM SEKRETARIAT BEI FRAU RÖßLER (roessler@hfm.eu)

 

Die Auffassung, ein Künstler verankere in seinen Werken einen statischen, analytisch benennbaren Sinn, wurde ab Ende der 1960er Jahre zunehmend ausgehöhlt. Im Anschluss an vorhandene Ansätze werteten Literaturforscher wie Hans Robert Jauß und Wolfgang Iser die Position des Lesers auf und erforschten dessen Anteil an der Sinngebung literarischer Texte. Während Jauß für eine rezeptionsorientierte Literaturgeschichtsschreibung eintrat, akzentuierte Iser die kommunikative Beziehung zwischen Autor, Text und Rezipient, wobei es ihm vor allem um die wissenschaftliche Erkundung avancierter Literatur ging, deren Irregularitäten zuvor als Sonderfälle behandelt worden waren.

Seit den 1980er Jahren wird das Potential einer musikwissenschaftlichen Aneignung der Rezeptionstheorie erkundet. Während ästhetische Ansätze dem Anteil des Musikhörers an der musikalischen Sinnstiftung nachspüren (mittlerweile unter kognitionswissenschaftlicher Flagge), skizziert der historische Zweig zum Beispiel die Gründe für die veränderte Geltung von Komponisten wie Händel und Mahler. Auch die Genderforschung gehört in Teilen zu diesem Diskussionskreis, etwa dort, wo sie in Musikerinnen-Karrieresackgassen hineinleuchtet und zeigt, weshalb die Gleichsetzung von Bekanntheit mit musikalischer Qualität auf falschen Prämissen beruht.

Die dreistündige Eingangssitzung führt in die Problemstellung ein und skizziert den Ablauf des Seminars. Die beiden Blocktermine behandeln rezeptionsgeschichtliche bzw. -ästhetische Themenstellungen in getrennten Sektionen. Referate zur Theoriebildung und zur Anwendung – auch auf heutige Musik aller Stilrichtungen – sind in beiden Bereichen erwünscht.

Lektüre zur Einführung: Ralph Könen, Artikel „Rezeption“ in: Basiswissen Literaturwissenschaft → www.ruhr-uni-bochum.de/komparatistik/basislexikon/texte/rezeption

(Stand: 20. August 2012).

 

Einführung in musikwissenschaftliche Arbeitstechniken

Dr. Anna Zassimova|Do 17.15 18.45  |  Beginn  18. Oktober | Schloss Gottesaue, Hörsaal

Achtung: Der 1. Termin am 18. Oktober beginnt um 16.00 in der Bibliothek !

Für Studierende der Musikwissenschaft/Musikinformatik BA 1. Semester

Das Seminar begleitet die Vorlesung „Einführung in die Musikwissenschaft“ von Prof. Dr. Matthias Wiegandt und ist Pflicht für alle IMWI-Studierende im 1. Semester.

 

Weitere Veranstaltungen

Kolloquium für Doktoranden und Masteranwärter

Prof. Dr. Denis Lorrain, Prof. Dr. Thomas Seedorf, Prof. Dr. Thomas A. Troge,

Prof. Dr. Matthias Wiegandt|Mi 17.45 19.15|Schloss Gottesaue, Hörsaal

 

Musikinformatik

Die Informationswissenschaften haben nicht nur Technologien hervorgebracht, die längst alle Bereiche menschlichen Tuns durchdrungen und verändert haben. Die Musikinformatik als Teil davon stellt ein faszinierendes neues Meta-Instrumentarium bereit, mit dem Musik komponiert, analysiert, aufgeführt und schließlich über eine Analyse zweiter Ordnung wiederum als Paradebeispiel menschlicher Kreativität selbst erforscht werden kann. An der Karlsruher Hochschule für Musik wurde 2005 der erste und bisher einzige explizite Studiengang dafür geschaffen. Dem Hochschul-Ambiente angemessen liegt sein Schwerpunkt in erster Linie auf den künstlerischen und künstlerisch-wissenschaftlichen Potentialen der Musikinformatik und erst in zweiter Linie auf den technischen Aspekten.

Sprechstunde

Prof. Dr. Denis Lorrain|n. V.| Neubau Zi 208

Prof. Dr. Thomas A. Troge|Ort und Zeitn. V.

 

Vorlesungen

Einführungin die Musikprogrammiersprache SuperCollider  – 1. Teil (V + Übung)

Juan Alzate Romero|Mi 14.00 15.30|  Beginn 17. Oktober  |MUT Seminarraum 206/207

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft/Musikinformatik BA 1. Sem. Modul BA-MI-HF-21.

Die Musik-oder Audio-Programmiersprache ist der Shooting-Star unter den einschlägigen Sprachen. Sie erlaubt es, schnell zu ersten klingenden Ergebnissen zu kommen und lässt sich live programmieren, d.h. es kann in den Klang direkt eingegriffen und dieser verändert werden. Viele Laptop-Ensembles, darunter auch das mehrfache ausgezeichnete und international tätige Karlsruher Ensemble »Benoît and the Mandelbrots« arbeiten teilweise oder überwiegend mit SuperCollider.

 

Aktuelle Entwicklungen in den Musikprogrammiersprachen

Patrick Borgeat, Christoph Seibert, Prof. Dr. Thomas A. Troge, Masterstudierende 1. Semester|Insgesamt 4-5 Blocktermine, die Termine werden noch bekanntgegeben|MUT  Seminarraum 206/207 oder 215| Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft/Musikinformatik MA 1. Semester Modul MA-MI-09/-10

Die Masterstudierenden bereiten eine Lehrveranstaltung für Studierende des 6. Bachelor-Semesters, die im folgenden Sommersemester von ihnen durchgeführt wird. Die einzelnen Beiträge werden benotet.

 

Musik nach 1945 I: Elektronische und Computermusik

Prof. Dr. Paulo Ferreira-Lopes|Mi 9.30 11.00  |  Beginn 17. Oktober |Schloss Gottesaue, Hörsaal

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft/Musikinformatik BA 1. Sem. und Komposition. Module BA-KMI-10, BA-MI-HF-10, BA-MI-EF-10. Offen für alle Studierende, kann als Wahlfach belegt werden.

Die Vorlesung vermittelt eine Einführung in die Geschichte der elektronischen und Computermusik, ihre wechselnden ästhetischen Impulse und Utopien und in ihre Verbindung mit der Entwicklung der Audiotechnologie einerseits und der zeitgenössischen Musik andererseits.

 

Sonic Arts I/ Komposition (Vorlesung mit Kurzprojekten in Max/MSP und anderen Sprachen):

Prof. Dr. Paulo Ferreira-Lopes|Do 9.30 11.00  |  Beginn 18. Oktober | MUT  215

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft/Musikinformatik BA 3. Sem. und Komposition. Mit Kurzprojekten in Max/MSP und anderen Sprachen. Die Vorlesung knüpft an die Vorlesungen Musikinformatik I und II sowie „Musik nach 45« des ersten und zweiten Semesters an und referiert den vielfältigen Bereich dessen, was man heute als "Sonic Arts" – klingende Kunst oder Klangkunst bezeichnet. Zur Vorlesung gehört auch (im Hauptfach Musikinformatik) die Erarbeitung erster eigener Konzepte für künstlerische Projekte.

 

DSP Programmierung I Projekte zur DSP-Programmierung

Christian Langen|Mo 11.00 12.30  |  Beginn 15. Oktober | MUT  215

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft/Musikinformatik 1. Sem. MA (Pflicht) und Komposition

Modul MA-MI-04 (Software for Creativity II) in Musikwissenschaft/Musikinformatik als Wahlmodul belegbar.

 

Ziel der Lehrveranstaltung ist die Umsetzung der Kenntnisse von Algorithmen in der Digitalen Audiosignalverarbeitung, die zugleich der Vorlesungsinhalt der Lehrveranstaltung sind, in Echtzeit-DSP-Programme, die auf dem Texas Instruments OMAP-L138 (TMS320C6748 DSP) Experimenter in der Programmiersprache C unter Verwendung der Entwicklungsumgebung Code Composer Studio implementiert werden:

 

Die Implementierung der folgenden Algorithmen ist Inhalt der Lehrveranstaltung DSP-Programmierung I:

 

1.) Kreuzprodukt (das ist eher theoretisch wichtig als Hintergrund zur Faltung, nicht Echtzeit)

2.) Verzögerung, Echo, führt in Ringspeicherstrukturen ein (Filter, Faltung, Korrelation)

3.) Sinus- und andere Generatoren (Direct Digital Synthesis (DDS) mit Wertetabellen)

4.) Sinusgenerator (Signalerzeugung durch Differenzengleichung)

5.) Aliasing

6.) FIR-Filter (Finite Impulse Response (nichtrekursive) Filter)

7.) IIR-Filter (Infinite Impulse Response (rekursive) Filter)

8.) Amplitudenmodulation

9.) Diskrete Fourier-Transformation (DFT)

10.) Schnelle Fourier-Transformation (Fast Fourier Transform (FFT))

11.) Schnelle Faltung (Fast Convolution)

12.) Adaptive FIR-Filter (nichtrekursive Filter)

13.) Pseudo-Zufallsfolgen (Pseudo-Random-Folgen) zum Erzeugen von Rauschsignalen

14.) Systemidentifikation durch adaptive Filter (nichtrekursive Filter)

15.) Code-Laufzeitoptimierung durch effiziente C-Programmierung und

       Compilereinstellungen

DSP-Programmierung II (im folgenden Sommersemester)

Die in der Lehrveranstaltung DSP-Programmierung I erlernten Fähigkeiten sollen zur Programmierung von ProTools HDX Plug-Ins umgesetzt werden. Dazu soll in eigenständig durchgeführten Projekten eine Einarbeitung in die HDX-Bibliotheken erfolgen.

Die Implementierung der Echtzeit-Plug-Ins mit geringer Latenz erfolgt auf der Texas Instruments TMS320C67xx DSP-Architektur unter Verwendung der Code Composer Studio Entwicklungsumgebung, wobei die Kenntnisse aus DSP-Programmierung I umgesetzt werden.

 

Musikinformatik III – Symbolische Programmierung mit Common Lisp 1

Prof. Dr. Denis Lorrain|Mo 14.00 15.30  |  Beginn 15. Oktober |Schloss Gottesaue, Hörsaal

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft/Musikinformatik BA 3. Sem. Modul BA- MI-HF-02 und Komposition

Es werden die Grundlagen und elementaren Techniken der symbolischen Programmierung von musikbezogenen Anwendungen mit der Sprache Common Lisp vermittelt. 

Symbolische Programmierung mit Common Lisp 3

Prof. Dr. Denis Lorrain|Di 15.45 17.15  |  Beginn 16. Oktober |Schloss Gottesaue, Hörsaal|

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft/Musikinformatik MA 1. Sem Modul MA-Mi-03 und BA

5. Sem. und Komposition.

Fortsetzung der Vorlesungen des vorhergehenden Semesters über Grundlagen und intermediäre Techniken der Sprache: fortgeschrittene Programmiertechniken

 

Musik in den Medien I

Bernd Härpfer, Christoph Seibert|Mi 14.15 15.45  |  Beginn 18. Oktober |Schloss Gottesaue, Hörsaal

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft/Musikinformatik BA 5. Sem.

 

Nach Einführungen in Medientheorie und Mediengeschichte, Wahrnehmungspsychologie und Ästhetik werden Beispiele von Verknüpfungsformen zwischen Musik und verschiedenen Medien betrachtet. Im Rahmen einer Auseinandersetzung mit Musik in Film und Fernsehen soll auch auf entsprechende Produktionsabläufe und Technologien eingegangen werden.

Im folgenden SS 2013 werden hierzu folgende Themen behandelt: Visual Music, Videoclip, Computerspiel, Sound Design, Musik im Internet und Medienkunst.

 

Musik nach 45 – Rock -und Popmusik I: Populäre Musik nach 1945: Gemeinschaften, Orte und Nationen

Dr. Giacomo Bottà  | Blockseminar jeweils Mittwoch 9.00-14.00 | Beginn 17.10.2012 | MUT Seminarraum 206/207

Diese Veranstaltung tritt an die Stelle der im Semesterhandbuch angekündigten Veranstaltung von Dr. Ferdinand Hörner: Zur Ambivalenz von Mainstream und künstlerischer Autonomie.

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft/Musikinformatik BA 5. Sem. Module BA-Mi-FH-11,BA-MW-HF-22, BA-MI-EF-11. BA-klK-11. Kurssprache: Englisch

 

This course will first introduce students to various definitions and examinations of the term ‘popular music’, especially in relation to the various genres and evolutions that this kind of music took after 1945. We will examine first of all, the role that popular music took in the formation of youth cultural communities and the way those have been studied. Second we will unfold the role that popular music has had in various contexts to affirm national identities. In the third part of the course we will also address the role that popular music has had at the urban level.

Each session of the course will be based first on a lecture, where we will examine both theoretical approaches and cases mostly but not exclusively in the European setting. Following the lecture, we will have a seminar, where we will discuss inherent literature, examine videos and documentaries and define possible storyboards for the final video assignment.

Part of this course is the production of a ten-to fifteen minutes video fort he iTunes_University portal. The production should be prepared mainly in the WS 2012-13 and produced in SS 2013 under the guidance of Dr. Bottà, Bibiana Castillo and Prof. Dr. Troge.

 

Audiotechnik I /Grundlagen der Medientechnologie

Rainer Lorenz|Mo 9.30 11.00  |  Beginn 15. Oktober |MUT Seminarraum 206/207

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft/Musikinformatik 1. Sem. Module BA-MI-HF-07, BA-KMI-07, BA-MI-EF-07, BA-MI-klK-07 (Medien I).

Praxisorientierte Einführung in Grundlagen der Audiotechnologie mit Übungen als Vorbereitung für Produktionen in den folgenden Semestern.

 

Medienproduktion I

Rainer Lorenz, Christoph Seibert|Mo 15.30 17.00  |  Beginn 15. Oktober |MUT Seminarraum 206/207

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft/Musikinformatik BA 3. Sem. Module

BA-MI-HF-08, BA-KMI-08, BA-MI-EF-08, BA-MI-klK-08 (Medien I).

 

Vermittlungsformen der Zukunft

Sascha Stublic, Prof. Dr. Thomas A. Troge und Gäste|Blockveranstaltung | Termin wird noch bekanntgegeben | Neubau, Seminarraum 215

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft/Musikinformatik MA 3. Sem. Modul MA-MI-11

 

Musikinformatik I

Prof. Dr. Thomas A. Troge/ Vito Zuraj|Mo 11.00 12.30  |  Beginn 15.Oktober | Schloss Gottesaue, Hörsaal

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft/Musikinformatik 4./6. Sem. Module BA-MI-02, BA-klK-MI-02, BA-MI-EF-02, BA-MI-HF-02

Einführung in die praktische Anwendung und in die dahinter verborgenen Technologien von Musikprogammen: Audioproduktion (Protools), Notensatz (Finale, Dozent hierfür ist Vito Zuraj), Audioanalyse (Audiosculpt u.a.), graphische Musikprogrammierung (Max(MSP). Zur Vorlesung gehören die begleitenden Übungen (siehe unter ÜBUNGEN weiter unten); die dabei abzuleistenden Übungsaufgaben müssen bestanden sein, um zur Prüfung zugelassen zu werden.

 

Epistemologie, Konstruktivismus und aktuelle Ansätze der KI- Forschung I

Prof. Dr. Thomas A. Troge, Christoph Seibert, Sebastian Schmidt, Gäste|

Fr 9.30 11.00|Beginn 19.10.2012  |   MUT  Seminarraum 206/207

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft/Musikinformatik MA 1. Sem. Module MA-MI-01 und MA-MW-05

 

Kreativität und Künstliche Intelligenz: aktuelle Ansätze der KI- Forschung

Prof. Dr. Thomas A. Troge|Fr 11.00 12.30, 14-tägig|  Beginn 19.Oktober   | MUT Seminarraum 206/207 oder 215

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft/Musikinformatik MA 3. Sem. Modul MA-MI-02 und MA-MW-06,

Voraussetzung sind die abgelegten Module MA-MI-01 oder MA-MW- 05

 

 

Seminare

Sonic Arts III/ Komposition

Prof. Dr. Paulo Ferreira-Lopes|Do 11.00 12.30  |  Beginn 18.Oktober| MUT 215

Für Studierende in den Studiengängen BA Musikwissenschaft / Musikinformatik ab 3. und 5.Sem., sowie Komposition. Projektdurchführungen und -mitarbeit sind Pflicht. Es können Projekte mit Max/MSP oder anderen Sprachen und Hilfsmitteln durchgeführt werden.

 

Sonic Arts  MA (Projektbetreuung mit Max/MSP, Arduino u. a. Tools)

Prof. Dr. Paulo Ferreira-Lopes|Fr 11.00 12.30|  Beginn 11. Oktober, und n. V.  | MUT 215/210 und Studios

Für Studierende in den Studiengängen MA Musikinformatik und Komposition, im 1. und 3. Sem. MA, in Ausnahmefällen auch >5. Semester BA.

Fortgeschrittene individuelle Studien- und Projektarbeiten im Rahmen der Pflicht- und Wahlpflichtveranstaltungen Sonic Arts / Komposition.

 

 

Musikalische Anwendungen der symbolischen Programmierung 1

Prof. Dr. Denis Lorrain|Mi 15.30 17.00  |  Beginn 17. Oktober  |MUT Seminarraum 206/207

Als Ergänzung für Studierende, die die Vorlesung Musikinformatik III belegen. Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft/Musikinformatik BA 3. Sem, BA- MI-Hf-02 und Komposition.

Ergänzung zur Vorlesung Musikinformatik III (Symbolische Programmierung mit Common Lisp 1). Praxis der musikalischen Anwendungen der symbolischen Programmierung.

 

Musikalische Anwendungen der symbolischen Programmierung 3

Prof. Dr. Denis Lorrain| Mi 16.00 17.30  |   Beginn 18. Oktober | MUT Seminarraum 206/207

Als Ergänzung für Studierende, die „Symbolische Programmierung auf Common Lisp 3“ besuchen. Für Studierende in den Studiengängen Musikinformatik MA 3. Sem und Komposition. Modul MA-MI-03 

Ergänzung und Vertiefung der Vorlesung „Symbolische Programmierung mit Common Lisp 3“: Detaillierte Analyse und Realisierung von fortgeschrittenen Anwendungen im Rahmen der symbolischen Programmierung. Durchführung von Musikinformatikprojekten und Studentenreferaten sind Pflicht. Voraussetzung: Kenntnis einer oder mehrerer Programmiersprachen – Lisp ist nicht notwendig.

 

Elektronische Kompositions- und Aufführungspraxis I: Grundlagen elektronischer Komposition

Prof. Dr. Thomas A. Troge|Di 9.30 11.00  |  Beginn 16. Oktober |Schloss Gottesaue, Hörsaal

Ergänzt die Vorlesung Musik nach 45  I von Prof. Dr. Paulo Ferreira-Lopes. Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft/Musikinformatik BA 1. Sem. und im Studiengang Komposition. Module BA-MI-HF-10, BA-K-MWMI-10, BA-KlK-MWMI-10, BA-MI-EF-10, Auf Anfrage als Wahlfach in den BA/MA-Studiengängen belegbar.

Die unterschiedlichen Techniken der Klangerzeugung und Klangumformung mit und ohne Computer werden demonstriert und geübt. Ziel ist die Komposition von einigen ersten Studien und schließlich einer kleinen elektronischen Komposition als Seminararbeit.

 

Instrumentation

Vito Zuraj|Vorauss. Do 14.30-15.45  |  Ort wird noch bekanntgegeben  |

Für Studierende im BA und MA Komposition und Musikinformatik mit Schwerpunkt Sonic Arts.

 

Notationstechniken zeitgenössischer Musik für Interpreten und Komponisten 

Vito Zuraj|Vorauss. Do 14.30-15.45  |   Ort  wird noch bekanntgegeben  |

Für Studierende im BA und MA Komposition und Musikinformatik mit Schwerpunkt Sonic Arts.

 

Kurse

 

Meisterkurs und Konzert Dr. Nick Collins : Music Information Retrieval, Machine Listening a.o. in SuperCollider

Datum: 15. - 17. November 2012 |    Aktualisierung siehe Institutshomepage|MUT Seminarraum 206/207 und Großer Proberaum

Anmeldung erforderlich an troge@hfm.eu

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft/Musikinformatik und Komposition.

 

 

Meisterkurs Joseph Anderson: The Ambisonic Toolkit for SuperCollider

Datum: 10.-12.Januar 2013 |  Aktualisierung siehe Institutshomepage|MUT Seminarraum 206/207 und Großer Proberaum

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft/Musikinformatik und Komposition.

Anmeldung erforderlich an troge@hfm.eu

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft/Musikinformatik und Komposition.

 

 

Dirigieren für Instrumentalisten und Komponisten

Eva Fodor | Ort und Zeit werden noch bekanntgegeben

Pflicht für Studierende MA zeitgenössische Musik, Wahl für IMWI Studierende

 

Instrumentation für zeitgenössische Musik

Vito Zuraj | Ort und Zeit werden noch bekanntgegeben

Pflicht für Studierende MA zeitgenössische Musik, Wahl für IMWI Studierende

 

 

Notensetzen mit Finale

Vito Zuraj  | Ort und Zeit werden noch bekanntgegeben

Pflicht für Studierende MA zeitgenössische Musik, Wahl für IMWI Studierende

 

 

Einführung in die Grundlagen des Programmierens

Patrick Borgeat  |  Mo 12.30 -14.00  |  Beginn  15.10. 2012  |  MUT Seminarraum 206/207

Pflicht für Studierende mit Haupt-oder Kombifach im Studiengang Musikwissenschaft/Musikinformatik BA 1. Semester (Module: BA-KMI-04, BA-MI-HF-04), Wahlfach für alle anderen Fächerkombinationen.

 

Projekte mit SuperCollider 

Juan Alzate Romero|Mo 9.15 10.45  |  Beginn 15. Oktober | MUT 215

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft/Musikinformatik ab 3. Sem. BA und MA. Module BA-MI-HF-22, MA-MI-04, MA-MI-07, und MA-MI-13a-c.

 

Programmieren in C++ und Objective C

Bernd Härpfer|Di 14.00 15.30  |  Beginn 16. Oktober |  MUT 215

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft/Musikinformatik BA 3. Sem. Module BA-KMI-05, BA-MI-HF-05.

 

Programmieren in C++ und Objective C

Bernd Härpfer|Di 16.00 18.30   |  Beginn 17. Oktober  | MUT 215

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft/Musikinformatik BA 5. Sem. Module BA-KMI-06, BA-MI-HF-06.

 

Übungen

Übungen zur Vorlesung Musikinformatik I

Prof. Dr. Troge , Tutoren|Mo  14.00  und n. V. (Gruppeneinteilung)   |  Beginn 15. Oktober|MUT Semiarraum 206/207, 215, 210 und Studios

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft/Musikinformatik. Module:BA-KMI-01, BA-klKMI-01, BA-MI-EF-01, BA-MI-HF-01.

 

Weitere Veranstaltungen

Projekte/Betreuung von Studienarbeiten

Prof. Dr. Paulo Ferreira-Lopes|n. V.|MUT  210

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft/Musikinformatik und Komposition.

Kolloquium für Doktoranden und Masteranwärter

Prof. Dr. Denis Lorrain, Prof. Dr. Thomas Seedorf, Prof. Dr. Thomas A. Troge,

Prof. Dr. Matthias Wiegandt|Mi 17.45 19.15|Schloss Gottesaue, Hörsaal

Künstlerisch-wissenschaftliche Projekte in Komposition/ SonicArts

Prof. Dr. Denis Lorrain|Ort und Zeit nach Vereinbarung|

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft/Musikinformatik MA  und BA 6. Sem. Nach Absprache

Betreuung und Organisation von institutsinternen und externen Praktika

Prof. Dr. Thomas A. Troge|Ort und Zeit nach Vereinbarung|

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft/Musikinformatik BA 3. und 4. Sem. (internes Praktikum) und BA 5. und 6. Sem. (externes Praktikum).

Bachelorarbeiten, vertiefende Studienarbeit, Studienprojekte

Prof. Dr. Thomas A. Troge|Ort und Zeit nach Vereinbarung|

Für Studierende in den Studiengängen Musikwissenschaft/Musikinformatik BA und MA

 

 

MUSIKTHEORIE

 

 

Analyse I

Andreas von Rüden| Do 14.15 – 15.45| Beginn 18.10.2012  |  Hörsaal, Schloss Gotteaue

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik BA 3. Semester .

Gehörbildung und Tonsatz III

Andreas von Rüden|Do 15.45 – 17.15| Beginn 18.10.2012  |  Hörsaal, Schloss Gotteaue 

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik BA 3. Semester

Gehörbildung und Tonsatz I a + b

Andreas von Rüden|Di 14.00 – 15.30 und 15.30 -17.00  | Beginn 16.10.  |  MUT Seminarraum 206/207

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik BA 1. Semester

Gehörbildung/Solfège

Nuria Cunillera| Fr 14.00 – 16.00| Beginn 19.10.2012  |  Schloss Gotteaue, Hörsaal  oder MUT Seminarraum 206/207

Für Studierende im Studiengang Musikwissenschaft / Musikinformatik BA 1. Semester .